Der Stadt Hattersheim am Main ist es wichtig, Sie ausführlich und aktuell über die COVID 19-Pandemie (Corona-Virus) zu informieren. Auf diesen Seiten finden Sie umfassende Informa-tionen sowie Anträge, Links und Verordnungen des Landes Hessen.

Aktuelle Zahlen der Covid-19-Infizierten im Main-Taunus-Kreis

Sie wollen wissen, wie viele Corona-Fälle in Hattersheim am Main und den anderen MTK-Kommunen aktuell bestätigt sind? Die neuesten Zahlen, die dem Gesundheitsamt des Main-Taunus-Kreises vorliegen, gibt es hier.

Corona-Einschränkungen bis 31. Januar 2021 verlängert

Verschärfung bei den Kontaktbeschränkungen

Der bundesweite Teil-Lockdown zur Eindämmung der Corona-Pandemie geht nochmals in die Verlängerung. Die hessische Landesregierung schließt sich den von der Bundesregierung am 5. Januar vorgestellten, verlängerten bzw. verschärften Regelungen an.

Generell werden alle aktuell gültigen Regelungen bis zunächst einschließlich zum 31. Januar 2021 verlängert.

Die größte Änderung betrifft diesmal hauptsächlich die Kontaktbeschränkungen. Ab dem 11. Januar gilt nun die strengere Regelung, dass man sich nur noch mit den Angehörigen des eigenen Haushalts und maximal einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person in der Öffentlichkeit aufhalten darf. Kinder unter 14 Jahren werden nun mitgerechnet. Für den privaten Bereich gilt die dringende Empfehlung, die Kontaktbeschränkung, die für den öffentlichen Bereich gilt, auch bei privaten Zusammenkünften einzuhalten.

Für den Schulunterricht gilt, dass die Präsenzpflicht der Jahrgangsstufen 1-6 weiterhin bis 31. Januar ausgesetzt bleibt. Schüler*innen könnten zwar grundsätzlich in die Schule gehen (eingeschränkter Regelbetrieb mit Präsenzunterricht in festen Lerngruppen). Im Sinne der Kontaktreduzierung sollen die Schüler*innen, soweit irgend möglich, aber zu Hause bleiben. Ab Jahrgangsstufe 7 findet Distanzunterricht statt. Lediglich Abschlussklassen erhalten Präsenzunterricht.

Kindertageseinrichtungen bleiben generell weiterhin geöffnet. Es gilt jedoch auch hier die Empfehlung, Kinder nur bei einer „dringenden Betreuungsnotwendigkeit“ in die Kitas zu bringen.

Die bestehende Quarantänepflicht bei Einreise aus einem Risikogebiet wird um die Pflicht zu Tests erweitert. Bei Einreise gilt die Testpflicht binnen 48 Stunden vor Anreise oder direkt nach der Einreise.

Sonstige verschärfende Maßnahmen sind nur in Hotspots vorgesehen, das heißt in Gebieten mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von mehr als 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern. Hattersheim bewegt sich momentan unter dieser Grenze und ist somit aktuell von diesen Verschärfungen nicht betroffen.

Bürgermeister Klaus Schindling ruft noch einmal zum Durchhalten auf: „Die Lage ist nach wie vor sehr ernst zu nehmen. Nur wenn wir in den kommenden Wochen weitestgehend von Treffen mit anderen Personen absehen und unsere Kontakte minimieren, kann sich das Pandemiegeschehen erholen.“

Die neue Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung (Stand: 11.01.2021)

Auslegungshinweise zur CoKoBe-Verordnung (Stand 11.01.2021)

Gemeinsamer Appell für mehr Solidarität und Rücksichtnahme

In Zusammenarbeit mit den Hattersheimer Schulen, Glaubensgemeinschaften und Parteien richten wir einen Appell an unsere Bürgerinnen und Bürger und rufen zu mehr Solidarität und Rücksichtnahme auf. Dieser Appell ist in den Sprachen: deutsch, türkisch, arabisch und Farsi verfügbar.

Appell in DeutschAppell in Türkisch
Appell in ArabischAppell in Farsi

Seniorenberatung koordiniert Hilfsangebote

Aufgrund des erneuten Lockdowns koordiniert und vermittelt die Hattersheimer Seniorenberatungsstelle wieder Hilfsangebote insbesondere für ältere, alleinstehende, chronisch kranke und immungeschwächte Personen, die keine Verwandte, Freunde und Bekannte haben, die helfen können.

