Mobile Geschwindigkeitsmessung von März bis Mai 2017: Verkehrssünder über 50 km/h zu schnell

Über 50 km/h zu schnell, zwei Punkte in Flensburg, 280 Euro Bußgeld und zwei Monate Fahrverbot – das ist der unrühmliche Rekord, der bei der mobilen Geschwindigkeitsmessung in der Niedeckerstraße (innerorts erl. 50 km/h)   in Hattersheim ermittelt wurde. An elf Tagen wurde in Hattersheim, Okriftel und Eddersheim in den Monaten von März bis Mai das mobile Messgerät zur Geschwindigkeitsmessung eingesetzt.     

Dabei wurden insgesamt 10.128 Kraftfahrzeuge erfasst, von denen 929 die vorgeschriebene Geschwindigkeit um bis zu 23 km/h überschritten. Mehr als 23 km/h zu schnell waren 74 der erfassten Autofahrerinnen und Autofahrer. Gegen sie wurde ein Bußgeldverfahren eingeleitet.

Bürgermeister lädt zur Sprechstunde

In regelmäßigen Abständen finden in allen drei Stadtteilen Sprechstunden des Bürgermeisters statt.

Am Montag, 26. Juni, lädt Bürgermeister Klaus Schindling zur nächsten Sprechstunde nach Eddersheim ein. Von 16 bis 18 Uhr steht er den Bürgerinnen und Bürgern in den Räumen des Katholischen Pfarramtes, Backesstraße 4 in Eddersheim für Anliegen und Fragen zur Verfügung.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Beratung für Existenzgründer

Nächster Termin am Dienstag, 4. Juli 2017

Die nächste Sprechstunde für Existenzgründer(innen) findet am Dienstag, 4. Juli, in der Zeit von 14 bis 17 Uhr im ersten Stock des Hattersheimer Rathauses, Im Nassauer Hof 1 - 3, statt.

Die Wirtschaftsförderung der Stadt Hattersheim am Main bietet in Zusammenarbeit mit dem Verein zur Förderung von Existenzgründungen VFE e. V. in Kelkheim eine kompetente Unterstützung für Personen an, die planen, sich selbständig zu machen. Das Angebot steht auch Unternehmer(innen) offen, deren Gründung nicht länger als zwei Jahre zurückliegt. Eine Expertin beantwortet Fragen zur Unternehmensführung, zum Geschäftsplan, zum Marketing und zu allen anderen Fragen rund um die Unternehmensgründung und -führung.

Um allen Ratsuchenden ausreichend Zeit zur Verfügung zu stellen, wird um eine Anmeldung bis Mittwoch, 28. Juni im Büro für Wirtschaftsförderung gebeten. Ansprechpartnerin ist Ana Millán-Rosell, Telefon: 06190 970-267. Anfragen sind auch per E-Mail unter wirtschaftsfoerderung@hattersheim.de möglich.

Open-Air-Veranstaltung am 8. Juli: Folk- & Blues-Festival

Folk- und Bluesfans aufgepasst – denn, am Samstag, 8. Juli, findet in Hattersheim das Folk- & Blues-Festival statt. Ab 17 Uhr öffnet der Alte Posthof in der Sarceller Straße 1 seine Pforten und wartet ab 18 Uhr mit einem abwechslungsreichen Programm auf.

Insgesamt werden drei Musik-Acts für einen stimmungsvollen Abend sorgen. Das International „Cajun Trio“ macht den Anfang und wird die lebensfrohe Musik der kanadisch-französischen Einwanderer der Sumpfgebiete Louisianas zum Besten geben. Außerdem wird einer der weltweit führenden Top-Acts aus England im Posthof zu Gast sein: „The King Snakes“ rund um Paul Lamb, der Preise wie den „British Blues Award 2015“ und die Aufnahme in die „Hall of Fame“ vorweisen kann.

Zu guter Letzt präsentiert „Little Dave“ seine Künste an der Gitarre. Der gebürtige Mainzer wird dabei von Bea Bach am Bass sowie Oliver Kölsch am Schlagzeug begleitet, die das Trio komplett machen.

Karten zum Folk- & Blues-Festival gibt es im Vorverkauf unter anderem im Hattersheimer KulturCenter, Am Markt oder unter: www.ticketsnapper.de. Der Eintritt liegt bei 20 Euro, im Vorverkauf bei 18 Euro. Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre, in Begleitung der Eltern, haben freien Eintritt. Das Festival ist eine Kooperationsveranstaltung des Folkclub-Hattersheim e.V. und des KulturForum Hattersheim e.V.

