Der Stadt Hattersheim am Main ist es wichtig, Sie ausführlich und aktuell über die COVID 19-Pandemie (Corona-Virus) zu informieren. Auf diesen Seiten finden Sie umfassende Informa-tionen sowie Anträge, Links und Verordnungen des Landes Hessen.

Aktuelle Zahlen der Covid-19-Infizierten im Main-Taunus-Kreis

Sie wollen wissen, wie viele Corona-Fälle in Hattersheim am Main und den anderen MTK-Kommunen aktuell bestätigt sind? Die neuesten Zahlen, die dem Gesundheitsamt des Main-Taunus-Kreises vorliegen, gibt es hier.

Lockdown in Hessen abermals bis 9. Mai verlängert

Schulbetrieb wird durch Teststrategie begleitet

Die Hessische Landesregierung hat über die weiteren Maßnahmen im Umgang mit der Pandemie informiert und die hessischen Verordnungen aktualisiert.

Insgesamt wurde eine Verlängerung der aktuell gültigen Maßnahmen bis zum 9. Mai bestimmt.

Zudem wurde das Eskalationskonzept angepasst, sodass es ab sofort bereits ab einer Inzidenz von 100 (statt wie bisher von 200) möglich ist, weitere Maßnahmen, wie Ausgangssperren, festzulegen.

Neue Bestimmungen für die Schulöffnungen nach den Osterferien

Änderungen der aktuellen Verordnungen betreffen vor allem den Schulbetrieb in Hessen. Anders, als geplant, wird es keine weiteren Öffnungen geben. Der Unterricht wird so fortgeführt, wie zuletzt vor den Osterferien: Die Jahrgangsstufen 1 bis 6 werden weiterhin im Wechselunterricht, die Jahrgänge ab Klasse 7 im Distanzunterricht und die Abschlussklassen im Präsenzunterricht beschult.

Zudem soll eine begleitende Teststrategie in den Schulen eingeführt werden. Für die Teilnahme am Präsenzunterricht ist ab dem 19. April ein negatives Testergebnis der Schülerinnen und Schüler sowie der Lehrkräfte notwendige Voraussetzung.
Die Testpersonen können dabei zwischen dem kostenfreien Bürgertest außerhalb der Schule oder den ebenfalls kostenfreien Antigen-Selbsttests, welche den Schulen vom Land zur Verfügung gestellten wurden, wählen. Die Tests dürfen nicht älter als 72 Stunden sein.
Alle Schülerinnen und Schüler, die keinen Test vorweisen können bzw. diesen nicht in der Schule machen, müssen zu Hause im Distanzunterricht beschult werden und können durch ihre Eltern, volljährige Schülerinnen und Schüler durch sich selbst von der Teilnahme an der Präsenzbeschulung schriftlich abgemeldet werden.

Die Abiturprüfungen finden wie geplant statt. Mit einem negativen Testergebnis können Prüflinge auch ohne Maske an den Prüfungen teilnehmen.

In den Kindertagesstätten gibt es weiterhin ein Testangebot für Erzieher*innen. Nach wie vor gilt der Appell, Kinder soweit möglich, daheim zu betreuen. Kindertagesstätten bleiben zwar generell weiterhin geöffnet. Es gilt jedoch ein besonderer Einrichtungsschutz, das heißt ein individuelles Betretungsverbot für Kinder mit Symptomen bzw. mit Kontaktpersonen im eigenen Hausstand, die einer Quarantäne unterliegen oder für die ein positives Testergebnis vorliegt.

Aktuell berät die Bundesregierung über eine Änderung des Bundes-Infektionsschutz-gesetzes, dessen konkrete Ausgestaltung derzeit noch unklar ist. Mit Inkrafttreten eines neuen, bundesweiten Gesetzes werden auch die hessischen Regelungen erneut angepasst.

