Spieleabend in der Stadtbücherei

Alle, die Spaß am Spielen haben, sollten am Donnerstag, 19. Oktober, in die Hattersheimer Stadtbücherei kommen. Ab 18 Uhr findet dort ein Spieleabend unter der fachkundigen Leitung des Spiel-Punkt Kriftel statt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten an dem Abend vor allem die Möglichkeit, verschiedene Spiele aus dem mindDo-Programm kennenzulernen und in geselliger Runde auszuprobieren.

Alle Interessierten sind herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei. Die Bücherei bittet um eine Anmeldung: Telefon: 06190 9345-0 E-Mail: buecherei@kulturforum.de.

„Was sich neckt, das liebt sich – und streitet auch gelegentlich“ – Lesung mit Hartmut Spannagel

Eine Lesung mit unterhaltsamen Texten, gesanglichen Einlagen und einem kleinen Imbiss erwartet alle Interessierten am Mittwoch, 25. Oktober, um 18 Uhr in der Hattersheimer Stadtbücherei.

Präsentiert werden die Lesestücke sowie Gesangseinlagen von Hartmut Spannagel. Bei der dargebotenen Auswahl handelt es sich um skurrile Geschichten rund um die Liebe. Außerdem wird von Romantik die Rede sein sowie vom Fehlen derselben. Zum Repertoire gehören beispielsweise die glücklose Liebes-Ballade von der Krummen Lanke, ein Zwiegespräch am Frühstückstisch mit Morddrohung sowie eine Erzählung von der unseligen Wirkung, wenn der erste, feurige Liebesbrief zum falschen Zeitpunkt gelesen wird.

Bei der Lesung handelt es sich um ein Kooperationsprojekt der Stadtbücherei und der Altmünstermühle. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen gibt es in der Stadtbücherei, Am Markt 7 unter Tel.: 06190 93450 oder im Büro der Altmünstermühle unter der Telefonnummer 06190 93446-0.

„Lions Wein“ als städtische Repräsentationsgeschenke

Heute übergab der Präsident des Lions Club Hattersheim-Kriftel, Uwe Loos, gemeinsam mit der 2. Vize-Präsidentin, Edeltraud Moos-Czech, eine Flasche des neuen 2016er Lions Weins an Hattersheims Bürgermeister Klaus Schindling. Bei der diesjährigen Sonderedition handelt es sich um einen Riesling des renommierten Weingutes Corvers-Kauter aus Oestrich-Winkel.

Die Stadt Hattersheim am Main hat 60 Flaschen dieses besonderen Weins erworben, die in nächster Zeit als Präsente an Jubilare verschenkt werden sollen.

Mit dem Verkauf des erlesenen Tropfens generiert der Lions Club Hattersheim-Kriftel weitere Einnahmen, die dann als Spenden an unterschiedliche Einrichtungen wieder zurückfließen.

Nachruf Josef Gerhard Herbert

Am vergangenen Dienstag, 3. Oktober, verstarb der Eddersheimer, Josef Gerhard „Gerd“ Herbert, im Alter von 87 Jahren.

Geboren am 20. Juni 1930 erlebte er als Kind die Zeit des Zweiten Weltkrieges. Schon in jungen Jahren übernahm er die Bäckerei seines Vaters, da dieser krank aus dem Krieg zurückkehrte. Keine schlechte Idee, wie sich herausstellen sollte, denn dem jungen Mann lag das Handwerk. Mit gerade einmal 21 Jahren erhielt er den Titel Deutschlands jüngster Bäckermeister und wurde bis zu seinem Tod noch von vielen nur „der Bäcker“ genannt. Dem Laden in der Bleichstraße war Gerd Herbert  treu geblieben und führte diesen auch nach dem Tod seines Vaters 1952 fort. Im selben Jahr heiratete der junge Bäckermeister seine Frau Anneliese, die das Geschäft tatkräftig unterstützte.

Trotz anfänglich hoher Schulden investierte Gerd Herbert in ein erstes Haus – der Grundstein von einer Reihe weiterer Immobiliengeschäfte, die später folgen sollten, war gelegt. Dem in Eddersheim verwurzelten Bäcker gelang es damit ein Vermögen aufzubauen, das ihm die Unterstützung zahlreicher gemeinnütziger Projekte ermöglichte. Im Laufe seines Lebens unterstütze er die Stadt mit so zahlreichen Spenden, dass er sich selbst nicht daran erinnern konnte, mit welchem guten Zweck alles einmal begonnen hatte – vermutlich habe es aber etwas mit Kindern zu tun gehabt. Diese zu fördern und zu unterstützen lag ihm seit jeher sehr am Herzen.