Einladung zum Sommerfest im Kastengrund

Decke ausbreiten, gemeinsam Essen und Spaß haben: So kann der Nachmittag am Freitag, 30. Juni 2017 für alle aussehen, die gemeinsam mit den Ehrenamtlichen der Hattersheimer Flüchtlingshilfe und den Bewohnerinnen und Bewohnern des Kastengrundes zu einem Sommerfest zusammenkommen.

Das Fest findet ab 16 Uhr in der Hattersheimer Flüchtlingsunterkunft im Kastengrund in der Mainzer Landstraße 500 statt. Neben dem Picknick kann man sich mit verschiedenen Spielangeboten die Zeit vertreiben. So gibt es eine Slackline, an der man seine Balance testen kann, ein Backgammon-Spiel zum Bemalen und ein Schachspiel, das zum Spielen einlädt. Außerdem gibt es um 17 und um 19 Uhr jeweils eine kurze Führung über das Gelände, bei der Interessierte Fragen an die Flüchtlinge stellen und das Ehrenamtshaus besichtigen können. Die neuen Bewohnerinnen und Bewohner aus dem zweiten Bauabschnitt werden musikalisch willkommen geheißen.

Für das leibliche Wohl wird ein internationales Buffet sorgen, für das Spenden noch herzlich entgegengenommen werden. Softgetränke werden vor Ort bereitstehen.

Alle Teilnehmenden können außerdem gerne weitere Programmpunkte einbringen. Um Rücksprache mit Frau Clara Schuster (clara-schuster@t-online.de) wird gebeten.

Ehrenamtliche für Alphabetisierungskurs gesucht

Für viele Flüchtlinge, die in Deutschland ankommen, steht der Erwerb der deutschen Sprache an erster Stelle. In Hattersheim werden sie dabei von Ehrenamtlichen in der Flüchtlingshilfe unterstützt. Neben einem offenen Treff, in dem die Flüchtlinge Deutsch lernen aber auch Fragen zu Behördengängen klären, soll es künftig ein Angebot für Analphabeten geben.

Für interessierte Ehrenamtliche findet dazu am Samstag, 15. Juli 2017 von 10 bis 16 Uhr ein Einführungsseminar im Hattersheimer Jugendzentrum statt. Geleitet wird der Kurs von der Frankfurter Germanistin und Pädagogin Ulrike Schölch. Alle Interessierten, die sich vorstellen können, im Zweier-Team einmal pro Woche einer kleinen Gruppe das lateinische Alphabet näher zu bringen, sind herzlich eingeladen.

Schölch hatte im Rahmen ihrer eigenen ehrenamtlichen Arbeit den hohen Bedarf an Alphabetisierung in den Übergangsunterbringungen kennengelernt und daraufhin zunächst ein Konzept sowie einen Materialpool für den eigenen Unterricht erarbeitet. In weiterem Engagement, beispielsweise bei den „Teachers on the Road“ im Frankfurter Stadtteil Riederwald, entwickelte sie das Konzept gemeinsam mit über 100 Lernenden weiter. Der „α Intensivkurs“ vermittelt Analphabeten innerhalb von sechs Wochen das Zeichensystem der Schriftsprache und schafft somit eine Basis, mit der sie an einem ersten Deutschkurs der Volkshochschule teilnehmen können.

Mittlerweile arbeitet die Pädagogin an der Weitergabe ihres Konzepts an andere Ehrenamtliche. Interessierte können sich bei der Koordinatorin für Flüchtlinge und Integration, Frau Birgit Weindel, für das Einführungsseminar unter der E-Mail-Adresse birgit.weindel@hattersheim.de anmelden. Das Seminar wird kostenlos angeboten.

Altmünstermühle veranstaltet Sommerfest

Am Samstag, 24. Juni 2017, lädt das Seniorenzentrum Altmünstermühle von 14 - 18 Uhr alle Interessierten herzlich zum diesjährigen Sommerfest ein.