Bürgermeister Klaus Schindling wirbt abermals für Verständnis: „Wir alle leben gemeinsam in diesen komplizierten Zeiten, in denen wir versuchen, mit den bestmöglichen Maßnahmen den Hindernissen, die sich uns in den Weg stellen, zu begegnen. Mir ist bewusst, dass die Regelungen für den einen oder anderen erhebliche Einschränkungen mit sich ziehen. Diese sind jedoch wichtig, damit wir alle zusammen der Pandemie hoffentlich bald ein Ende bereiten können.“

Aktuelle CokoBe-Verordnung
Corona-Einrichtungsschutzverordnung
Corona-Quarantäneverordnung

Corona Schnelltest Möglichkeiten in Hattersheim am Main

Alle Bürgerinnen und Bürger haben einmal pro Woche kostenlos die Möglichkeit einen Test auf das Corona Virus zu machen, auch wenn Sie keine Symptome haben. Aktuell ist dies - mit Voranmeldung - an diesen Stellen in Hattersheim möglich:

Hausarztpraxis Claudia Prinz
Schillerring 23
65795 Hattersheim am Main
Telefon: 06190 6672

Dr. Stefan Heigenmooser (ab sofort nur für eigene Patient(inn)en)
Fröbelweg 4
65795 Hattersheim am Main
Telefon: 06190 2208
Telefax: 06190 933241
E-Mail: praxis@hausarzt-hattersheim.de

„Zusätzlich sind wir im Dialog mit weiteren Institutionen, Ärztinnen und Ärzten sowie Apotheken um weitere Testmöglichkeiten zu bieten“, so Bürgermeister Klaus Schindling.

Hier finden Sie eine Übersicht aller Testmöglichkeiten in Hessen:

Corona-Teststellen Hessen (corona-test-hessen.de)

Mit Eingabe der Postleitzahl von Hattersheim (65795) werden Ihnen alle Stellen (auch im Umkreis) angezeigt, die eine Testung auf das Coronavirus anbieten.

Registrierung für zweite Impfgruppe ab sofort möglich

Seit Dienstag, 23. Februar, können sich auch Zugehörige der zweiten Priorisierungsgruppe für einen Impftermin registrieren. Darunter fallen hauptsächlich Personen, die das 70. Lebensjahr vollendet haben, Personen, bei denen ein hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht sowie Personen, die aufgrund ihres Berufes besonders geschützt werden sollen, wie beispielsweise Erzieher*innen aus Kindertagesstätten oder Mitarbeiter*innen der Polizei.
Eine genaue Definition der Priorisierungsgruppen findet sich unter: https://corona-impfung.hessen.de/faq/registrierung-f%C3%BCr-zweite-impfgruppe-ab-sofort-m%C3%B6glich

Eine Registrierung für einen Impftermin ist weiterhin entweder über das Onlineportal unter https://impfterminservice.hessen.de/ oder über die telefonische Hotline unter den Nummern 0611 505 92 888 und
116 117 möglich.

Anders als bisher, wird der Impftermin nun aber nicht mehr direkt am Telefon vergeben. Stattdessen findet zunächst eine Registrierung aller Impfwilligen statt. Anschließend werden die Termine für Erst- und Zweitimpfung automatisch per Post oder per E-Mail zugesendet.

Sollte der Terminvorschlag nicht passen oder ein Paartermin bevorzugt werden, können danach Umbuchungen jederzeit online oder telefonisch erfolgen.

Grundsätzlich läuft die Terminvergabe innerhalb der Priorisierungsgruppe durch die Vergabesoftware nach Alter fallend und nach dem Zufallsprinzip und richtet sich stets nach den verfügbaren Impfdosen. Da Termine stets in Abhängigkeit vom verfügbaren Impfstoff vergeben werden, können bis zur Zuweisung eines Termins ggf. mehrere Wochen vergehen. Weder die Mitarbeiter des Landes Hessen noch der Stadt Hattersheim können die Impfreihenfolge beeinflussen oder Impftermine vergeben. Es wird daher darum gebeten, von Nachfragen dieser Art abzusehen.

Natürlich ist es auch weiterhin für die Zugehörigen der Priorisierungsgruppe 1 möglich, Impftermine zu vereinbaren. Auch für diese Gruppe erfolgt die Terminvergabe wie oben beschrieben nach dem neuen Prinzip.

