Pläne zur Umgestaltung der Sindlinger Straße in Okriftel schreiten voran

Pläne zur Umgestaltung der Sindlinger Straße in Okriftel schreiten voran

Während der zweiten Informationsveranstaltung zur geplanten Umgestaltung der Sindlinger Straße am 14. September im Haus der Vereine, wurden die Anwohnerinnen und Anwohner von Bürgermeister Klaus Schindling und anwesenden Fachexperten über den aktuellen Stand der Planungen informiert. Dabei wurden insbesondere Themen und Fragen aus der ersten Informationsveranstaltung im Juli wieder aufgegriffen und behandelt.
Zwischenzeitlich wurden die initialen Anregungen auf Umsetzbarkeit geprüft und gegebenenfalls berücksichtigt.

Ein wichtiges Thema, welches sich aus der ersten Informationsveranstaltung ergeben hatte, waren die durch Unebenheiten im Straßenbelag erzeugten Schwingungen und Erschütterungen von Gebäuden an der Sindlinger Straße. Zur Beantwortung der Fragen der Besucherinnen und Besucher hatte die Stadtveraltung den am Umbau beteiligten Diplom-Ingenieur Martin Forst der i-SECON GmbH eingeladen. Dieser erläuterte, wie die Schwingungen und Erschütterung von durchfahrenden Fahrzeugen durch die geplante Neupflasterung und Ebnung der Fahrbahnoberfläche reduziert werden können. Um die Schwingungsbelastung besser beurteilen zu können, sollen nun ebenfalls für einige Wochen in drei Gebäuden Messgeräte aufgestellt werden. Während der Bauphase soll dann ebenfalls die Einhaltung der Schwingungsgrenz-werte durch Baumaschinen überwacht werden.

Dazu werden aktuell noch Anwohnerinnen und Anwohner gesucht, die bereit sind die Erschütterungsmessgeräte im eigenen Gebäude aufstellen zu lassen. Diese können sich gerne bei den Stadtwerken Hattersheim unter folgender E-Mail melden: sindlinger@hattersheim.de.

Zudem ging man erneut auf das Thema Starkregen und Entwässerung ein. Es wurde den Gästen berichtet, dass der im Zuge der Umbauarbeiten geplante neue Kanal etwa doppelt so viel Wasser ableiten können wird, als es aktuell der Fall ist. Weitere Informationen zum Thema und Starkregenrisikokarten finden Interessierte auf der Webseite der Stadt Hattersheim am Main unter: www.hattersheim.de/starkregen.

Dass Rückstau im Kanal durch die Hausanschlussleitung in die Gebäude gelangt, lasse sich zudem durch eine Rückstausicherung verhindern, welche in jedem Gebäude vorhanden sein sollte. Dafür verantwortlich ist laut Entwässerungssatzung die Grundstückseigentümerin oder der Grundstückseigentümer selbst. Bei Fragen zum Thema stehen den Bürgerinnen und Bürgern die Stadtwerke Hattersheim gerne zur Verfügung.

Außerdem berichteten die Verantwortlichen, dass weitere Vorschläge aus der ersten Informationsveranstaltung in die Planungen mit aufgenommen wurden. So soll nun auch der Gehweg östlich vom Schwarzbach zum Hochhaus erneuert werden, es wird eine Trasse für Fernwärmerohre freigehalten und in den Gehwegen werden Leerrohre für Glasfaserkabel eingeplant.

Als nächstes wird es nun in die Ausführungsplanung gehen. Über den für das Frühjahr 2023 geplanten Baubeginn wird die Stadtverwaltung rechtzeitig über die Presse und die eigenen Kommunikationskanäle informieren.

„Es ist mir bei so großen Straßenbaumaßnahmen sehr wichtig, insbesondere die Anwohnerinnen und Anwohner bereits vor Beginn umfassend zu beteiligen und mitzunehmen. Der stattfindende und fortwährende Dialog sorgt zudem für Transparenz und dient dem jeweils aktuellen Informationsaustausch“, so Bürgermeister Klaus Schindling.

Zurück