Die Gäste erwartet ein abwechslungsreiches Programm. Die Bewegungsgruppe der Altmünstermühle beispielsweise präsentiert Bewegungseinlagen, die zum Mitmachen motivieren. Ebenso werden auch die schwungvollen Formationstänze der Line-Dance-Gruppe „Desperados“ für Stimmung sorgen und die Gäste mitreißen. Wer außerdem gerne seine Lachmuskeln trainiert, der wird beim Auftritt von Christina Fleisch alias „Clown Spurelli“ auf seine Kosten kommen. Wie im vergangen Jahr sind außerdem wieder die Tanzgruppe „Sternchen“ sowie die Mädchentanzgruppe „Spotlights“ aus Diedenbergen fester Bestandteil des Programms. Unter der Leitung von Christa Holler präsentieren sie moderne Choreografien und Kostüme zu bekannten Melodien.

Das besondere Highlight des Sommerfestes: der Auftritt von Sängerin Roswitha Karge. Sie wird Schlager der 1950er und 1960er Jahre zum Besten geben. Mit viel Schwung und gewohnter Leichtigkeit wird der Nachmittag zudem von der Seniorenband der Altmünstermühle musikalisch untermalt. Dabei wird auch die Jazzband ihr Können zeigen.

Das Fest wird von den Seniorengruppen organisiert und gestaltet. Unterstützung erhalten sie von den Mitgliedern des Kleingartenvereins, die sich um gegrillte Würstchen und kühle Getränke kümmern. Auch auf Süßes muss, dank der Kaffee-und Kuchenspenden der teilnehmenden Gruppen, niemand verzichten.

Die Seniorinnen und Senioren sowie das Team der Altmünstermühle freuen sich über viele fröhliche Gäste und einen unterhaltsamen Nachmittag.

So schmeckt Hattersheim: Kulinarische Radtour am 22. Juni

„Kurze Strecke, viel Geschmack“, so lautet das Motto der kulinarischen Radtour, zu der Bürgermeister Klaus Schindling alle Interessierten für Donnerstag, 22. Juni um 17 Uhr herzlich einlädt. Die Tour findet im Rahmen der Aktion „Stadtradeln“ statt und umfasst rund acht Kilometer. Auf der Strecke werden die Teilnehmenden von verschiedenen Produzenten in Hattersheim erwartet. Sie öffnen an diesem Tag ihre Pforten und laden die Radlerinnen und Radler dazu ein, vom heimischen Handwerk zu kosten.

Das Angebot richtet sich an Fahrradeinsteiger und entspannte Genussradler, die entdecken möchten, wo sie Hattersheimer Köstlichkeiten mit dem Fahrrad einkaufen können.

Auch Familien sind herzlich willkommen, Kinder benötigen eine erwachsene Begleitperson. Gestartet wird um 17 Uhr auf dem Marktplatz Hattersheim (am Alten Posthof).

Da die Teilnehmerzahl auf 20 Personen begrenzt ist, wird um Anmeldung unter 06190 970-241 oder per E-Mail unter: heike.wirtz@hattersheim.de gebeten.

Senioreninitiative Altmünstermühle gründet digitalen Stammtisch

„Digitaler Nachlass – Spuren im Netz, Spuren für die Ewigkeit“ so lautet der Titel des ersten digitalen Stammtisches, der am Dienstag, 20. Juni um 14 Uhr im EDV-Raum des Seniorenzentrums Altmünstermühle stattfindet.

Ins Leben gerufen wurde der digitale Stammtisch im Rahmen des Projekts „Digital Kompass“, das der Bundesverband „Die Verbaucher Initiative e.V.“ entwickelte. Ziel dieses Projektes ist es, deutschlandweit digitale Stammtische zu gründen, in denen sich Seniorinnen und Senioren untereinander sowie mit Fachleuten rund um Themen zu Internet, PC und Smartphone austauschen können.

Zum Hintergrund: Das Thema digitales Erbe gewinnt zunehmend an Bedeutung, denn inzwischen nutzen rund zehn Millionen Rentnerinnen und Rentner täglich das Internet. Von Amazon über ebay bis hin zu Facebook – wer online aktiv ist, hinter-lässt viele persönliche Daten. Was aber passiert mit Online-Konten, Kontaktdaten und Fotos nach dem Tod? Das stellt die Hinterbliebenen oft vor große Probleme.

Was jeder selbst tun kann und was Hinterbliebene beachten müssen, das wird im Rahmen des „Digitalen Stammtisches“ erläutert. Dabei werden per Internet live Fachleute zugeschaltet, die zu dem Thema befragt werden können.