„Es bleibt ein steiniger Weg, den wir gemeinsam gehen müssen, bis wir eine signifikante Impfquote erreichen können, die uns alle aufatmen lassen kann. Es stimmt mich jedoch zuversichtlich, dass sich die Impfbereitschaft auf einem sehr hohen Niveau bewegt“ zeigt sich Bürgermeister Klaus Schindling dankbar. Und weiter: „Wir alle wissen um die technischen Probleme, die im Zusammenhang mit der Impfterminvergabe auftreten können, da sich aktuell zahlreiche Impfwillige registrieren lassen möchten. Ich bitte Sie daher in dieser Hinsicht um Geduld und Durchhaltevermögen.“

Kindertagesstätten wieder im Regelbetrieb mit eingeschränkten Öffnungszeiten

Kinderbetreuungsgebühren werden auch weiterhin erstattet

Die hessischen Kindertagesstätten sind seit dem 22. Februar in den „Regelbetrieb mit eingeschränkten Öffnungszeiten“ übergegangen. Darauf haben sich die Bundesregierung und die Länder in ihren letzten Gesprächen verständigt. Dennoch gilt weiterhin der Appell an die Eltern - wo immer möglich - ihre Kinder zu Hause zu betreuen.

In einem Elternbrief wendet sich Bürgermeister Klaus Schindling an alle Hattersheimer Eltern mit Kindern in städtischen Kinderbetreuungseinrichtungen: „In den letzten Wochen sind sowohl der Betreuungsbedarf der Kinder und Eltern als auch die damit einhergehenden Infektionsmöglichkeiten in Kindertagesstätten verstärkt in den Fokus geraten. Die Stadt Hattersheim hat gegenüber den Kindern, den Eltern und dem Personal vor Ort in den Kitas eine Fürsorgepflicht. Daher appelliere ich an Sie, eine entsprechende Abwägung bei Ihrem individuellen Betreuungsbedarf zu treffen.“

Weiterhin informiert Bürgermeister Klaus Schindling darüber, dass die Stadt Hattersheim am Main auch weiterhin keine monatlichen Kostenbeiträge erhebt, wenn Eltern in dem jeweils betreffenden Monat kein Betreuungsangebot in Anspruch nehmen. Für die Kinder, die bis zu 50% ihrer vertraglich geregelten Betreuungszeiten in Anspruch nehmen, reduzieren sich die monatlichen Kosten auch künftig entsprechend auf die Hälfte.

Da die Betreuungskosten im Vorhinein erhoben werden, erfolgt die Rückerstattung der Beiträge jeweils frühestens im Folgemonat.

„Ich bin den Eltern sehr dankbar dafür, dass sie in dieser herausfordernden Zeit so viel Verständnis zeigen. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass viele Eltern im Sinne der Kontaktreduzierung, wenn möglich, ihre Kinder zu Hause betreuen. Dafür möchten wir uns als Stadt erkenntlich zeigen“, so Bürgermeister Klaus Schindling.

Buslinie 821 fährt vom Hattersheimer Bahnhof zum Impfzentrum im Kastengrund

Alle Impfwilligen, die einen Termin im Impfzentrum des Main-Taunus-Kreises im Hattersheimer Kastengrund erhalten haben, können dorthin auch mit der Buslinie 821 fahren.

Die Linie fährt vom Bahnhof in Hattersheim direkt bis an die Haltestelle „Kastengrund“. Auch an der Haltestelle Heinrich-Böll-Schule/Dürerstraße können die Hattersheimer Bürger*innen zusteigen.

Wie die Main-Taunus-Verkehrsgesellschaft mbh (MTV) mitteilt, sind zusätzliche Fahrten ab dem 9. Februar geplant, um alle Fahrgäste, die zum Impfzentrum fahren möchten, in höherer Taktung dorthin zu bringen. Immer stündlich verkehrt die bestehende Buslinie 821 während der Öffnungs- und Arbeitszeiten des Impfzentrums zwischen der Haltestelle „Hattersheim Bahnhof Süd“ und dem Hattersheimer Kastengrund.

Den Fahrplan inklusive Wegbeschreibung finden interessierte Hattersheimer*innen  auf der Website des MTV unter www.mtv-web.de . Für Fragen zum öffentlichen Nahverkehrsangebot ist das Service-Telefon der MTV unter der Rufnummer 06192-200 26 21 täglich von 6.00 Uhr morgens bis 1.00 Uhr nachts erreichbar.

