Interxion baut neues Rechenzentrum (FRA33) am Standort Hattersheim

Hattersheim nimmt mit verschiedenen Aktionen am „Digitaltag“ teil

Interxion baut neues Rechenzentrum (FRA33) am Standort Hattersheim

Offizielle Grundsteinlegung

Interxion: A Digital Realty Company hat am 27. April die offizielle Grundsteinlegung für den Bau eines neuen Rechenzentrums begangen. Der globale Marktführer von Rechenzentrumsdienstleistungen für Colocation baut erstmals in Hattersheim und feierte zusammen mit dem Landkreis Main-Taunus und der Stadt Hattersheim in einer offiziellen Zeremonie den Baubeginn auf dem Kastengrund-Areal. Dort entsteht in den kommenden Jahren auf 13,8 Hektar der neue Digital Park Hattersheim – ein hochmoderner Campus mit einer geplanten IT-Fläche von rund 28.000 Quadratmetern und einer Stromkapazität für Kunden von 70 Megawatt.

„Heute legen wir weitaus mehr als den Grundstein für den Digitalpark Hattersheim. Es ist ein wichtiger Meilenstein für vielfältige Digitalisierungsvorhaben“, sagt Volker Ludwig, Geschäftsführer der Interxion Deutschland GmbH. „Mit optimaler Anbindung an den weltweit größten Internetknoten in Frankfurt, wird der Digital Park Hattersheim das Rückgrat der digitalen Infrastruktur in Deutschland weiter stärken. Mit der Stadt Hattersheim haben wir einen zukunftsorientierten Partner an unserer Seite und weitere Technologieunternehmen in der Nachbarschaft.“

„Digitalisierungsprojekte brauchen starke Partner“, so Landrat Michael Cyriax. „Ohne Rechenzentren ist die Digitalisierung nicht denkbar.“ Er verweist dabei auch auf verschiedene Vorhaben des Main-Taunus-Kreises, unter anderem die Digitalisierung von Schule und Verwaltung und das Engagement des Main-Taunus-Kreises als Gründungsmitglied der Gigabitregion FrankfurtRheinMain GmbH, die den flächendeckenden Ausbau schneller Internetverbindungen unterstützt.

Klaus Schindling, Bürgermeister der Stadt Hattersheim, betont: „Wir freuen uns, dass auch Interxion in Hattersheim ansässig wird und die brachliegende Fläche im Kastengrund künftig eine langfristige Nutzung erfährt. Die Ansiedlung eines solchen Global Players der Rechenzentrumsbranche ist ein weiterer Schritt, die Stadt Hattersheim zur „Digital City“ zu entwickeln. So unterstützt die Stadt nicht nur Digitalisierungsinitiativen von Wirtschaft und Verwaltung, sondern erhöht langfristig die Attraktivität von Hattersheim und die Lebensqualität unserer Bürgerinnen und Bürger. Es ist mir wichtig, dass wir den neuen Unternehmen ein guter und verlässlicher Partner sind. Genauso wichtig ist mir aber auch, den Hattersheimerinnen und Hattersheimern etwas zurückzugeben durch zusätzliche Infrastrukturmaßnahmen.“

Landschaftsplanung und Artenschutz
Bei der Landschaftsplanung wird ein besonderes Augenmerk auf die Erhaltung vorhandener Grünflächen und deren großzügiger Erweiterung gelegt. Durch zahlreiche Neupflanzungen wird die Ausbreitung der Flora auf dem Areal unterstützt und somit auch Tieren Raum für Ansiedlung geboten.

Der Schutz bedrohter Tierarten hat für Interxion dabei hohe Priorität: So fanden vor Planungsbeginn und in Absprache mit den zuständigen Naturschutzbehörden Kartierungen auf dem gesamten Gelände statt und es konnten rund 280 Tiere erfolgreich umgesiedelt werden.

Ressourcenschonendes Bauen
Das Bauvorhaben wird nach dem internationale Zertifizierungsverfahren LEED (Leadership in Energy and Environmental Design) für energie- und ressourcenschonendes Bauen geplant. Außerdem installiert das Unternehmen die notwendige Infrastruktur, um die entstehende Abwärme künftig nutzbar zu machen und sie in Nah- und Fernwärmenetze einspeisen zu können.

Die Inbetriebnahme der ersten Phase des neuen Rechenzentrums FRA33 ist für Herbst 2023 geplant.

Neben der Expansion in Hattersheim baut Interxion auch am Digital Park Fechenheim und in Düsseldorf seine Präsenz aus.

Foto oben (Hans Nietner, v.l.n.r.): Thomas Wacker (Leiter Bereich Expansion Interxion), Volker Ludwig (Geschäftsführer Interxion), Bürgermeister Klaus Schindling, Landrat Michael Cyriax

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