Die Teilnahme am digitalen Stammtisch ist kostenfrei. Um eine Anmeldung unter der Telefonnummer: 06190 934460 wird gebeten.

Frauenbeauftragte berät wieder am 14. Juni

Ingrid Unger, Hattersheims Frauenbeauftragte, lädt zu ihrem nächsten Sprechstundentermin ein.

Am Mittwoch, 14. Juni 2017, von 16 bis 18 Uhr, bietet sie Frauen in ihrer Sprechstunde Beratung und Hilfe. Die Einzelgespräche sind vertraulich, unabhängig und natürlich kostenfrei.

Die Sprechstunde findet statt im Rathaus Hattersheim, Im Nassauer Hof 3, Zimmer 3-3-19, 1. Obergeschoss. Während der Sprechzeit ist Ingrid Unger auch telefonisch unter der Rufnummer 06190 970-139 zu erreichen.

Außerhalb der Sprechstunden steht Regina Scheuer als Ansprechpartnerin für Fragen und Informationen zur Verfügung. Sie ist in der Geschäftsstelle der Frauenbeauftragten im Rathaus unter der Rufnummer 06190 970-137 erreichbar. Auch per E-Mail kann sie kontaktiert werden: regina.scheuer@hattersheim.de.

Betriebsausflug der Stadtverwaltung: Verwaltungsstellen bleiben am 9. Juni geschlossen

Wegen des Betriebsausflugs der Stadtverwaltung bleiben am Freitag, 9. Juni, die städtischen Verwaltungsstellen geschlossen. Davon ist auch das Bürgerbüro „Stadtpunkt“ betroffen. In den Kindertagesstätten, Horts und Schulkinderhäusern kann für diesen Tag kein Notdienst angeboten werden.

Am darauf folgenden Montag, 12. Mai, ist die Stadtverwaltung wieder wie üblich für die Bürgerinnen und Bürger geöffnet.

Städtische Räume zu vermieten

Für alle, die eine Feier planen und diese nicht in den eigenen vier Wänden veranstalten möchten, lohnt sich ein Blick in die Liste der zu vermietenden Räume der Stadt Hattersheim am Main.

Von den Räumlichkeiten im Haus der Vereine über den Posthof bis hin zum Festsaal im Nassauer Hof, stehen viele Möglichkeiten zur Verfügung. Auch die Räumlichkeiten im Seniorenzentrum Altmünstermühle, wie zum Beispiel das Café oder der Tanzraum, können angemietet werden. Gerade der Tanzraum ist ein idealer Ort für Feierlichkeiten – egal ob beispielsweise für einen Geburtstag in fortgeschrittenem Alter oder Kommunions- und Konfirmationsfeiern.  

Alle Informationen zur Raumvermietung erhalten Sie unter: www.kulturforum.de

Förderbescheid für Stadtmuseum eingegangen

In dieser Woche ist der Förderbescheid des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst zum Hattersheimer Museumsprojekt in Höhe von 22.620,00 € eingegangen. „Wir sind sehr froh und dankbar“, freut sich der Vereinsvorsitzende Hans Franssen, “dass damit endlich ein neuer Startschuss für das Stadtmuseum und die Einrichtung der zukünftigen Dauerausstellung gefallen ist.“

„Für den Geschichtsverein ist es eine schöne Bestätigung, dass seine Ideen und Pläne zur Einrichtung des Museums Anerkennung gefunden haben, und das Museumsprojekt wieder in die Landesförderung aufgenommen wurde“, kommentiert Bürgermeister Klaus Schindling den Eingang des Bescheids.

Erster Stadtrat Karl Heinz Spengler ist froh darüber, dass die Kulturlandschaft in Hattersheim am Main in den nächsten Jahren einige interessante und wichtige Erweiterungen erfahren wird. Dazu gehört das Museum im Werkstattgebäude der ehemaligen Sarotti. Mit dem Förderbescheid des Landes Hessen kann ein großer Schritt in diese Richtung erfolgen. Er ist Ausdruck der guten Zusammenarbeit des Hattersheimer Geschichtsvereins und dem Magistrat der Stadt. „Als Erster Stadtrat und früherer Vorsitzender des Vereins ist es mir eine ganz besondere Freude zu sehen, dass die Bemühungen der Mitglieder des Geschichtsvereins in all den Jahren nun endlich wieder fortgesetzt werden können. Die Geschichte der drei Stadtteile ist es wert, im Rahmen eines Museums erfahrbar zu werden.“

