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Betreuung in Kindertagesstätten: Aktualisierte Verordnung liegt vor

Es liegt eine aktualisierte Verordnung des Landes Hessen vor, die Neuerungen für den Bereich der Kindertagesstätten beinhaltet. Danach besteht gemäß der Zweiten Verordnung zur Bekämpfung des Corona-Virus vom 13. März 2020 weiterhin für alle Kinder ein Betretungsverbot von Kindertageseinrichtungen.

Neu ist, dass ab dem 25. Mai 2020 der Katalog der Personen erweitert wurde, für deren Kinder das Betretungsverbot nicht gilt:

  • Für Kinder, „für die ein Bescheid des zuständigen Sozialhilfeträgers über die Gewährung einer Maßnahmenpauschale nach der Vereinbarung zur Integration von Kindern mit Behinderung vom vollendeten ersten Lebensjahr bis zum Schuleintritt in Tageseinrichtungen für Kinder vom 1. August 2014 in der jeweils geltenden Fassung vorliegt“,
  • „für die durch das Betretungsverbot im Einzelfall für Eltern und Kinder eine vom zuständigen Jugendamt bescheinigte besondere Härte entsteht, die sich durch außergewöhnliche und schwerwiegende Umstände von den durch den Wegfall der regelhaften Betreuung allgemein entstehenden Härten abhebt.“ Ansprechpartner hierfür ist der Allgemeine Soziale Dienst des Jugendamtes des Main-Taunus-Kreises.

Ab dem 2. Juni 2020 gilt zwar weiterhin die Rücknahme des Betretungsverbotes für Kinder, deren Eltern zu den berufsrelevanten Gruppen gehören.

  • Künftig ist es jedoch erforderlich, dass beide Elternteile berufstätig sind.
  • Darüber hinaus ist es ab dem 2. Juni im Rahmen eines eingeschränkten Regelbetriebs grundsätzlich möglich freie Plätze zu vergeben, sofern dies im Rahmen der Betreuungskapazitäten möglich ist. Hierzu sollen Empfehlungen zu Hygienemaßnahmen folgen.

Dementsprechend werden alle Träger in den nächsten Tagen abwägen, ob bzw. wie viele Plätze unter den räumlichen Bedingungen und mit dem jeweils vorhandenen Personal vor Ort zur Verfügung gestellt werden können.

Kostenbeiträge
Wie bereits kommuniziert wurden die Kostenbeiträge sowie die Verpflegungspauschalen der kommunalen Einrichtungen (Kindertagesstätten und außerschulische Betreuung) für die Monate April und Mai zunächst nicht eingezogen. Dieser Regelung hatten sich auch die freien und kirchlichen Träger der Kindertagesstätten angeschlossen.

Es ist vorgesehen, ab dem Monat Juni für die derzeitigen Betreuungen in den Kitas wieder Kostenbeiträge, bezogen auf das Stadtgebiet von Hattersheim, zu erheben.

Eine abschließende Entscheidung zur Freistellung der Eltern von den Kostenbeiträgen und den Kosten für die Mittagsverpflegung wird zu gegebener Zeit durch die zuständigen politischen Gremien der Stadt Hattersheim am Main getroffen.

Auch im Mai werden Kinderbetreuungsgebühren nicht eingezogen

Auch im Monat Mai 2020 werden die Betreuungsgebühren sowie das Essensgeld der kommunalen Einrichtungen zunächst nicht eingezogen. Bürgermeister Klaus Schindling ist es besonders wichtig, „den Eltern in dieser weiterhin andauernden Krisensituation auf unbürokratische Weise gerecht und schnell zu helfen.“

Über die Freistellung der Eltern von den Betreuungsgebühren und von den Kosten für die Mittagsverpflegung in der Stadt Hattersheim am Main wird zu gegebener Zeit durch die Stadtverordnetenversammlung abschließend entschieden.

Großveranstaltungen bis Ende August abgesagt

Nun ist es leider soweit. Auch in Hattersheim am Main müssen bis einschließlich 31. August 2020 alle größeren Veranstaltungen abgesagt werden.

Die Hessische Landesregierung hatte am Donnerstag, 7. Mai 2020 die Definition einer Großveran-staltung beschlossen. Danach gilt eine Veranstaltung ab 100 Personen als Großveranstaltung. Auf Grundlage dieser Verordnung hat Bürgermeister Klaus Schindling nun schweren Herzens beschlossen, die ersten Großveranstaltungen offiziell abzusagen. Dazu zählen:

  • Oldtimertreffen „Klassikertage Hattersheim“ – 16. und 17. Mai 2020
  • Wäldchesfest Okriftel – 30. Mai bis 2. Juni 2020
  • Jubiläumsfest „875 Jahre Eddersheim“ – 2. bis 9. August 2020
  • Fischerfest Eddersheim – 7. bis 9. August 2020

Zudem müssen sicherlich weitere Veranstaltungen ausfallen. Hier prüft die Stadtverwaltung derzeit, unter welchen Voraussetzungen eine Durchführung möglich und sinnvoll ist.