„So übernehmen freiwillige Helferinnen und Helfer den Einkauf von Lebensmitteln und Bedarfsgütern, den Gang zur Apotheke oder Drogerie und das Abholen von Rezepten beim Arzt. Sie stehen aber auch als telefonische Gesprächspartner zur Verfügung. Wir sind sehr dankbar für die Bürgerinnen und Bürger, die diese wichtigen Aufgaben gerne und mit viel Herzblut übernehmen“, freut sich Erster Stadtrat Karl Heinz Spengler.

Die Einkaufsunterstützung zum Beispiel läuft folgendermaßen ab: Die Helferin/der Helfer nimmt nach Vermittlung durch die Seniorenberatung telefonisch mit dem Hilfesuchenden Kontakt auf, um den Bedarf zu erfragen. Eine Einkaufsliste kann telefonisch erfolgen oder ein Einkaufszettel wird vor der Wohnungstür platziert. Den Einkauf stellt die helfende Person vor der Wohnungstür ab. Das Geld wird an der Wohnungstür mit einem entsprechenden Sicherheitsabstand oder in einem Briefumschlag übergeben bzw. vor die Wohnungstür gelegt.

Ansprechpartner für Menschen, die Hilfe benötigen, sowie für ehrenamtliche Helfer*innen ist Jürgen Leichtfuß von der Seniorenberatung Hattersheim. Er ist telefonisch unter den Rufnummern 06190 93446-38, 06190 970-257, per Fax 06190 93446-17 oder per Mail unter: seniorenberatung@hattersheim.de erreichbar.

Auch die zentrale Telefonnummer im Rathaus Hattersheim, 06190 970-0, E-Mail: stadt@hattersheim.de, nimmt Hilfegesuche bzw. Hilfsangebote entgegen und gibt sie an die Seniorenberatung weiter.

Bürgermeister Klaus Schindling ist froh, dass die Seniorenberatungsstelle auch weiterhin die Hilfsangebote koordiniert. „Denn gerade in dieser schweren Zeit mit dem zweiten Lockdown und dem Corona-Hotspot in Hattersheim am Main ist es umso wichtiger, dass die älteren, kranken und alleinstehenden Mitmenschen in unserer Stadt Unterstützung und Hilfe erfahren.“

Telefon-Gesprächspartner gegen das Alleinsein in Corona-Zeiten

Viele Hattersheimer Bürgerinnen und Bürger, besonders die älteren, kranken und Alleinstehenden blicken mit sehr gemischten Gefühlen, teilweise mit großer Besorgnis, auf die Advents- und die kommenden Weihnachtstage.

Aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie und dem zweiten Lockdown sind soziale Kontakte nur sehr eingeschränkt möglich. Gruppenangebote und gesellige Treffen wie Adventsnachmittage und Weihnachtsfeiern können derzeit nicht stattfinden. Das kann zu starken Einsamkeitsgefühlen führen.

Erster Stadtrat Karl Heinz Spengler freut sich daher: „Das neue Projekt kann einen Weg bieten, wieder mehr Gemeinsamkeit zu erleben, indem man sich über die Schwierigkeiten der aktuellen Situation austauschen und über Lösungsmöglichkeiten sprechen kann.“

Die Seniorenberatung Hattersheim möchte neben den Beratungen zu Fragen zum Thema Pflege und häusliche Versorgung deshalb zusätzliche Kontaktangebote machen.

Seniorenberater Jürgen Leichtfuß bietet Hattersheimer*innen an, sich zu melden, wenn sie sich einen telefonischen Gesprächspartner*in wünschen. Dann werden je zwei Personen miteinander in Kontakt gebracht. Diese können dann über Alltägliches, ihre Interessen oder andere Themen ins Gespräch kommen. Wie sich ein solcher Telefonkontakt in Bezug auf die Dauer und Intensität gestaltet, entscheiden die beiden Personen selbst.

Bürgermeister Klaus Schindling ist sich bewusst, „dass eine Portion Mut dazugehört, sich zu melden und sich auf die Vermittlung mit einem (zunächst) unbekannten Menschen einzulassen. Auch gilt es herauszufinden, ob die „Wellenlänge“ stimmt. Aber es ist auch eine Chance, mit einem netten Menschen sprechen zu können und somit den eigenen Alltag zu bereichern.“ Zusätzlich gibt es das Angebot von gemeinsamen Gesprächen bei einem leichten Spaziergang im Stadtpark.