Der Hattersheimer Geschichtsverein hatte für den Förderantrag des Magistrats Kosten in Höhe von 39.000 € für die Maßnahmen im Jahr 2017 in Anrechnung gebracht. Sie verteilen sich auf die Erstellung der inhaltlichen Feinkonzepte für die Ausstellungsabteilungen Archäologie sowie die Abteilungen Stadtgeschichte und Anton Flettner; des Weiteren auf den gestalterischen Entwurf und die Werkplanung für die Dauerausstellung. Ausführen werden die Aufträge die Archäologin Dr. Franka Schwellnus, die Wissenschaftlerin Marianne Jacobi und der Innenarchitekt Peter Kneip.

„Mit der Förderhöhe haben wir unser Wunschziel annähernd erreicht“, sagt der Vereinsvorsitzende und ergänzt: „Wir sind überzeugt, dass wir mit den Fachleuten, die wir bereits bei unserem ersten positiv beschiedenen Antrag 2012 ins Rennen geschickt hatten, die richtige Wahl getroffen haben. Alle sind bestens mit den Hattersheimer Verhältnissen vertraut.“

Das Stadtmuseum auf dem Gelände der früheren Sarotti-Fabrik soll in Kooperation zwischen Stadt und Geschichtsverein entstehen. Im September 2016 war der Nutzungsüberlassungsvertrag für das ehemalige Werkstattgebäude zwischen dem Magistrat und Verein unterzeichnet worden. Die Stadt hat darin ihre Rechte, die Räumlichkeiten im Werkstattgebäude auf 30 Jahre mietfrei zu nutzen, an den Geschichtsverein abgetreten. Gleichzeitig wurde vereinbart, dass dieser sein Knowhow und seine Sammlung einbringt und außerdem die Kosten für die Einrichtung des Museums sowie die Betreuung und Folgekosten für den Betrieb übernimmt. Der Verein kann dafür auf finanzielle Eigenmittel zurückgreifen, weil er zum einen großzügige Unterstützung für das Projekt durch eine Bürgerschenkung bekommen hat und außerdem Sponsoren ihre Unterstützung zugesagt haben. Und schließlich bekommt das Museum Rückendeckung durch den Förderverein Stadtmuseum e.V.

„Der erste wichtige Schritt ist getan“, resümiert Hans Franssen. „Jetzt wartet viel Arbeit auf uns und wir hoffen auf dem Weg zur anvisierten Teileröffnung des Museums Ende 2018 auf weitere wohlwollende Unterstützung aus der Politik, der Bürgerschaft und natürlich durch den Hessischen Museumsverband und das Land Hessen.

„Der essbare Blütengarten“: Haus und Hoffest mit Blüten-Tasting

Das Jahresthema von GartenRheinMain, dem Projekt der KulturRegion FrankfurtRheinMain, lautet „Grüne Kunst für Alle“. Gerade die in den letzten Jahren angelegten Parks zeigen neue Formen eben dieser „Grünen Kunst für Alle“. Zu den aktuellen Entwicklungen zählen auch internationale Gärten, Urban Gardening und Gärten für Menschen mit Handicaps. Mit diesem Schwerpunkt soll vor allem betont werden, dass die von früheren und heutigen Gestaltern geschaffenen Gärten ein wichtiger Teil unserer Alltagskultur sind. Diese grüne Kultur soll gezeigt, gefördert und gepflegt werden.

Das Haus St. Martin am Autoberg hat das Jahresthema von GartenRheinMain zum Anlass genommen, einen essbaren Blütengarten anzulegen und zum Blüten-Tasting einzuladen. Zwar war der viel zu kalte April ein herber Rückschlag für die Gärtner der Facheinrichtung für Wohnungslose, aber wenn das Wetter nun mitspielt, wird der Sommergarten im Juni bunt aufgeblüht sein. Dann erwartet die Gäste des Haus- und Hoffestes am Freitag, 16. Juni, von 13:30 bis 17 Uhr ein Erlebnis für die Sinne. Wie vielseitig Blüten aus dem Garten in der Küche und auch für andere Zwecke eingesetzt werden können, kann dann auf verschiedene Arten in der Frankfurter Straße 43 in Hattersheim am Main ausprobiert werden.

