| Wir über uns | |||||||||||||||||
| Hattersheim Stadt im Grünen In Hattersheim am Main verbindet sich urbanes Leben mit hohem Freizeit- und Erholungswert. Dazu tragen eine Vielzahl attraktiver Grünanlagen und landschaftlich reizvolle Wegeverbindungen bei. |
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Grünanlagen Die größten zusammenhängenden Grünanlagen in der Stadt sind die Uferanlagen in den Stadtteilen Eddersheim und Okriftel, mit Maindamm und Auen und dem Okrifteler Wäldchen. Im Herzen des Stadtteils Hattersheim liegt der Stadtweiher inmitten einer Parkanlage. An der Stelle der ehemaligen Bleichwiese ist eine idyllische grüne Insel entstanden, zu der ein beliebter Kleinkinderspielplatz rund um den Eltern-Treffpunkt Grünes Haus gehört. Vom Brunnen des Marktplatzes aus schlängelt sich ein kleiner, künstlich angelegter Bachlauf durch die Grünanlage hin zum Weiher. Am Rande des Parks steht nahe bei der ehemaligen Altmünstermühle (heute Seniorenzentrum) eine prächtige, gut 250 Jahre alte, unter Naturschutz stehende Eiche. Der grüne Gesamteindruck der Stadt entsteht zudem durch die große Zahl kleinerer Anlagen, vieler Bäume und Alleen sowie durch grüne Hausgärten in den Wohngebieten. Schwarzbachweg Einer der Hauptgrünzüge begleitet den Lauf des Schwarzbaches. Parallel dazu verläuft der Schwarzbachweg, der den Mainuferweg vom Okrifteler Wäldchen aus mit den Höhen des Taunus verbindet. Pappeln, Weiden und Erlen spenden entlang dieses beliebten und abwechslungsreichen Spazier- und Fahrradweges Schatten. Von der Nachbargemeinde Kriftel ausgehend ist der Schwarzbachweg auch ein Planetenweg. Im Maßstab eins zu einer Milliarde wird im Rahmen eines Lehrpfades das Sonnensystem vorgestellt. Informationstafeln geben über Saturn, Uranus und Neptun Auskunft. Pluto, die letzte Station des Planetenweges, befindet sich in der Mainanlage Okriftel in der Nähe der Schiffsanlegestelle. Kleintiergehege Ein kleiner Haustierzoo am Schwarzbach ist beliebter Treffpunkt für Groß und Klein. Rund um einen Teich leben Enten, Ziegen, Schafe und Hühner. Eine weitere Attraktion an diesem Teilstück des Hattersheimer Regionalparkweges ist ein Kunstwerk in Form einer Beobachtungspyramide mit wechselnden Raumbildern. Biotopvernetzung Die Außenbereiche der Stadt sind nach wie vor landwirtschaftlich geprägt. Die Flächen werden vorwiegend durch Ackerbau genutzt. Seit einigen Jahren halten aber auch zahlreiche Betriebe und Vereine Reitpferde auf ausgedehnten Weideflächen. Hattersheim am Main gehört zu den wenigen Kommunen, die bereits Mitte der 80-er Jahre eine Biotopverbundplanung für das gesamte Stadtgebiet erstellt haben und diese auch umsetzen. Auf der Grundlage dieser Planung wurden in den vergangenen Jahren eine Vielzahl neuer Hecken gepflanzt und Obstwiesen neu angelegt. Ehemals brachliegende Obstwiesen um Eddersheim und Okriftel herum werden wieder gepflegt und durch Nachpflanzungen langfristig gesichert. Zahlreiche landwirtschaftliche Betriebe in Hattersheim sind an diesen pflegerischen Maßnahmen beteiligt. Die Hessische Apfelwein- und Obstwiesenroute, Regionalschleife Main-Taunus, quert Hattersheim und kann entlang der Ausschilderung erwandert oder erradelt werden. Regionalpark Eine besondere Bereicherung der städtischen Grünfläche ist in den letzten Jahren durch die Arbeit der Regionalpark GmbH erfolgt. Hattersheim ist eine der drei Pilotkommunen des Regionalparkes Rhein-Main. Durch den Regionalparkweg werden die Hattersheimer Grünanlagen mit denen der benachbarten Städte Frankfurt, Flörsheim und Hochheim verbunden. Zusammen mit der Wegegestaltung sind in Hattersheim verschiedene Anlagen neu geschaffen und durch Anpflanzungen, Kunstwerke sowie Aussichts- und Ruheplätze aufgewertet worden. Am Schwarzbachwehr in Okriftel überbrückt seit dem Herbst 1999 eine Umgehungsrinne das ehemalige Hindernis. Sie bietet nun allen vom Main aufsteigenden Wasserbewohnern die Möglichkeit, den Schwarzbach hinauf zu ziehen. Rosarium Von besonderem Reiz ist das 1997 eröffnete 1,3 ha große Rosarium zwischen Hattersheim und Okriftel. Es knüpft an die Tradition Hattersheims als Rosenstadt an. Bereits Ende des 19. Jahrhunderts hatten sich in Hattersheim drei Gärtnereien auf den Anbau von Schnittrosen spezialisiert. Von Hattersheim wurden sie in die gesamte Welt exportiert. Kleinere Rosenfelder gibt es heute nur noch in Okriftel. Die Hattersheimer Züchtungen Wilhelm Kauth und Gretel Greul aus den Jahren 1930 und 1939 können in dem Rosengarten bewundert werden. Zusammen mit 100 anderen Rosensorten entfalten sie ihre duftende Pracht. Gut 6.500 Rosen verteilen sich auf Becken mit Wasserrosen, eine mächtige Rankpyramide und schön angelegte Beete. Im Sommer 2000 wurde hier eine neue Rosenzüchtung auf den Namen Rosarium Hattersheim getauft. Von Frühjahr bis Herbst finden im Rosarium auch kulturelle Veranstaltungen statt. Wasserwerkchaussee Eine am Saum des Wasserwerkwaldes verlaufende wunderschöne Allee aus alten Linden führt am Rosarium vorbei. Sie wurde 1907 im Zuge des Ausbaus des Grundwasserpumpwerkes der Stadt Frankfurt angepflanzt. Die Wasserwerkchaussee verknüpft im Wegenetz des Regionalparkes das Rosarium mit einer etwa 700 Meter langen Allee aus Speierlingbäumen im Südwesten von Hattersheim. Die Speierlingallee wird von einem Obstbaum- und einem Walnussbaumquartier eingefasst. Im Zentrum des Obstbaumrondells erinnert ein Industriedenkmal an die Geschichte der Hoechst AG, die in diesem Bereich weite landwirtschaftliche Versuchsflächen unterhalten hat. Im Nussbaumquartier wacht eine Großplastik ein aufrecht stehender Rabe aus Aluminium über die Natur. Hier, an der Gemarkungsgrenze nach Flörsheim-Weilbach, befindet sich die flächenmäßig größte Regionalparkanlage. Intensiv genutzte Ackerflächen wurden in diesem Abschnitt zu Gehölzbereichen und landwirtschaftlich genutzte Wiesen zu Liegewiesen umgestaltet. Dem Spaziergänger bietet sich auch ein Blick in ein Naturschutzgebiet, die renaturierten Weilbacher Kiesgruben, mit ihrer besonderen Tier- und Pflanzenwelt. |
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Hattersheim das kulturelle Herz des Main-Taunus-Kreises
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