Er war über 60 Jahre Mitglied im Eddersheimer Fußballclub und spendete vor zwei Jahren 250.000 Euro für einen neuen Kunstrasenplatz sowie im vergangenen Jahr noch einmal 500.000 Euro für ein weiteres Kunstrasenspielfeld.

Doch das war nur eines der vielen Spendenprojekte des großzügigen Mannes. Viele weitere Hattersheimer Vereine und Organisationen, SOS-Kinderdörfer, UNICEF, die UNO-Flüchtlingshilfe oder Ärzte ohne Grenzen konnten sich über die finanzielle Unterstützung des weitherzigen Bäckers aus Eddersheim freuen. Das Besondere: Die stattlichsten Summen verblieben immer in seiner Heimat, was einmal mehr die Spende zur Sanierung der Stadthalle in Höhe von 500.000 Euro zeigte. Zu Lebzeiten erklärte er einmal: „Ich habe mein Geld hier verdient, dann kann ich es auch hier lassen“. Das schönste Geschenk für ihn war es immer, wenn er bei einer Spendenübergabe in Kindergärten oder an seinem Geburtstag Lieder der Kinder dargeboten bekam. Wie zuletzt beispielsweise bei der Ampeleinweihung am Schulkinderhaus Rathausstraße, die Gerd Herbert mit einer Spende von 10.000 Euro finanziert hatte.

Damit seine guten Taten auch nach seinem Tod fortgesetzt werden können, dafür hat der Eddersheimer vorausschauend vorgesorgt. Im Jahr 2009 gründete er eine Stiftung mit einem Startkapital von 100.000 Euro, das zwischenzeitlich auf 700.000 angewachsen ist und nun, im Todesfall, auf eine Million aufgestockt wird.

Gerd Herbert hinterlässt seine Frau, eine Tochter, mehrere Enkel und Urenkel – sowie eine große Lücke in seiner Heimatstadt. Bürgermeister Klaus Schindling bedauert auch im Namen des Magistrats den Tod von Gerhard Herbert  sehr. „Mit Gerd Herbert verlieren wir einen großherzigen Menschen, der sich in Gänze mit seiner Heimatstadt identifiziert hat und uns sehr fehlen wird.“

Die Trauerfeier findet am Donnerstag, 12. Oktober, um 10 Uhr auf dem Friedhof in Eddersheim statt.

Seniorenband sucht dringend Verstärkung

Vor 28 Jahren gründeten engagierte Seniorinnen und Senioren der Altmünstermühle eine Band. Seither treffen sich die Hobbymusiker jeden Mittwochnachmittag zur Probe unter der Leitung von Kurt Deisenroth im Tanzsaal des Seniorenzentrums.

Das Repertoire besteht aus Swing und bekannten Schlagern aus den 20-iger und 30-iger Jahren. Um das Programm weiterhin wie gewohnt zum Besten zu geben, suchen die Musiker jetzt neue Bandmitglieder. Im Idealfall besteht die Instrumentalbesetzung aus Saxophon, Trompete, Posaune, Gitarre, Bassgitarre, Akkordeon, Schlagzeug und Klavier. Insbesondere für Schlagzeug, Posaune, Trompete und Bass wird Unterstützung gesucht.

Willkommen sind in der Band aber alle Musikerinnen und Musiker 50 plus, die ein Instrument spielen. Im Anschluss an die Proben treffen sich die Senioren zudem regelmäßig zum gemütlichen Kaffeetrinken und Austausch im Gewölbekeller.

Wer Interesse hat, kann sich in der Altmünstermühle unter Tel.: 93446-0 und bei Herrn Deisenroth unter Tel.: 06192 / 46784 melden oder einfach zu den Übungsstunden jeden Mittwoch von 14 – 16 Uhr unverbindlich vorbeischauen.

Neuer Aquarellmalkurs in der Altmünstermühle

Die Altmünstermühle bietet ab Oktober im Rahmen des Kreativangebotes einen neuen fortlaufenden Aquarellmalkurs an. Das Angebot richtet sich sowohl an Einsteiger als auch an Fortgeschrittene.