Umleitung Buslinie 834 Richtung Hofheim

Ab dem 6. Juni wird die Buslinie 834 in Richtung Hofheim umgeleitet. Sie wird dann der Umleitung über die Mainzer Landstraße, der Westumfahrung Richtung Autobahn und über die Hattersheimer Straße folgen. Es wird daher eine Ersatzhaltestelle in Höhe der Mainzer Landstraße 62 eingerichtet.

Der Grund für die Umleitung: Die Hofheimer Straße wird saniert und für drei Monate in Fahrtrichtung Hattersheim nur einspurig befahrbar sein.

Hattersheimer Flohmarkt

Am Samstag, 3. Juni, findet der nächste Hattersheimer Flohmarkt von 8 bis 13 Uhr auf dem Marktplatz vor dem Posthof statt.

Die Hattersheimer Flohmärkte werden von April bis einschließlich August an jedem ersten Samstag und im September und Oktober an jedem vierten Samstag des Monates abgehalten.

Von November bis März macht der Hattersheimer Flohmarkt Pause.

Der Hattersheimer Flohmarkt blickt auf eine lange Tradition zurück. Ausschließlich Privatleute können ihre Waren dort zum Verkauf anbieten.

[ALLES] WAS RECHT IST

Inklusives Jugendclubprojekt: Aufführung  in Heinrich-Böll-Schule

Am Dienstag den 13. Juni um 19 Uhr verwandelt sich die Aula der Heinrich-Böll-Schule in ein kleines Theater mit Bühne und Zuschauerraum. Der Grund dafür: Die zehn Schauspielerinnen und Schauspieler des inklusiven Jugendclubprojekts des Jungen Schauspiel Frankfurt führen ihr Stück [ALLES] WAS RECHT IST auf.

Die zehn Schauspieler mit und ohne Behinderung im Alter von 13 bis 25 Jahren präsentieren ein Stück, das zeigt, wie wichtig Rechte und Gesetze im Alltag sind, damit eine Gemeinschaft funktionieren kann.

Der Einlass ist bereits ab 18 Uhr, sodass der Abend mit einem kühlen Getränk und einem Snack beginnen kann. Die Schlocker-Stiftung unterstützt die Veranstaltung und spendet Brezeln, die zum Verkauf angeboten werden. Es handelt sich um eine Kooperationsveranstaltung des Kulturforum Hattersheim e.V., des Dialogforum Hattersheim sowie des Jungen Schauspiel Frankfurt und der Heinrich-Böll-Schule.

Alle Interessierten sind herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei, eine Spendenbox wird am Eingang bereit stehen. Die Einnahmen der Veranstaltung werden dem Dialogforum Hattersheim zu Gute kommen. 

Die Presse wird gebeten auf Fotos während der Veranstaltung zu verzichten.

Förderprogramm „Sprach-Kitas“ startet im Juni

Die Stadt Hattersheim am Main hat sich mit der Kita „Frankfurter Straße“ und der Kita „Schabernack“ erfolgreich für das Bundesprogramm „Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“ beworben.

Die Förderung umfasst pro Jahr und Einrichtung 25.000 Euro für Personalkosten sowie damit verbundene Sachkosten. Der Förderzeitraum beginnt am 1. Juni und ist befristet bis zum 31. Dezember 2020.

Das Programm fördert eine zusätzliche Fachkraft mit 19,5 Wochenstunden pro Einrichtung. Die Erzieherin Anja Eckhardt wird die Teams der beiden Hattersheimer Kindertagesstätten vor Ort beraten und unterstützen. Ihre Themenschwerpunkte liegen dabei auf der alltagsintegrierten sprachlichen Bildung, der Zusammenarbeit mit Familien sowie der inklusiven Pädagogik.

Der für das Förderprogramm notwendige Verbund aus Kindertagesstätten und Förderkräften ist beim Bistum Limburg angesiedelt und wird von einer Fachberatung begleitet. „Ich freue mich sehr darüber, dass die Stadt damit einen wichtigen Beitrag zur Unterstützung von Kindern mit mangelnden Deutschkenntnissen leisten kann“, sagt Bürgermeister Klaus Schindling.

Das Programm wurde 2016 vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gestartet und hat das Ziel, alltagsintegrierte sprachliche Bildung fest in der Kindertagesbetreuung zu verankern.