Der Mitarbeiter der Seniorenberatung steht als Ansprechpartner für Fragen und Wünsche zur Verfügung. Interessent*innen für alle Angebote können sich ab sofort unter der Telefonnummer 06190 970-257 melden.

Den örtlichen Handel unterstützen: Abhol- und Lieferdienste sind ausdrücklich erlaubt

Die Stabsstelle Wirtschaftsförderung der Stadt Hattersheim am Main weist darauf hin, dass auch im aktuellen Lockdown die Lieferung sowie die Abholung von Waren ausdrücklich erlaubt ist.

Insbesondere Unternehmen aus der Handelsbranche können ihren Kunden trotz der geltenden Beschränkungen ermöglichen, die Ware online oder telefonisch zu bestellen. „Hierdurch haben Gewerbetreibende die Gelegenheit, in dieser schwierigen Phase weiterhin Umsätze zu generieren. Gleichermaßen können wir alle einen wichtigen Beitrag dazu leisten, dass die Einkaufsbereiche in Hattersheim auch in Zukunft lebendig bleiben“, ist Bürgermeister Klaus Schindling überzeugt.

Art der Bestellung:
Sofern ein Unternehmen einem Abhol- und Lieferdienst anbietet, können Bestellungen telefonisch, per E-Mail oder – sofern vorhanden – über ein Online-Angebot erfolgen. Die Waren können anschließend abgeholt oder geliefert werden.

Bei der Abholung gilt zu beachten:
Eine Abholung von Waren darf nur erfolgen, wenn sichergestellt ist, dass die Waren ohne Wartezeit zur Verfügung stehen oder die Warteplätze so gestaltet sind, dass ein Abstand von mindestens 1,5 Metern zwischen den Abholer*innen gewährleistet werden kann, geeignete Hygienemaßnahmen getroffen und überwacht werden sowie Aushänge zu den erforderlichen Abstands- und Hygienemaßnahmen erfolgen.

Die städtische Wirtschaftsförderung bietet Unternehmen die Möglichkeit, sich kosten-frei der Initiative „Hattersheim hat Herz – Unterstützung für unsere Unternehmen“ anzuschließen. Über das Portal https://hattersheim.lieferservice.jetzt/ wird Gewerbe-treibenden ein kostenfreier Auftritt auf dem städtischen Liefer- und Abholportal ermöglicht. Bereits 26 Unternehmen haben dieses Angebot wahrgenommen und bieten den Hattersheimer Bürger*innen auf dem Portal eine gute Übersicht über lokale Services für einen Abhol- und Lieferdienst. Gewerbetreibende, die ebenfalls das Portal nutzen möchten, können sich per E-Mail an wirtschaftsfoerderung@hattersheim.de wenden.

Neue Hygieneempfehlungen

zum Schutz von Kindern und Beschäftigten in Kindertageseinrichtungen sowie von Kindertagespflegepersonen in Hessen während der SARS-CoV-2-Pandemie

Die Corona-Einrichtungsschutzverordnung (bisher 2. Corona Verordnung) wurde mit Wirkung zum 1.12.2020 neu geregelt.

Danach besteht zwar weiterhin ein Betretungsverbot von Kinderbetreuungseinrichtungen, wenn sich eine infizierte Person oder jemand mit COVID-19-Symptomen im Hausstand befindet, aber nicht mehr, wenn für Personen des Hausstandes nur wegen Kontaktes mit Infizierten eine Quarantäne angeordnet wurde.

Die Hygieneempfehlungen einschließlich Elternbrief und Flyer für Quarantäne wurden der neuen Rechtslage angepasst.

Elternbrief (2. Dezember 2020)

Hygieneempfehlungen (2. Dezember 2020)

Spielplätze bleiben geöffnet

Bürgermeister Klaus Schindling appelliert an die Vernunft der Hattersheimer Bürger*innen

In den vergangenen Tagen haben Bundes- und Landesregierungen im Kampf gegen die Corona-Pandemie weitreichende Neuregelungen erlassen. Dabei lassen die aktuellen Landesverordnungen den Kommunen ausdrücklich Raum für individuelle strengere Regeln, um auf die jeweilige lokale Lage zu reagieren.