„Ich begrüße das erweiterte Angebot des MTV sehr. So haben unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger eine verbesserte Möglichkeit, das Impfzentrum zeitlich passend zu ihrem Impftermin aufzusuchen“, zeigt sich Bürgermeister Klaus Schindling erfreut.

Hessen krempelt die Ärmel hoch: Alle Impfzentren in Hessen öffnen am 9. Februar

Anmeldung für Impfwillige aus der höchsten Priorisierungsgruppe ab sofort möglich

Seit Mittwoch, 3. Februar, können sich alle Personen aus der ersten Priorisierungsgruppe - im Wesentlichen handelt es sich um Bürgerinnen und Bürger, die 80 Jahre und älter sind - ihre Termine zur Corona-Schutzimpfung (Erst- und Zweitimpfung) reservieren.

Zur Terminvereinbarung können sich Impfberechtigte telefonisch unter der Rufnummer 116 117 oder 0611 505 92888 sowie online unter impfterminservice.hessen.de melden.
Die Stadtverwaltung Hattersheim am Main kann Sie leider nicht bei der Terminvereinbarung unterstützen, diese ist nur über die vorab genannten Wege möglich.

Hier finden Sie Antworten auf die wichtigsten Fragen:

Welche Zielgruppe ist derzeit impfberechtigt?

Folgende Personen haben mit höchster Priorität Anspruch auf Schutzimpfung:

  • Personen, die das 80. Lebensjahr vollendet haben,
  • Personen, die in stationären Einrichtungen zur Behandlung, Betreuung oder Pflege älterer oder pflegebedürftiger Menschen behandelt, betreut oder gepflegt werden oder tätig sind,
  • Personen, die im Rahmen ambulanter Pflegedienste regelmäßig ältere oder pflegebedürftige Menschen behandeln, betreuen oder pflegen,
  • Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit einem sehr hohen Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 tätig sind, insbesondere auf Intensivstationen, in Notaufnahmen, in Rettungsdiensten, als Leistungserbringer der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung, in den Impfzentren im Sinne von
    6 Absatz 1 Satz 1 sowie in Bereichen, in denen für eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 relevante aerosolgenerierende Tätigkeiten durchgeführt werden,
  • Personen, die in medizinischen Einrichtungen regelmäßig Personen behandeln, betreuen oder pflegen, bei denen ein sehr hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht, insbesondere in der Onkologie oder Transplantationsmedizin.

Wie kann ich mich zur Impfung anmelden?

Was benötige ich für die Anmeldung?

  • Telefonisch:
    Name, Alter, Wohnort, Telefonnummer

  • Online:
    Name, Alter, Wohnort, Notfallkontakt inkl. Telefonnummer, E-Mail-Adresse, Vergabe eines persönlichen Passwortes

Wo finde ich das Impfzentrum?

  • Das Impfzentrum „Im Kastengrund“ wurde auf einem Kreisgelände eingerichtet im Verwaltungszentrum Mainzer Landstraße 500 in 65795 Hattersheim am Main. Die Anfahrt ist ausgeschildert. Auf dem Gelände ist ein ausreichend großer Besucherparkplatz ausgeschildert.
  • Wer gehbehindert ist, kann direkt durch die Haupteinfahrt zum Pförtnerhäuschen fahren. Zum Impfzentrum fährt auch die Buslinie 821 vom Hattersheimer Bahnhof (Südseite).
  • Am Besucherparkplatz und am Haupteingang werden Sie von Personen empfangen, die zunächst überprüfen, ob Sie einen Impftermin haben. Sie zeigen Ihnen dann, wie Sie ins Impfzentrum kommen. Der Weg ist zudem markiert und ausgeschildert. Auch im Impfzentrum selbst werden Sie durch Schilder geleitet.

Was bringe ich zu meinem Impftermin mit?