Hattersheim unter Top Ten der klimafreundlichsten Städte in Hessen

Hattersheim am Main gehört zu den zehn fahrradfreundlichsten Städten in Hessen. Das belegen die Ergebnisse des Fahrradklimatests 2016, die seit kurzer Zeit online sind. Die Stadt kann sich über den neunten Platz freuen. Insgesamt wurden 49 Städte in der Kategorie unter einer Einwohnerzahl von 50.000 von den Bürgerinnen und Bürgern bewertet.

Was schätzen die Radlerinnen und Radler in Hattersheim besonders? Vor allem die gute Erreichbarkeit des Stadtzentrums, den Spaß am Fahrradfahren aber auch die Tatsache, dass so viele unterschiedliche Menschen das Fahrrad als Fortbewegungsmittel nutzen. Im Hinblick auf Schwachstellen wurde das Thema Fahrraddiebstahl ebenso genannt wie der fehlende Winterdienst auf Radwegen und ein fehlendes öffentliches Verleihsystem.           

Die Ergebnisse liegen auch recht nah an der Einschätzung von Bürgermeister Klaus Schindling: „Das Fahrrad ist für alle Altersklassen eine gute Möglichkeit sich fortzubewegen und spielt gerade bei Familien eine wichtige Rolle. Besonders wichtig ist mir deshalb, dass unsere Fahrradverbindungen sicher sind“. Auch dem Thema Fahrraddiebstahl hat sich der Bürgermeister schon angenommen. Derzeit laufen die Arbeiten an einem Förderantrag zur Modernisierung der Radabstellanlagen an der Südseite des Eddersheimer Bahnhofs. Dieser soll im Haushaltsentwurf 2018 eingebracht werden.

Natürlich soll der Spaß am Fahrradfahren weiterhin nicht zu kurz kommen. Mit der Aktion Stadtradeln will Bürgermeister Klaus Schindling vom 9. bis zum 29. Juni möglichst viele Bürgerinnen und Bürger in den Sattel bringen. Alle Interessierten können sich unter www.stadtradeln.de anmelden, sich bestehenden Teams anschließen oder Neue gründen.

Sperrung des Kombinationsgerätes auf dem Spielplatz Ankerstraße

Das große Kombinationsgerät auf dem Spielplatz Ankerstraße bleibt bis zur 22. KW leider gesperrt. Die Ersatzteile werden in der Woche vor Pfingsten geliefert, dann soll das Gerät schnellstmöglich repariert werden. Wenn alles wie geplant läuft, ist das Gerät zum Pfingstwochenende wieder geöffnet.

Mitte April wurden im Rahmen einer Kontrolle Faulstellen entdeckt. Die Holzelemente die ausgetauscht werden müssen, haben Sondermaße und werden somit für das Spielgerät speziell angefertigt.

Die Stadtverwaltung bittet Kinder und Eltern um Verständnis für die Sperrung.

Eröffnung Kunstprojekt: „Die Frankfurter 2.2“ – Kunst im öffentlichen Raum

Wenn sich die Frankfurter Straße und ein Teil der angrenzenden Rotenhofstraße vier Wochen lang in eine Galerie verwandeln, dann hat das Projekt „Die Frankfurter 2.2 – Kunst im öffentlichen Raum“ begonnen. Eröffnet wird die Ausstellung am 20. Mai um 13 Uhr durch Bürgermeister Klaus Schindling und  Torsten Gunnemann, Geschäftsführer Caritas Main-Taunus vor dem Haus St. Franziskus, in der Frankfurter Straße 5 a. Musikalisch begleitet wird die Veranstaltung von dem beliebten Duo „TwinSet“.

Das Kunstprojekt findet bereits zum dritten Mal in Hattersheim am Main statt und ermöglicht zehn Künstlerinnen eine Auswahl Ihrer Werke zu präsentieren. In diesem Jahr stehen die Ausstellungsstücke unter dem Titel „Kunst im öffentlichen Raum – Ein Streifzug durch den Garten“.

„Ich freue mich, dass die Zusammenarbeit zwischen der städtischen Wirtschaftsförderung, den beteiligten Künstlerinnen, den Geschäftsleuten sowie dem Caritasverbandes erneut Früchte trägt. Unsere Bürgerinnen und Bürger sowie die Gäste unserer Stadt haben bis zum 19. Juni die Gelegenheit die Kunstwerke anzuschauen und zu genießen, aber auch wahrzunehmen, dass sich ein Aufenthalt in der Frankfurter Straße lohnt und diese eine zentrale Rolle in der Innenstadt hat“, so Bürgermeister Klaus Schindling.