Die Gruppe trifft sich jeden vierten Freitag  im Monat von 9:45 bis 11:45 Uhr zum gemeinsamen Malen und Erarbeiten unterschiedlichster Aquarelltechniken und Motivgruppen. Stück für Stück werden so die kreativen Ausdrucksmöglichkeiten erweitert. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten dabei individuelle Unterstützung von Kursleiterin Melanie Börsch. Am Ende jedes Treffens werden die Bilder besprochen und neue Schwerpunkte für den nächsten Termin gesetzt.

Der Kurs startet am Freitag, 27. Oktober, im Kreativraum, im 1. Stock der Altmünstermühle. Die Kosten betragen pro Quartal 20 Euro. Anmeldungen und Fragen nimmt das Büro der Altmünstermühle unter Telefon 06190 93446-0 gerne entgegen.

Sauberhaftes Hattersheim: Rückblick

400 Freiwillige, 80 prall gefüllte Müllsäcke und jede Menge Motivation – so lautet die positive Bilanz des Aktionstages „Sauberhaftes Hattersheim“. Er fand am vergangenen Donnerstag im Rahmen der Umweltkampagne „Sauberhaftes Hessen“ statt.

Mit viel Engagement haben sich dabei rund 400 Helferinnen und Helfer beteiligt und  großflächig in allen drei Stadtteilen Müll und Unrat beseitigt. Bis in die Abendstunden hatten sie gesammelt und insgesamt 80 Müllsäcke gefüllt. Die engagierten Gruppen setzten sich aus Mitgliedern der Hattersheimer Vereine sowie Schülerinnen und Schülern der 5. Klassen der Heinrich-Böll-Schule zusammen. Auch Bürgermeister Klaus Schindling war bei der Aktion zugegen. „Bei meinem Besuch im Keltenpark konnte ich sehen, mit welchem Eifer die Schüler bei der Sache waren. Das finde ich wirklich toll und ich bin mir sicher, dass wir auch im nächsten Jahr wieder Teil der Kampagne sind“, so der Bürgermeister.

Ebenso engagiert waren die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bauhofs sowie einige Gärtner bei der Sache. Sie begleiteten die Aktion den ganzen Tag und sammelten die angehäuften Müllsäcke nach und nach ein.

Besonders zu erwähnen ist auch der Einsatz von Christian Buch, Leiter des Edeka-Buch in Hattersheim. Er hat die Veranstaltung als Sponsor unterstützt und zur Freude der Teilnehmerinnen und Teilnehmer Mineralwasser und Müsliriegel gestellt.

Warnung vor Giftködern für Hunde

Die Stadtverwaltung weist alle Hundebesitzer daraufhin, bei Spaziergängen mit ihren Vierbeinern zurzeit ganz besonders aufmerksam zu sein. Der Grund: Am Mittwoch, 27. September, wurde am Okriftler Mainufer in der Nähe der Uferbar ein Giftköder gefunden.

Wer verdächtige Personen beobachtet hat, kann sich unter der Rufnummer 06192 2079-0 an die Polizei in Hofheim wenden.

ZAC – Der Wettbewerb mit Zukunft für Schüler und Unternehmen

Bürgermeister Klaus Schindling lädt auch in diesem Jahr gemeinsam mit der städtischen Wirtschaftsförderung Hattersheimer Unternehmen zur Teilnahme an der Kooperationsveranstaltung „ZAC – Der Wettbewerb mit Zukunft“ ein. Sie steht für die Themen „Zukunft, Ausbildung, Chancen“.

Es handelt sich dabei um eine Gemeinschaftsveranstaltung der Heinrich-Böll-Schule, den ortsansässigen Unternehmen und der Wirtschaftsförderung der Stadt Hattersheim am Main. Alle arbeiten Hand in Hand, wenn es darum geht, Jugendlichen eine Möglichkeit der beruflichen Orientierung zu geben. Für Unternehmen ist diese Veranstaltung ein guter Anlass, erste Kontakte mit potenziellen Praktikanten oder Auszubildenden zu knüpfen, um dem demografischen Wandel durch gut ausgebildete Fachkräfte zu entgegnen. Die Jugendlichen haben während der Unternehmensbesuche die Chance, erste Erfahrungen in der Arbeitswelt zu sammeln.

Die Unternehmensbesuche der Schülerinnen und Schüler aus den neunten Realschulklassen und den achten Hauptschulklassen der Heinrich-Böll-Schule finden am 30. Januar 2018 statt. Daran anschließend erstellen die Schülerinnen und Schüler Unternehmensbeschreibungen in Form von Exposés, welche von einer Jury bewertet werden. Während der Abschlussveranstaltung präsentieren die zehn besten Schülergruppen ihre Erlebnisse. Den Hauptpreis erhält die Gruppe mit der besten Unternehmensbeschreibung  sowie derkreativsten Präsentation. Alle teilnehmenden Unternehmen werden zur Abschlussveranstaltung eingeladen, die am 4. Mai 2018 stattfindet.