  1. Terminbestätigung
  2. Personalausweis
  3. Impfpass
  4. Krankenversicherungskarte
    Wenn Sie im Gesundheits- oder Pflegesektor arbeiten:
  5. Arbeitgeberbescheinigung (Beleg für Zugehörigkeit 1. Priorisierungsgruppe)

Sonstige Informationen:

  • Die Impfung ist kostenlos.
  • Es werden immer die Termine für die 1. und 2. Impfung vergeben
  • Vergabe erfolgt wohnortnah in Ihrem Landkreis/ Ihrer Stadt
  • Die Terminvergabe ist diesmal nicht limitiert. Da ein stetiger Zufluss an Impfstoff vom Bund zugesagt wurde, können nun alle aus der ersten Priorisierungsgruppe einen Termin vereinbaren.
  • Für die Impfung sollten 60-90min Zeit eingeplant werden
  • Im Auftrag des Kreises wird das Impfzentrum vom Deutschen Roten Kreuz und dem Arbeiter-Samariter-Bund betrieben. Die Impfungen selbst machen geschulte medizinische Fachkräfte, und auch sonst ist die medizinische Betreuung sichergestellt
  • Impfpatienten können sich von einer Person zur Unterstützung begleitet werden. Diese Person kann nicht automatisch mitgeimpft werden, sondern benötigt einen eigenen Termin
  • Möglichkeit der Paartermine wird zeitnah ermöglicht
Pflicht zum Tragen von medizinischen Masken auf dem Hattersheimer Wochenmarkt

Auch auf dem Hattersheimer Wochenmarkt müssen ab dieser Woche medizinische Masken getragen werden. Darunter fallen OP-Masken oder virenfilternde Masken der Standards FFP2, KN95 oder N95. Einfache Stoffmasken sind dann nicht mehr ausreichend.

Dies geht aus den aktuellen Auslegungshinweisen zur Verordnung der Hessischen Landesregierung hervor: „Die Pflicht, eine medizinische Maske zu tragen, gilt auch in überdachten oder überdeckten Ladenstraßen von Einkaufszentren, überdachten Einkaufspassagen und auf Wochenmärkten sowie vor den Geschäften. Auf den dazugehörigen Parkflächen ist mindestens eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.“

„Wir empfehlen darüber hinaus dringend, auf dem gesamten Hattersheimer Marktplatz eine Maske zu tragen. Auch in den Fußgängerzonen im Stadtgebiet und generell in allen Bereichen, in denen es schwierig ist, immer den Mindestabstand einzuhalten, hilft das Tragen einer Maske, die Ausbreitung des Infektionsgeschehens zu verringern“ so Bürgermeister Klaus Schindling

Wegweiser zum Impfzentrum: Möglichkeiten für die Hattersheimer Bürger*innen, zu den Impfzentren zu gelangen

Weiterhin erreichen die Mitarbeiter*innen der Hattersheimer Stadtverwaltung viele Fragen rund um die Fahrtmöglichkeiten für Impfwillige aus der höchsten Priorisierungsgruppe zum Impfzentrum in Frankfurt, das bereits geöffnet ist, bzw. zum Impfzentrum im Hattersheimer Kastengrund, welches in den kommenden Wochen zur Verfügung stehen wird.

„Viele Mitbürgerinnen und Mitbürger aus der ersten Priorisierungsgruppe freuen sich über die Möglichkeit, einen Impftermin im Impfzentrum in Frankfurt wahrnehmen zu können. Nicht immer sind sie jedoch uneingeschränkt mobil und fragen uns daher, wie sie die Fahrt nach Frankfurt bestmöglich bewerkstelligen können“, berichtet Bürgermeister Klaus Schindling.

Den Hattersheimer Bürger*innen stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung:

  1. Bürger*innen, denen es nicht möglich ist, mit dem eigenen Auto zum Impftermin anzureisen werden gebeten, sich privat von Personen aus dem Verwandtschafts- oder Freundeskreis befördern zu lassen.
  2. Möglich ist auch, sich einen Beförderungsschein vom Arzt ausstellen zu lassen. Dieser muss die medizinische Notwendigkeit für einen Transport des Patienten bescheinigen. Die Krankenkasse kann in diesem Fall die Kosten für eine Beförderung übernehmen. Dies ist jedoch in jedem Fall zuvor mit der Krankenkasse bzw. dem behandelnden Arzt zu besprechen.
  3. Zudem können Bürger*innen einen Fahrdienst auf Privatrechnung Hier kommen beispielsweise die Fahrdienste der AWO oder verschiedener Pflegedienste in Frage. Bei bestehendem Pflegegrad ist auch eine Abrechnung über die Pflegekasse möglich.
  4. Sobald das Impfzentrum im Kastengrund eröffnet ist, verkehrt dorthin auch die Buslinie 821.
  5. Alternativ haben die Bürger*innen, die eine Impfbenachrichtigung erhalten haben und nicht mobil sind die Möglichkeit, die dem Schreiben beigefügte Rückantwort auszufüllen und eine häusliche Impfung zu beantragen.

