Grüne Kunst für Alle

GartenRheinMain-Programm startet mit Gartenfest und Suppenwettbewerb

Die diesjährige Veranstaltungsreihe von GartenRheinMain startet in Hattersheim mit dem Saisonauftakt des Gartenjahres in der „Essbaren Siedlung“. Das generationsübergreifende, interkulturelle Beteiligungsprojekt der „Essbaren Siedlung“ geht bereits ins fünfte Jahr.

Am Freitag, 21. April 2017 wird ab 14 Uhr in der Gartenanlage hinter den Häusern der Breslauer Straße 18 – 20 wieder gemeinsam gefeiert. Nach der offiziellen Begrüßung um 14:30 Uhr durch Bürgermeister Klaus Schindling und Holger Kazzer, Geschäftsführer der Hawobau, beginnt das Programm mit dem beliebten Suppenwettbewerb der Hobbyköche. Verschiedene Suppen können probiert und anschließend bewertet werden. Die Sieger werden um 17 Uhr bekanntgegeben. Wer Interesse hat, sich mit einer Suppe bzw. einem Eintopf zu bewerben, hat gute Chancen. Es werden noch Teilnehmer/innen gesucht.

Neben dem Suppenwettbewerb gibt es Live-Musik, internationale Spezialitäten, um 15:30 Uhr einen Vortrag über natürliches Gärtnern mit Iris Sparwasser sowie die Verkostung von Leckereien aus der Wildkräuterküche.

Das Fest im Siedlungsgarten ist der Start von insgesamt 10 Veranstaltungen, die im Rahmen des Jahresmottos „Grüne Kunst für Alle“ von April bis September in Hattersheim stattfinden. So erfahren die Besucher unter anderem, warum der Mörder immer der Gärtner war, wieso Herrmann Hesse im Bürgergarten des Nassauer Hofes aus der Reihe tanzt, was eine literarische Schifffahrt ist und wie die essbaren Blüten aus dem Garten des Hauses St. Martin, der Facheinrichtung für Wohnungslose, schmecken. Die Veranstaltungsreihe endet am 1. September mit einer Fahrradtour zu den städtischen Obstwiesen.

Ein Faltblatt mit allen von der Stadt Hattersheim, dem KulturForum, der Hattersheimer Wohnungsbau GmbH und dem Stadtteilbüro organisierten Veranstaltungen erscheint in gedruckter Form Mitte April. Als Download steht es hier bereits zur Verfügung.

Hintergrundinfo:
Die Beteiligung am Programm von GartenRheinMain, dem Projekt der KulturRegion FrankfurtRheinMain, hat in Hattersheim schon Tradition. Der diesjährige Jahresschwerpunkt „Grüne Kunst für Alle“ rückt Gartenformen wie Volksparks und Kleingärten in den Vordergrund, aber auch internationale Gärten oder Gärten für Menschen mit Handicaps. Einen weiteren Fokus bildet der 200. Geburtstag des hessischen Gartenkünstlers Heinrich Siesmayer, der bedeutende Parkanlagen in der Rhein-Main-Region gestaltet hat.

Das abwechslungsreiche Jahresprogramm von GartenRheinMain versammelt rund 600 Veranstaltungen, die von April bis Dezember in unserer Region stattfinden. Das Programmheft liegt in vielen Hattersheimer Verwaltungsstellen sowie im KulturCenter, Am Markt 7, aus oder kann auf Wunsch gerne zugeschickt werden (Telefon: 06190 970-235).

Ergebnisse der Einwohnerzufriedenheitsumfrage liegen vor

Ende letzten Jahres hat die Stadtverwaltung eine Online-Umfrage zur Einwohnerzufriedenheit durchgeführt. Bürgermeister Klaus Schindling war dies zum Anfang seiner Amtszeit sehr wichtig, um heraus zu finden, wie die allgemeine Stimmungslage in der Mainstadt ist und wo Bürgerinnen und Bürger besser unterstützt werden könnten.

Nun liegen die durchaus erfreulichen Ergebnisse der Umfrage vor. Bürgermeister Klaus Schindling ist sehr erfreut, dass die Lebensqualität in Hattersheim von 34 % der Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit der Schulnote 2 und von 42 % mit der Schulnote 3 beurteilt wurde. 4 % der Teilnehmerinnen und Teilnehmer vergaben sogar eine 1. Die Note 4 wurde von 14 %, die Schulnote 5 von 5 % und abschließend die Note 6 von nur 2 % vergeben. (Durch den in der Auswertung verwendeten Rundungsalgorithmus können die einzelnen Werte auf mehr oder auf weniger als 100% aufsummieren.)

„Dieses Ergebnis erfüllt mich mit Stolz, denn glatte 80 % sind durchaus zufrieden mit der Lebensqualität in Hattersheim am Main. Natürlich zeigt diese Umfrage auch, dass wir an einigen Stellen etwas verändern sollten. Dessen bin ich mir bewusst. Verbesserungen für alle in Hattersheim am Main lebenden Menschen herbeizuführen ist nur ein Ziel, welches ich mir für mein Amt als Bürgermeister gesetzt habe. Wir werden uns die Wünsche und Anregungen aller Teilnehmerinnen und  Teilnehmer genau anschauen. Alles wird sich sicherlich nicht umsetzen lassen, jedoch werden wir versuchen das möglich zu machen was zu ändern ist.“, so der Bürgermeister.