Dazu gehören leider auch die Ferienspiele, die für die ersten zwei Sommerferienwochen geplant waren. Sie können in der gewohnten Form nicht durchgeführt werden, da auch hier die Einhaltung von Kontaktbeschränkungen und die Regeln zur Abstandshaltung und Hygiene nicht einzuhalten wären.

Bürgermeister Klaus Schindling bedauert diese Entscheidung zutiefst. „Ich hatte bis zuletzt gehofft, dass eine Durchführung unter bestimmten Voraussetzungen möglich ist. Doch nun ist mit dem Beschluss der 100-Personen-Beschränkung eine Voraussetzung eingetreten, die das Durchführen von Straßen-, Volksfesten und größeren beliebten Veranstaltungen unmöglich machen.“

Auch die Festwoche zum 875. Jahrestag der Ersterwähnung Eddersheims (gemeinsam mit dem Fischerfest) können im August nicht stattfinden. „Die Klassikertage, die erstmals in Eigenregie der Stadt Hattersheim veranstaltet worden wären, sowie unser besonderes Jubiläum im Stadtteil Eddersheim absagen zu müssen, schmerzt mich sehr. Ich bin aber optimistisch, dass wir alle liebgewonnenen Feste im nächsten Jahr wieder in gewohnter Weise gemeinsam feiern können. Das Eddersheimer Jubiläum werden wir selbstverständlich nicht ausfallen lassen und im kommenden Jahr nachholen“, so Bürgermeister Schindling abschließend.

Hessische Landesregierung beschließt weitere Lockerungen der Corona Verordnungen

Heute hat das Corona-Kabinett der Hessischen Landesregierung nach der gestrigen Beratung mit der Bundesregierung und den Landesregierungen weitere Lockerungen der Verordnungen zur Bekämpfung des Corona-Virus beschlossen. So können ab Montag, 4. Mai unter anderem Museen, Tierparks, Friseure, Kosmetik-, Nagel- und Tattoostudios öffnen. Außerdem dürfen ab 4. Mai die Spielplätze wieder genutzt werden. Voraussetzung für alle Öffnungen sei die Beachtung der gültigen Corona-Abstands- und Hygieneregeln.

Öffnen dürfen ab Montag, 4. Mai laut neuer Verordnung unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln:

  • Spielplätze
  • Museen, Ausstellungen, Schlösser und Gedenkstätten, "unter der Vorgabe, dass eine individuelle Nutzung erfolgt". Gruppenaktivitäten oder -führungen könnten nicht angeboten werden. Richtwert: eine Person auf einer Fläche von 20 Quadratmetern.
  • Tierparks, Zoos und Botanische Gärten.
  • Medizinische Eingriffe und Operationen in Kliniken und ambulanten Praxen, die bislang untersagt waren, wenn sie nicht zwingend notwendig waren, dürfen laut der Verordnung wieder vorgenommen werden.
  • In allen Gesundheitseinrichtungen wie zum Beispiel Krankenhäusern und Arztpraxen müsse eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden. "Diese Pflicht gilt auch in Ladenstraßen und überdachten Einkaufszentren."
  • Hundesalons und Hundeschulen
  • Copyshops
  • Fahrschulen (nur für Berufskraftfahrer), Musikschulen und Privatunterricht (als Einzelunterricht und in Kleingruppen von bis zu fünf Personen)
  • Friseure und andere Dienstleister im Bereich der Körperpflege wie zum Beispiel Kosmetik-, Nagel- und Tattoostudios sowie Massagepraxen. "Dabei müssen die Anbieter für die gesamte Dauer des Kundenkontakts eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen", teilte die Landesregierung mit. Auch für Kunden sei das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung zwingend vorgeschrieben. Diese dürfe nur abgenommen werden, wenn die Inanspruchnahme der Dienstleistung nur ohne Mund-Nasen-Bedeckung erfolgen könne.

„Das sind wirklich gute Nachrichten, besonders für die Familien mit Kindern in unserer Stadt. In dieser schwierigen Zeit, müssen besonders die Kleinen auf vieles verzichten. Es wird sicher nicht leicht, die Abstands- und Hygieneregeln auf den Spielplätzen einzuhalten, jedoch vertraue ich hier auf unser aller Vernunft. Wenn wir uns alle an diese Regeln halten, können wir den Kleinsten unter uns wieder ein Stück Normalität im Alltag zurückgeben.“ freut sich Bürgermeister Klaus Schindling über die Nachrichten aus Wiesbaden.