Eine weitere Möglichkeit der Beteiligung für ortsansässige Betriebe bietet dieser Tag: Erstmals können sich interessierte Unternehmen mit einem Informationsstand in der Heinrich-Böll-Schule präsentieren. „Dies ist eine gute Chance mit einer bedeutsamen Anzahl von Jugendlichen ins Gespräch zu kommen, um berufliche Möglichkeiten in den Unternehmen aufzuzeigen“, so Bürgermeister Klaus Schindling.

Hattersheimer Unternehmen, die Interesse an einer Beteiligung haben und nähere Informationen wünschen, wenden sich bitte bis zum 31. Oktober 2017 an Jutta Pum von der städtischen Wirtschaftsförderung, Telefon: 06190 970-261 oder E-Mail: jutta.pum@hattersheim.de

Garten-Trauungen boomen

Das Jahr 2017 ist zwar noch nicht vorüber, doch eine vorläufige Bilanz des Hattersheimer Standesamt zeigt: Trauungen außerhalb des „herkömmlichen Trausaals“ sind deutlich gestiegen.

Bisher gaben sich in diesem Jahr 128 Paare in Hattersheim das Ja-Wort. Davon heirateten mehr als 70 Paare während der sommerlichen Hochsaison  im historischen Bürgergarten des Nassauer Hofes. Zum Vergleich: Im Jahr 2011 waren es gerade einmal 15 Paare, 2014 bereits 52 und die Tendenz ist weiterhin steigend. Einige wenige hoffen derzeit auch für ihren Oktober-Trautermin noch auf den guten Willen von Petrus und eine Trauung im Freien. „Viele Brautpaare wünschen es sich so sehr, im Freien zu heiraten, dass sie sogar bereit sind, ein paar Regentropfen hinzunehmen!“, sagt Standesbeamtin Ina Schöttler-Gann.

Auch wenn die Hochsaison für 2017 vorüber ist, kehrt im Standesamt also noch lange keine Ruhe ein. Weitere 35 Trauungen stehen bis zum Jahresende schon fest. Erfahrungsgemäß kämen meist kurz vor dem Jahreswechsel auch noch einige kurzentschlossene Paare hinzu. Darüber hinaus erhalten die Standesbeamtinnen Ina Schöttler-Gann und Sandra Savio schon jetzt die ersten Anrufe von Heiratswilligen,  die ihren Trautermin für das kommende Jahr festmachen wollen.

„Erfahrungsgemäß werden Brautpaare bis zu eineinhalb Jahre vor dem eigentlichen Heiratsdatum aktiv, um ihr Event rechtzeitig und perfekt geplant mit den favorisierten Lokalitäten abzustimmen“, so die Standesbeamtinnen. Der standesamtliche Termin spielt dabei eine nicht unwesentliche Rolle.

Für die kommende Hochzeits-Hochsaison von Mai bis September 2018 sind außer an den regulären Freitagen nun die begehrten Sondertermine an Samstagen  festgelegt. Eine Übersicht gibt es ab sofort auf der Homepage www.hattersheim.de/eheschliessung-und-lebenspartnerschaft zu finden.

Da die offizielle „Anmeldung zur Eheschließung“  jedoch frühestens sechs Monate vor dem eigentlichen Trautermin stattfinden darf, empfehlen die Standesbeamtinnen eine sogenannte „unverbindliche Bleistiftreservierung“. Dabei sollten sich die künftigen  Brautpaare rechtzeitig  mit ihrem persönlichen Wunschtermin und vorsorglich gleich mit  einem Alternativ-Termin an das Standesamt wenden.

Kontakt: Ina Schöttler-Gann, Tel.: 06190 970-159, E-Mail: ina.schoettler-gann@hattersheim.de

Neuer Zaun für Spielplatz am Wolfsweg

Am vergangenen Dienstag, 19. September, haben auf dem Spielplatz am Wolfsweg Arbeiten zur Errichtung einer Zaunanlage begonnen. Die Stadtverwaltung hat sich zu diesem Schritt entschieden, da der Kinderspielplatz immer wieder als Hundewiese genutzt wird. Die Arbeiten werden voraussichtlich zwei Wochen andauern.