Aufgrund der hohen Infektionszahlen in Hattersheim und Umgebung befürwortet Bürgermeister Klaus Schindling die Regelung der Bundesregierung, alle Freizeiteinrichtungen zu schließen. Darunter fallen auch Spiel- und Bolzplätze, sowie Jugendtreffs und Sportanlagen. Dabei macht Bürgermeister Klaus Schindling deutlich: „Es sind nicht die Kinder, die auf den Spielplätzen ein erhöhtes Risiko der Weitergabe von Infektionsketten darstellen. Vielmehr sorgen wir uns um die Anzahl der Erwachsenen, die dort teilweise zusammensitzen. Allerdings haben die zahlreichen E-Mails und Nachrichten mich letztendlich dazu bewegt, meine Entscheidung für den Bereich der Spielplätze zu überdenken, sodass alle Hattersheimer Spielplätze nun bis auf Weiteres geöffnet bleiben können.“

Diese Regelung gilt ausschließlich für die Spielplätze in Hattersheim am Main und die beiden Ortsteile. Bolzplätze, Sportanlagen und Ähnliches bleiben ab Montag, 2. November geschlossen, da dort erfahrungsgemäß mehr als zwei Familien gemeinsam Sport treiben. In diesem Zusammenhang möchte Bürgermeister Klaus Schindling aber noch einmal eindringlich darauf hinweisen, dass auch auf den Spielplätzen die Regelung gilt, dass sich dort nicht mehr als die Personen einen Haushaltes plus eine Person aus einem weiteren Haushalt aufhalten dürfen.

„Wir möchten den Hattersheimer Familien entgegenkommen und vertrauen darauf, dass sie die Regelungen zur Kontaktbeschränkung einhalten. Es wird dennoch engmaschige Kontrollen geben, ob den Bestimmungen Folge geleistet wird. Letztendlich entscheiden dann die Nutzerinnen und Nutzer der Spielplätze darüber, ob diese weiterhin geöffnet bleiben können. An dieser Stelle möchte ich noch einmal um Verständnis werben für die Maßnahmen, die wir aktuell treffen müssen, um das Infektionsgeschehen einzudämmen. Gleichzeitig möchte ich an die Vernunft der Hattersheimer Bürger*innen appellieren und bitte um Ihre Einsicht, sich weiterhin rücksichtsvoll zu verhalten und weitsichtig zu denken.“, so der Hattersheimer Bürgermeister Klaus Schindling.

Umgang mit Krankheits- und Erkältungssymptomen

bei Kindern und Jugendlichen in Kindertageseinrichtungen, in Kindertagespflegestellen und in Schulen

Der Betrieb der Kinderbetreuungseinrichtungen unter Pandemiebedingungen verlangt uns allen seit Monaten viel Kraft und Flexibilität ab. Nun wird die Herbst- und Winterzeit mit den entsprechenden Erkältungssymptomen weitere Fragestellungen aufwerfen. Um die Gesundheit der Kinder und die der Fachkräfte umfänglich zu schützen, bitten wir Folgendes zu beachten und umzusetzen.

Wenn bei Ihrem Kind eines der folgenden für COVID-19 typischen Symptome auftritt, gilt ein Ausschluss von der Teilnahme und ein Betretungsverbot:

  • Fieber (ab 38,0° C)
  • Trockener Husten, d. h. ohne Schleim und nicht durch eine chronische Erkrankung wie z. B. Asthma verursacht. Ein leichter oder gelegentlicher Husten bzw. ein gelegentliches Halskratzen führt zu keinem automatischen Ausschluss.
  • Störung des Geschmacks- oder Geruchssinns (nicht als Begleitsymptom eines Schnupfens).

Hier geht es zum Anschreiben von Bürgermeister Klaus Schindling und dem Infoblatt des Hessischen Sozialministeriums mit weitergehenden Informationen zum Thema.

Elternbrief von Bürgrmeister Klaus Schindling

Information des Hessischen Sozialministeriums

Weitere Informationen und Links

Die Lage bezüglich der Ausbreitung des Coronavirus ändert sich stündlich. Deshalb verweisen wir auf die folgenden Links, die regelmäßig aktualisiert werden:

Gesundheitsamt des Main-Taunus-Kreises:
https://www.mtk.org/Gesundheit-157.htm 

Robert-Koch-Institut:
http://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/NCOV2019/FAQ_Liste.html

Infoseite der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung:
https://www.infektionsschutz.de/coronavirus-sars-cov-2.html

Hessisches Ministerium für Soziales und Integration (HMSI): https://soziales.hessen.de/gesundheit/infektionsschutz/informationen-und-faq-zum-neuen-coronavirus-sars-cov-2

Zudem hat das HMSI eine Hotline zum Thema eingerichtet. Diese ist unter der folgenden Nummer zu erreichen: 0800 555 4 666

Verhaltensregeln, um der Virenverbreitung vorzubeugen.
Was tun bei Symptomen?