Deutlich abgezeichnet hat sich die Unzufriedenheit über die Einkaufsmöglichkeiten für Kleidung oder Elektronik in Hattersheim. Hier sieht auch der Bürgermeister ein Defizit und veranlasst eine Prüfung inwiefern sich hier etwas ändern lässt. Die Attraktivität für Touristen ist ebenso eher negativ bewertet worden. Auch die Sauberkeit der Stadt hat mit der Benotung 3 nur befriedigend abgeschnitten. Dieses Ergebnis muss leider den Einsparungsmaßnahmen zugeschrieben werden, die durch die Teilnahme am Kommunalen Schutzschirm nötig waren und sind. „Mir ist es ein wichtiges Anliegen hier nochmals deutlich zu machen, dass die Gärtner und Beschäftigten des städtischen Bauhofs ihr Möglichstes geben um das positive Erscheinungsbild unserer Stadt so gut wie es nur geht zu erhalten.“ So der Rathauschef. Im neuen Haushalt 2017 sind zudem neue Stellen in diesem Bereich vorgesehen, damit sich diese Situation endlich etwas entspannt.

Sehr zufrieden hingegen sind die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit der medizinischen Versorgung, dem Angebot der Sportvereine und der sonstigen Vereine, den Angeboten sonstiger sozialer Träger und den Angeboten für Kinder bis 12 Jahren. Auch das Angebot für Senioren hat gut abgeschnitten. Insgesamt freut es Bürgermeister Schindling sehr, dass die Bürgerschaft in Hattersheim am Main überwiegend zufrieden ist mit dem Lebensstandort Hattersheim am Main. Dennoch sind die Kritikpunkte für die gesamte Verwaltung ein Ansporn, noch besser zu werden, damit die Bürgerinnen und Bürger in Hattersheim am Main noch zufriedener sind. Allen teilnehmenden Bürgerinnen und Bürgern dankt der Rathauschef sehr herzlich für ihre Unterstützung.

Den Ergebnisbericht der Umfrage zur Einwohnerzufriedenheit finden Sie hier.

Neues Carsharing-Angebot am Hattersheimer Bahnhof

Eines der Ziele des Klimaschutzkonzeptes ist, die Mobilität in den Kommunen klimafreundlicher zu gestalten. Ein neues Angebot soll die Stadt Hattersheim am Main diesem Ziel näher bringen. Ab sofort wird Carsharing auch am Hattersheimer Bahnhof möglich sein.

Das Konzept des Carsharings ist so einfach wie effektiv – in der Stadt stehen Autos bereit, die man für wenig Geld mieten kann. Ob der kurze Weg zum nächsten Supermarkt oder der Tagesausflug in den Taunus - was man bisher nur aus Großstädten kannte, ist nun auch in Hattersheim möglich.

„Vernetzt mit dem guten Nahverkehrsangebot in Hattersheim bietet das Autoteilen eine nachhaltige, praxistaugliche Alternative zum Privatauto. Das findet vor allem bei jungen Menschen erfreulicherweise immer mehr Anklang“, sagte Peter Pittner, Anbieter des Projektes aus Mühlheim am Main, bei der öffentlichen Präsentation des Ford-Carsharings. Das Angebot richtet sich in erster Linie an Menschen, die selten und unregelmäßig ein Auto benötigen, um ihren Bedarf an Mobilität abzudecken.

Der Parkplatz für das Hattersheimer Fahrzeug, ein Ford Fiesta, liegt zentral und gut erreichbar auf der Nordseite des Bahnhofs unweit vom Bürgerbüro entfernt.

Über ein Terminal des Carsharing-Anbieters im Bürgerbüro „Stadtpunkt“ am Bahnhofsplatz registrieren sich die Kunden einmal, damit sie später online buchen und reservieren können; das kostet einmalig normalerweise 49 Euro. Zur Standort-eröffnung wird bis auf weiteres die Registrierungsgebühr von 49 Euro auf 19 Euro reduziert. Die Reduzierung der Gebühr wird direkt im Bürgerbüro „Stadtpunkt“ nach Vorlage des Personalausweises und des Führerscheins durchgeführt. Danach erhalten die Kunden sofort ihre Carsharing-Kundenkarte und können Buchungen vornehmen. Der Mietpreis wird während der Einführungsphase ebenfalls reduziert und beträgt nur 2,30 Euro/Stunde statt normal 5,00 Euro/Stunde. 

„Einerseits schont Carsharing unsere Umwelt, andererseits ist das Projekt eine kostengünstige Alternative zu einem eigenen Auto“, freut sich Bürgermeister Klaus Schindling über das Konzept des Mühlheimer Autohauses. Anders als bei anderen Anbietern kann das Auto nach der Nutzung allerdings nicht irgendwo im Stadtgebiet abgestellt, sondern muss wieder zurück auf den reservierten Parkplatz am Bahnhof gebracht werden. Damit garantiert das Autohaus, dass das Fahrzeug immer sauber und gepflegt ist. 

Über www.ford-carsharing.de können angemeldete Nutzer sich anzeigen lassen, ob das Wunschauto verfügbar ist. Dort gibt es auch weitere Informationen zu den Nutzungsbedingungen, den Preisen und dem Konzept.