In allen drei Stadtteilen laden Parks, Wander- und Fahrradrouten sowie ausgedehnte Grünanlagen zum Verweilen ein.

Die größten zusammenhängenden Grünanlagen in der Stadt sind die Main-Uferanlagen in den Stadtteilen Eddersheim und Okriftel, mit Maindamm und schönen Auen. Der grüne Gesamteindruck der Stadt entsteht zudem durch die große Zahl kleinerer Anlagen, vieler Bäume und Alleen sowie durch grüne Hausgärten in den Wohngebieten.

Grünanlage Am Weiher Hattersheim

Im Herzen des Stadtteils Hattersheim liegt der Stadtweiher inmitten einer Parkanlage. An der Stelle der ehemaligen Bleichwiese ist eine idyllische grüne Insel entstanden, zu der ein beliebter Kleinkinderspielplatz rund um den Eltern-Treffpunkt „Grünes Haus“ gehört. Vom Brunnen des Marktplatzes aus schlängelt sich ein kleiner, künstlich angelegter Bachlauf durch die Grünanlage hin zum Weiher. Am Rande des Parks steht nahe bei der ehemaligen Altmünstermühle (heute Seniorenzentrum) eine prächtige, gut 250 Jahre alte, unter Naturschutz stehende Eiche.

Die Grünanlage liegt zwischen Hessendamm, Mainzer Landstraße und Erbsengasse.

Grünanlage am Weiher

Kelten-Park Hattersheim

Im Sommer 2009 wurde der rund 13.000 m² große Kelten-Park eröffnet. Von maßgeblicher Bedeutung für Namensgebung und Gestaltung des Parks war die Entdeckung eines überregional bedeutenden keltischen Gräberfeldes aus der Latènezeit.

Die begrünten Wälle an den Haupteingängen beruhen auf der Idee eines befestigten Hofes, einem Oppidum. Der Baumkreis mit 16 verschiedenen Bäumen aus der keltischen Mythologie bezieht sich auf die Vorstellung eines keltischen Jahreskalenders und Eichenhaine werden heute als heilige keltische Orte betrachtet. Die künstlerisch gestalteten Stelen, Sitz- und Balanciersteine greifen auf Muster und Verzierungen keltischer Schmuckstücke und Gebrauchsgegenstände zurück. Im Sinne eines offenen und modernen Konzeptes wurden Spielanlagen für alle Generationen in die Grünanlage integriert.

Der Keltenpark liegt zwischen Leonhardstraße und Dürerstraße.

Nassauer Hof-Garten Hattersheim

Die historische Gartenanlage ist im Ensemble mit der Gesamtanlage des Nassauer Hofes denkmalgeschützt. Die Einfassung von rechteckigen Feldern durch kleine Buchsbäume geht auf das 19. Jahrhundert zurück. Auch einige alte Bäume und Eiben konnten erhalten werden. Mit Pflanzen, die typisch für einen Bauerngarten des frühen 19. Jahrhunderts sind - wie Obstbäumen, Spalierobst, Obststräucher und Blumen - wurde die Bepflanzung ergänzt. In dem kleinen Backsteinhaus sind um 1900 Calciumkarbidvorräte und Karbidlampen zur Beleuchtung des Anwesens aufbewahrt worden.

Den Hof Garten erreicht man über den Innenhof des Nassauer Hofes (Durchgänge in der Lindenstraße und der Sarceller Straße).

Schwarzbachweg

Einer der Hauptgrünzüge begleitet den Lauf des Schwarzbaches. Parallel dazu verläuft der Schwarzbachweg, der den Mainuferweg vom Okrifteler Wäldchen aus mit den Höhen des Taunus verbindet. Pappeln, Weiden und Erlen spenden entlang dieses beliebten und abwechslungsreichen Spazier- und Fahrradweges Schatten.

Tierpark Hattersheim

Ein kleiner Haustierzoo am Schwarzbach ist beliebter Treffpunkt für die ganze Familie. Rund um einen Teich leben Enten, Ziegen, Schafe, Hühner und Esel. Das Gehege wird von Ehrenamtlichen des Tierpark Hattersheim e. V. betrieben.

Der Tierpark liegt direkt am Schwarzbachweg in Höhe Südring, Ecke Glockwiesenweg.

Tierpark Hattersheim

Okrifteler Wäldchen

Ein kleiner Wald lässt die Nähe zur Großstadt vergessen. Die Ursprünge des Okrifteler Wäldchens gehen auf einen frühen Auenwald aus Weiden, Pappeln, Erlen und Eschen zurück, der das Dorf vor Eisgang schützen sollte. Wer das beliebte Naherholungsgebiet durchwandert, streift den Schwarzbach und landet am Mainufer.

Das Okrifteler Wäldchen velräuft entlang des Schwarzbachs und dem Mainufer Okriftel.

Mainfähre Okriftel

In den Sommermonaten bringt ein kleiner Fährnachen Ausflügler, die zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs sind, über den Main. An Wochenenden und Feiertagen verkehrt die „Okriftel“ zwischen dem Mainufer Okriftel und dem Kelsterbacher Wald.

Fähranleger: An der Fähre/Jahnallee Okriftel

Rosarium

An die Tradition des Rosenanbaues erinnert das Rosarium im Norden Okriftels. Bis Mitte der 1970er Jahre zählte Hattersheim zu den weltweit bedeutenden Rosenlieferanten, und der Ort trug die Bezeichnung Rosenstadt. Unter den 6500 Rosen und 100 verschiedene Sorten im Rosarium zwischen Regionalparkweg und Wasserwerkchaussee blühen mit „Wilhelm Kauth“ und „Gretel Greul“ auch zwei Hattersheimer Züchtungen, die an die namhaften Gärtnereien erinnern.

Das Rosarium ist Teil des Regionalparkweges. Weitere Informationen erteilt die Regionalpark GmbH, Telefon: 06145 5037330.

Das Rosarium befindet sich am Regionalparkweg von Okriftel zur Wasserwerkchaussee. Parkplätze stehen am Friedhof Okriftel zur Verfügung.

Rosarium Hattersheim

Wasserwerkchaussee

Ein Naturdenkmal von besonderem Rang ist die über 100-jährige Lindenallee mit Kopfsteinpflaster an der Wasserwerkchaussee. Die Allee war ehemalige Zufahrtsstraße für das im Jugendstil erbaute Wasserwerk Hattersheims.

Die Wasserwerkchaussee beginnt am Hessendamm zwischen Hattersheim und Okriftel.

Baggersee Okriftel

Der durch früheren Kiesabbau entstandene Baggersee liegt in einem Landschaftsschutzgebiet. Ein schöner Spazierweg umgibt das Gewässer. Der Baggersee ist an den Angelsportverein Hattersheim 1977 e.V. verpachtet. An mehreren Stellen gibt es Zugänge für Angler. Das Baden wie auch das Bootfahren ist wegen starken und sehr kalten Unterströmungen verboten!

Den Baggersee erreicht man über die Eichenstraße, Wiesbadener Straße, Diedenbergener Straße und Stettiner Straße.