EXPO REAL: Bürgermeister Klaus Schindling zieht positives Fazit

Am 7. und 8. Oktober 2019 besuchten Bürgermeister Klaus Schindling, Wolfgang Molzberger, Referat Bauen, Planen, Umwelt, und Wirtschaftsförderer Alexander Schwarz die EXPO REAL in München. Sie nutzten die Immobilienmesse, um Interessierten die Entwicklungspotentiale am Standort Hattersheim am Main vorzustellen. Neben dem Werben der Mainstadt als Gewerbestandort standen das Knüpfen von neuen und das Pflegen von alten Kontakten im Fokus.

Am Dienstagnachmittag fand in der vollbesetzten Metropolarena der Metropolregion FrankfurtRheinMain dann die Podiumsdiskussion mit dem Titel „Standortfaktor Rechenzentren – Realisierung in Stadt und Umland“ statt. FrankfurtRheinMain ist ein Magnet für Rechenzentren. Doch die Neuansiedlung im Ballungsraum ist eine Herausforderung. Wie Rechenzentren verträglich angesiedelt werden können und weshalb sie als wichtiger Standortfaktor gefördert werden sollten, diskutierten Verbandsdirektor Thomas Horn (Regionalverband Frankfurt-RheinMain), Stadtrat Mike Josef (Stadt Frankfurt am Main), Dr. Béla Waldhauser (Sprecher der Allianz zur Stärkung Digitaler Infrastrukturen in Deutschland, CEO Telehouse Deutschland GmbH) und Bürgermeister Klaus Schindling (Stadt Hattersheim am Main).

Unisono vertrat das hochkarätig besetzte Podium die Einschätzung, dass Rechenzentren einen großen Standortvorteil für die Kommunen darstellen. Es wurde prognostiziert, dass der Bedarf an Gewerbeflächen für Rechenzentren weiter steigt, da das Datenvolumen von privaten Haushalten und Unternehmen ständig wächst. In diesem Zusammenhang wird der Ausbau des Glasfasernetzes als unabdingbar angesehen und die Entwicklung einer regionalen Rechenzentrumstrategie als sinnvoll erachtet. Aber auch ökologische Aspekte wie der Stromverbrauch und die Nutzung von Abwärme wurden thematisiert.

Hattersheims Bürgermeister Klaus Schindling hob während der Diskussion die große Bedeutung der Digitalisierung hervor. „Hier wollen und werden wir Vorreiter sein und die Entwicklungsmöglichkeiten dieses Trends nutzen. Diesbezüglich sind wir auf einem guten Weg. Mit den Ansiedlungen von den beiden großen Rechenzentrumsbetreibern e-shelter und Digital Realty wird Hattersheim inzwischen international als Digitalisierungsstandort wahrgenommen“, berichtete Klaus Schindling dem interessierten Fachpublikum.

An der Standsäule des Main-Taunus-Kreises, inmitten des Gemeinschaftsstandes der Metropolregion FrankfurtRheinMain, konnten sich Hattersheim und die anderen Kreiskommunen präsentieren. Bürgermeister Klaus Schindling, Wirtschaftsförderer Alexander Schwarz und Baureferatsmitarbeiter Wolfgang Molzberger führten viele gute Gespräche mit Unternehmensvertretern, Projektentwicklern und Investoren. Besonders positiv bewertete Hattersheims Bürgermeister die erfolgversprechenden Gespräche zur Stadtquartiersentwicklung mit Nahversorgung in Eddersheim.