Allen Bürger*innen, die keine der zuvor genannten Lösungen nutzen können, bietet die Stadt Hattersheim an, sich in diesem besonderen Fall an den städtischen Seniorenberater Jürgen Leichtfuß zu wenden, der gemeinsam mit den betroffenen Bürger*innen eine alternative Lösung vereinbart.

Herr Leichtfuß ist unter der folgenden Telefonnummer von Montag-Freitag zwischen 9 und 12 Uhr zu erreichen: 06190 970 257.

Auch Bürgermeister Klaus Schindling ist wichtig, dass alle Impfwilligen die Möglichkeit erhalten, ihren Impftermin auch wahrnehmen zu können: „Gemeinsam finden wir eine Möglichkeit für alle unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger, die Fahrt ins Impfzentrum zu organisieren. Sollte der Ausnahmefall eintreten, dass eine Bürgerin oder ein Bürger aus triftigen Gründen keine der aufgezählten Optionen wahrnehmen kann, dann finden wir auch in diesem Fall eine entsprechende Individuallösung.“

Alle weitergehenden Informationen sowie die Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um die Corona-Impfung finden Sie auch unter www.corona-impfung.hessen.de aufbereitet.

Pflicht zum Tragen von medizinischen Masken in den Verwaltungsgebäuden

Ab dem 23. Januar 2021 ist es in den Verwaltungsgebäuden der Stadt Hattersheim für die Bürger*innen Pflicht, eine medizinische Maske zu tragen. Darunter fallen OP-Masken oder virenfilternde Masken der Standards FFP2, KN95 oder N95.

Einfache Stoffmasken sind dann nicht mehr ausreichend.

Damit wird die Verordnung der Hessischen Landesregierung, die das Tragen der medizinischen Masken ab dem 23. Januar in Geschäften und im Öffentlichen Personennahverkehr vorschreibt, auch auf die Gebäude der städtischen Verwaltung ausgeweitet.

„Diese Maßnahme treffen wir zum Schutz der Hattersheimer Bürgerinnen und Bürger, aber auch aus Rücksichtnahme auf die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung. Wir möchten, dass Ihnen unsere Services auch weiterhin unter Einhaltung der nötigen und größtmöglichen Sicherheitsstandards zur Verfügung stehen. Dabei liegt uns die Gesundheit der Bürger*innen und Kolleg*innen gleichermaßen am Herzen“, so Bürgermeister Klaus Schindling. 

Gemeinsamer Appell für mehr Solidarität und Rücksichtnahme

In Zusammenarbeit mit den Hattersheimer Schulen, Glaubensgemeinschaften und Parteien richten wir einen Appell an unsere Bürgerinnen und Bürger und rufen zu mehr Solidarität und Rücksichtnahme auf. Dieser Appell ist in den Sprachen: deutsch, türkisch, arabisch und Farsi verfügbar.

Appell in Deutsch Appell in Türkisch
Appell in Arabisch Appell in Farsi

Hattersheimer Liefer- und Abholservice aktueller und wichtiger denn je

Jetzt solidarisch sein und die Existenz von Unternehmen sichern

Während der ersten Corona-Welle wurde Anfang Mai auf Initiative der städtischen Wirtschaftsförderung ein Webportal für einen Liefer- und Abholservice eingerichtet. Unter dem Link https://hattersheim.lieferservice.jetzt/ finden sich insbesondere Einträge von Unternehmen aus der Gastronomie.

