Wegen anhaltender Trockenheit:

Wegen anhaltender Trockenheit:

- Feuerwehr befüllt die Teiche im Rosarium
- Private Wasserentnahme aus Bächen bleibt weiterhin verboten

Am Donnerstag, 11. Juli 2019 werden ab 18:30 Uhr die Teiche im Okrifteler Rosarium mit Frischwasser aufgefüllt. Die Trockenheit der letzten Wochen hat ihre Spuren hinterlassen. So herrscht auch in den Teichen des Rosariums Wassermangel. Da hier verschiedene Fischarten eingesetzt sind, ist es besonders wichtig, den Wasserstand zu erhöhen und damit dem Wasser auch zusätzlichen Sauerstoff zuzuführen.

Die Regionalpark Pilot GmbH hat die Feuerwehr um Hilfe gebeten. So wird die Freiwillige Feuerwehr den Teich mit ca. 150 Kubikmeter Wasser wieder auffüllen. Da der nächste Hydrant rund 300 Meter entfernt ist, müssen 15 Schläuche verlegt werden.

In dem Zusammenhang weist die Stadt Hattersheim nochmal auf das Verbot des Main-Taunus-Kreises hin, aus den Bächen im Hattersheimer Stadtgebiet Wasser zu entnehmen, um z. B. Haus- oder Kleingärten zu gießen. Normalerweise dürfen die direkten Anlieger von Schwarzbach und Co. für den Privatgebrauch zulassungsfrei Wasser entnehmen.

Das Regierungspräsidium Darmstadt hatte bereits verfügt, dass die Wasserentnahme bis auf Weiteres untersagt ist. Durch die anhaltende Trockenheit sind die Wasser-stände der Gewässer erheblich zurückgegangen. Die kritische Situation für alle Bachbewohner darf durch die Entnahme von Wasser nicht noch weiter verschärft werden.

Wer gegen das Verbot verstößt, riskiert Bußgelder bis zu einer Höhe von 100.000 Euro. Das Verbot gilt auch für die Eigentümer, deren Grundstücke direkt an den Gewässern liegen, und für die, die diese Grundstücke nutzen.

Trotz des Verbotes darf aber weiterhin Vieh getränkt und Wasser mit Handgefäßen geschöpft werden. Auch dort, wo jemand eine amtliche Erlaubnis für die Wasser-entnahme hat, gilt die Regelung nicht. Zudem kann die Untere Wasserbehörde beim Main-Taunus-Kreis auf Antrag Ausnahmen genehmigen, wenn das Allgemeinwohl es erfordert oder eine „unbillige Härte“ vermieden würde, teilt der Main-Taunus-Kreis mit.

Bei Unklarheiten berät die Untere Wasserbehörde (Tel. 06192 201-1288, E-Mail: umwelt@mtk.org).

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