Bereits am Dienstag hatte die Hessische Landesregierung öffentliche Gottesdienste und Trauerfeiern erlaubt. Außerdem sind auch Heimbesuche unter strengen Auflagen wieder möglich.

Die Lesefassungen der Verordnungen finden Sie hier.

Maskenpflicht gilt ab 27. April

Die Hessische Landesregierung hat am 21. April die Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln, beim Einkaufen sowie in Banken und Postfilialen beschlossen.

Die Verordnung gilt ab Montag, 27. April 2020. So ist dann für die Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs, beim Einkaufen sowie in Banken und Postfilialen eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Dies gilt gleichermaßen für Behördengänge in der Hattersheimer Stadtverwaltung.

Mund-Nasen-Bedeckung im Sinne des Satz 1 ist jede Bedeckung vor Mund und Nase, die auf Grund ihrer Beschaffenheit unabhängig von einer Kennzeichnung oder zertifizierten Schutzkategorie geeignet ist, eine Ausbreitung von übertragungsfähigen Tröpfchenpartikeln oder Aerosolen durch Husten, Niesen oder Aussprache zu verringern.

Diese Vorgabe gilt nicht für Kinder unter 6 Jahren sowie für Personen, die aufgrund einer gesundheitlichen Beeinträchtigung oder Behinderung keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen können.

Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ist für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des öffentlichen Personennahverkehrs entbehrlich, soweit anderweitige Schutzmaßnahmen, insbesondere Trennvorrichtungen, getroffen werden.

„Die Entscheidung der Landesregierung zur Einführung der Maskenpflicht ist eine weitere wichtige Maßnahme, um den Schutz der Bevölkerung zur erhöhen“, so Bürgermeister Klaus Schindling.

Seniorenberatung koordiniert Hilfsangebote

Die Hattersheimer Seniorenberatungsstelle koordiniert und vermittelt aktuell Hilfsangebote insbesondere für ältere, alleinstehende, chronisch kranke und immungeschwächte Personen, die keine Verwandte, Freunde und Bekannte haben, die helfen können.

So übernehmen freiwillige Helferinnen und Helfer den Einkauf von Lebensmitteln und Bedarfsgütern, den Gang zur Apotheke oder Drogerie und das Abholen von Rezepten beim Arzt. Sie stehen aber auch als telefonische Gesprächspartner zur Verfügung.

Die Einkaufsunterstützung zum Beispiel läuft folgendermaßen ab: Die Helferin/der Helfer nimmt nach Vermittlung durch die Seniorenberatung telefonisch mit dem Hilfesuchenden Kontakt auf, um den Bedarf zu erfragen. Eine Einkaufsliste kann telefonisch erfolgen oder ein Einkaufszettel wird vor der Wohnungstür platziert. Den Einkauf stellt die helfende Person vor der Wohnungstür ab. Das Geld wird an der Wohnungstür mit einem entsprechenden Sicherheitsabstand oder in einem Briefumschlag übergeben bzw. vor die Wohnungstür gelegt.

Ansprechpartner für Menschen, die Hilfe benötigen, sowie für ehrenamtliche Helfer*innen ist Jürgen Leichtfuß von der Seniorenberatung Hattersheim. Er ist telefonisch unter der Rufnummer 06190 93446-38, per Fax 06190 93446-17 oder per Mail unter: seniorenberatung@hattersheim.net erreichbar. Auch die zentrale Telefonnummer im Rathaus Hattersheim, 06190 970-0, E-Mail: stadt@hattersheim.de, nimmt Hilfegesuche bzw. Hilfsangebote entgegen und gibt sie an die Seniorenberatung weiter.

Gerade in dieser schwierigen Zeit ist es wichtig, „dass wir all‘ jene unterstützen, die unserer Hilfe bedürfen. Ich bin begeistert von der großen Solidarität und Hilfsbereitschaft der Hattersheimerinnen und Hattersheimer. Viele Bürger*innen und auch Selbstständige, die zurzeit ihrer Arbeit nicht nachgehen dürfen, melden sich bei uns im Rathaus und bieten ihre Hilfe an, für Ältere oder Kranke einkaufen zu gehen oder Erledigungen zu übernehmen. Dafür möchte ich mich ausdrücklich und sehr herzlich bedanken“, so Bürgermeister Klaus Schindling und erklärt weiter „Ich freue mich auch besonders darüber, dass sich die ev. Kirchengemeinde in allen drei Stadtteilen an der Hilfsaktion beteiligen wird und der Seniorenberatungsstelle ihre Helferinnen und Helfer meldet, damit diese entsprechend eingesetzt werden können. Dies teilte mir Pfarrerin Marlene Hering aktuell mit. Auch dafür mein aufrichtiger Dank“, so Bürgermeister Klaus Schindling abschließend.