Seit dem 2. November, bis zunächst zum Ablauf des 30. November 2020, dürfen unter anderem Gaststätten Speisen und Getränke nur zur Abholung oder Lieferung anbieten. „Durch die aktuelle Verordnung zur Bekämpfung des Corona-Virus ist die Existenz vieler Unternehmen, insbesondere aus der Gastronomie, gefährdet. Niemand möchte in der Zukunft öde Innenstädte ohne Gastronomieangebote haben. Dem aktuellen „Gastronomischen Notstand“, können wir jedoch alle etwas entgegensetzen. Ich appelliere daher an die Bevölkerung das Webportal für den Liefer- und Abholservice der Gewerbetreibenden zu nutzen und davon regen Gebrauch zu machen“, so die dringliche Bitte von Hattersheims Bürgermeister Klaus Schindling.

Auf das Webportal erfolgten bisher fast 1.800 Zugriffe. Die Stadt Hattersheim stellt Gastronomie und Handel diese Plattform kostenlos zur Verfügung. Weitere interessierte Unternehmen, die einen Liefer- oder Abholservice anbieten und auf dem Portal vertreten sein wollen, können ein auf der Website hinterlegtes Kontaktformular nutzen. Alternativ besteht die Möglichkeit, sich mit Hattersheims Wirtschaftsförderer Alexander Schwarz unter der Telefonnummer 06190 970-260 oder per E-Mail unter alexander.schwarz@hattersheim.de direkt in Verbindung zu setzen.

Übersichtlich aufbereitet sind in dem Webportal die Bestellmöglichkeiten, Zeiten für Bestellungen, etwaige Lieferkosten sowie die entsprechenden Angebote der Unter-nehmen. Dies hinterlegt mit Unternehmenswebsite, einem Foto des Gewerbebetriebs sowie zur Orientierung einem Stadtplanausschnitt mit dem jeweiligen Standort.

„Ich bin davon überzeugt, dass es unsere Bevölkerung in den zurückliegenden Sommermonaten verstärkt zu schätzen wusste, welche Bedeutung die Angebote vor Ort zum Einkauf, aber auch als Ort der Kommunikation sowie des Kauf- und Aufenthaltserlebnisses haben. Jetzt ist unsere Solidarität gefragt, dass auch nach der Corona-Pandemie die Vielfalt von Gastronomie und Handel in unserer Stadt erhalten bleibt“, so Schindling abschließend.

Neue Hygieneempfehlungen

zum Schutz von Kindern und Beschäftigten in Kindertageseinrichtungen sowie von Kindertagespflegepersonen in Hessen während der SARS-CoV-2-Pandemie

Die Corona-Einrichtungsschutzverordnung (bisher 2. Corona Verordnung) wurde mit Wirkung zum 1.12.2020 neu geregelt.

Danach besteht zwar weiterhin ein Betretungsverbot von Kinderbetreuungseinrichtungen, wenn sich eine infizierte Person oder jemand mit COVID-19-Symptomen im Hausstand befindet, aber nicht mehr, wenn für Personen des Hausstandes nur wegen Kontaktes mit Infizierten eine Quarantäne angeordnet wurde.

Die Hygieneempfehlungen einschließlich Elternbrief und Flyer für Quarantäne wurden der neuen Rechtslage angepasst.

Elternbrief (2. Dezember 2020)

Hygieneempfehlungen (2. Dezember 2020)

Spielplätze bleiben geöffnet

Bürgermeister Klaus Schindling appelliert an die Vernunft der Hattersheimer Bürger*innen

In den vergangenen Tagen haben Bundes- und Landesregierungen im Kampf gegen die Corona-Pandemie weitreichende Neuregelungen erlassen. Dabei lassen die aktuellen Landesverordnungen den Kommunen ausdrücklich Raum für individuelle strengere Regeln, um auf die jeweilige lokale Lage zu reagieren.

Aufgrund der hohen Infektionszahlen in Hattersheim und Umgebung befürwortet Bürgermeister Klaus Schindling die Regelung der Bundesregierung, alle Freizeiteinrichtungen zu schließen. Darunter fallen auch Spiel- und Bolzplätze, sowie Jugendtreffs und Sportanlagen. Dabei macht Bürgermeister Klaus Schindling deutlich: „Es sind nicht die Kinder, die auf den Spielplätzen ein erhöhtes Risiko der Weitergabe von Infektionsketten darstellen. Vielmehr sorgen wir uns um die Anzahl der Erwachsenen, die dort teilweise zusammensitzen. Allerdings haben die zahlreichen E-Mails und Nachrichten mich letztendlich dazu bewegt, meine Entscheidung für den Bereich der Spielplätze zu überdenken, sodass alle Hattersheimer Spielplätze nun bis auf Weiteres geöffnet bleiben können.“