Die Eröffnung der Ausstellung findet parallel zur bundesweit bekannten Oldtimerveranstaltung „Klassikertage Hattersheim“ statt, welche sich am 20. und 21. Mai insbesondere in der Innenstadt abspielt.

Die Wirtschaftsförderung der Stadt dankt allen, die ihre Räumlichkeiten für das Projekt zur Verfügung stellen sowie den Künstlerinnen, die ihre Werke präsentieren:

Ausstellungsorte:

  • Reha aktiv & mobil, Frankfurter Straße 5
  • Caritas Haus St. Franziskus, Frankfurter Straße 5 a
  • Nopy Style, Frankfurter Straße 9
  • Hattersheimer Teestube, Frankfurter Straße 10
  • Rosen Apotheke, Frankfurter Straße 19
  • Erstes Hattersheimer Beerdigungsinstitut G. Hanke, Frankfurter Straße 23
  • Haarstudio BaHaar, Frankfurter Straße 24
  • Bäckerei Grau, Frankfurter Straße 38
  • Brillen-Trabert, Rotenhofstraße 2
  • Atelier Kartusch, Rotenhofstraße 17

Künstlerinnen:

  • Ellen Beutel
  • Elisa Ghighino-Ries
  • Nicole Gronemeier
  • Silvia Hönig
  • Margareta Hoppe-Basak
  • Sabrina Khamo
  • Ingrid Kulp
  • Clara Schuster
  • Barbara Sonntag
  • Thea Tobisch-Schuster

Grüne Kunst für Alle - Hattersheim beteiligt sich mit 10 Veranstaltungen

Die Beteiligung am Programm von GartenRheinMain, dem Projekt der KulturRegion FrankfurtRheinMain, hat in Hattersheim schon Tradition. Auch in diesem Jahr beteiligt sich die Mainstadt wieder mit mehreren tollen Veranstaltungen. Programmflyer

2017 wird der Fokus auf gestaltetes Grün und dessen Verbindung zu den Menschen, die es benutzen, gelegt. Der Titel des diesjährigen Themenschwerpunkts lautet „Grüne Kunst für Alle“. Und was das bedeutet, zeigen gerade in den letzten Jahren angelegte Parks, die oft weit darüber hinausgehen, eine bloße Grünfläche mit Blumen und Bäumen zu sein. Internationale Gärten, Urban Gardening und Gärten für Menschen mit Handicaps sind Trends und Entwicklungen, die dabei eine große Rolle spielen.

In Hattersheim geht das generationsübergreifende, interkulturelle Beteiligungsprojekt die „Essbare Siedlung“ bereits ins fünfte Jahr. Auch diesmal wurde der Saisonauftakt hier wieder besonders gefeiert - und hatte damit gleichzeitig den Startschuss für die Hattersheimer Veranstaltungsreihe gegeben. Die Veranstaltungsreihe endet am 1. September mit einer Fahrradtour zu den städtischen Obstwiesen. Dazwischen wird es weitere schöne Veranstaltungen geben, die Programmflyer näher beschrieben sind.

So kann man beispielswiese erfahren, warum der Mörder immer der Gärtner ist, wieso Herrmann Hesse im Bürgergarten des Nassauer Hofes aus der Reihe tanzt, was unter einer literarischen Schifffahrt zu verstehen ist und wie die essbaren Blüten aus dem Garten des Hauses St. Martin schmecken.

Hintergrundinfo:
Der diesjährige Jahresschwerpunkt „Grüne Kunst für Alle“ rückt Gartenformen wie Volksparks und Kleingärten in den Vordergrund, aber auch internationale Gärten oder Gärten für Menschen mit Handicaps. Einen weiteren Fokus bildet der 200. Geburtstag des hessischen Gartenkünstlers Heinrich Siesmayer, der bedeutende Parkanlagen in der Rhein-Main-Region gestaltet hat.

Das abwechslungsreiche Jahresprogramm von GartenRheinMain versammelt rund 600 Veranstaltungen, die von April bis Dezember in unserer Region stattfinden. Das Programmheft liegt in vielen Hattersheimer Verwaltungsstellen sowie im KulturCenter, Am Markt 7, aus oder kann auf Wunsch gerne zugeschickt werden (Telefon: 06190 970-235).