Diese Regelung gilt ausschließlich für die Spielplätze in Hattersheim am Main und die beiden Ortsteile. Bolzplätze, Sportanlagen und Ähnliches bleiben ab Montag, 2. November geschlossen, da dort erfahrungsgemäß mehr als zwei Familien gemeinsam Sport treiben. In diesem Zusammenhang möchte Bürgermeister Klaus Schindling aber noch einmal eindringlich darauf hinweisen, dass auch auf den Spielplätzen die Regelung gilt, dass sich dort nicht mehr als die Personen einen Haushaltes plus eine Person aus einem weiteren Haushalt aufhalten dürfen.

„Wir möchten den Hattersheimer Familien entgegenkommen und vertrauen darauf, dass sie die Regelungen zur Kontaktbeschränkung einhalten. Es wird dennoch engmaschige Kontrollen geben, ob den Bestimmungen Folge geleistet wird. Letztendlich entscheiden dann die Nutzerinnen und Nutzer der Spielplätze darüber, ob diese weiterhin geöffnet bleiben können. An dieser Stelle möchte ich noch einmal um Verständnis werben für die Maßnahmen, die wir aktuell treffen müssen, um das Infektionsgeschehen einzudämmen. Gleichzeitig möchte ich an die Vernunft der Hattersheimer Bürger*innen appellieren und bitte um Ihre Einsicht, sich weiterhin rücksichtsvoll zu verhalten und weitsichtig zu denken.“, so der Hattersheimer Bürgermeister Klaus Schindling.

Umgang mit Krankheits- und Erkältungssymptomen

bei Kindern und Jugendlichen in Kindertageseinrichtungen, in Kindertagespflegestellen und in Schulen

Der Betrieb der Kinderbetreuungseinrichtungen unter Pandemiebedingungen verlangt uns allen seit Monaten viel Kraft und Flexibilität ab. Nun wird die Herbst- und Winterzeit mit den entsprechenden Erkältungssymptomen weitere Fragestellungen aufwerfen. Um die Gesundheit der Kinder und die der Fachkräfte umfänglich zu schützen, bitten wir Folgendes zu beachten und umzusetzen.

Wenn bei Ihrem Kind eines der folgenden für COVID-19 typischen Symptome auftritt, gilt ein Ausschluss von der Teilnahme und ein Betretungsverbot:

  • Fieber (ab 38,0° C)
  • Trockener Husten, d. h. ohne Schleim und nicht durch eine chronische Erkrankung wie z. B. Asthma verursacht. Ein leichter oder gelegentlicher Husten bzw. ein gelegentliches Halskratzen führt zu keinem automatischen Ausschluss.
  • Störung des Geschmacks- oder Geruchssinns (nicht als Begleitsymptom eines Schnupfens).

Hier geht es zum Anschreiben von Bürgermeister Klaus Schindling und dem Infoblatt des Hessischen Sozialministeriums mit weitergehenden Informationen zum Thema.

Elternbrief von Bürgrmeister Klaus Schindling

Information des Hessischen Sozialministeriums

Weitere Informationen und Links

Die Lage bezüglich der Ausbreitung des Coronavirus ändert sich stündlich. Deshalb verweisen wir auf die folgenden Links, die regelmäßig aktualisiert werden:

Gesundheitsamt des Main-Taunus-Kreises:
https://www.mtk.org/Gesundheit-157.htm 

Robert-Koch-Institut:
http://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/NCOV2019/FAQ_Liste.html

Infoseite der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung:
https://www.infektionsschutz.de/coronavirus-sars-cov-2.html

Hessisches Ministerium für Soziales und Integration (HMSI): https://soziales.hessen.de/gesundheit/infektionsschutz/informationen-und-faq-zum-neuen-coronavirus-sars-cov-2

Zudem hat das HMSI eine Hotline zum Thema eingerichtet. Diese ist unter der folgenden Nummer zu erreichen: 0800 555 4 666

Verhaltensregeln, um der Virenverbreitung vorzubeugen.
Was tun bei Symptomen?