Zählerstände für Wasserabrechnung online abgeben

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Zur Vorbereitung der Jahresabrechnung für Wasserbezug und Abwassergebühren ist die Ablesung der Wasseruhren notwendig. Dazu werden ab der 49. und 50. KW wieder die Ablesekarten für die Wasserabrechnung 2018 verschickt. Um die Übermittlung des abgelesenen Wertes für die Bürgerinnen und Bürger so einfach wie möglich zu machen, gibt es drei Möglichkeiten:

Zum einen kann der Zählerstand mit einem schwarzen Stift auf der zugeschickten Karte eingetragen und bis zum 4. Januar per Post zurückgesendet werden. Portokosten entstehen dabei nicht.

Die zweite Möglichkeit beinhaltet eine Online-Zählerstandserfassung. Beim Klicken auf den Button "Wasserzähler ablesen und melden", der oben rechts auf unserer Startseite platziert ist, wird man auf ein Portal weitergeleitet, bei dem man sich mit seiner Kunden- und individuellen Ablesenummer einloggen kann. Diese befinden sich auf der Ablesekarte.

Außerdem kann der auf der Ablesekarte befindliche QR-Code für die Eingabe verwendet werden. Nachdem dieser mit dem Smartphone eingescannt wurde, kann dort direkt der Zählerstand eingegeben werden.

Zu beachten ist, dass eine Schätzung auf Basis der Vorjahresverbrauchszahlen durchgeführt wird, wenn der aktuelle Zählerstand nicht durchgegeben wird.

Feldkreuz wurde rekonstruiert

Das Wegekreuz hat lange Zeit ein Schattendasein geführt. An seinem Standort hinter der hohen Kirschlorbeerhecke war es von der Schulstraße nicht einsehbar.

Erst im Sommer 2016 wurde es aus ortsgeschichtlichen Gründen unter Denkmalschutz gestellt. Eine Besonderheit des Feldkreuzes ist der gusseiserne Korpus. Zur Zeit der Unterschutzstellung war es bereits schwer geschädigt. Eine Sanierung war wegen der tiefen Risse im Sandstein nicht mehr sinnvoll. Nach Meinung der Experten waren die hohen Kosten nicht vertretbar, da die Reparatur nur etwa 10 Jahre gehalten hätte. Daher fiel die Entscheidung für eine Rekonstruktion. Auf Grundlage der denkmalschutzrechtlichen Genehmigung im August 2017 wurde das Wegekreuz durch die Firma Sauer GmbH aus Budenheim für 10.515 € saniert. Von Seiten der Denkmalbehörde wurde das Projekt von Herrn Nußbaumer betreut und begleitet.

Die Fertigstellung war dann bereits Ende Juli 2018. Das sanierte Kreuz blieb aber zunächst „unsichtbar“, da die geplante Öffnung der Kirschlorbeerhecke nach dem Naturschutzgesetz erst ab Oktober erfolgen durfte.

Die Sanierung wurde unterstützt durch eine Privatspende von Wolfgang Mohr in Höhe von 500 € und von der gemeinnützigen Stiftung der Taunus-Sparkasse in Höhe von 2.000 €. Die restlichen Kosten von rund 8.000 € hat die Stadt Hattersheim übernommen.

Förderbescheid zur Deichsanierung überreicht

Die Hessische Umweltstaatssekretärin Dr. Beatrix Tappeser hat heute im Flörsheimer Rathaus einen Förderbescheid über 1.002.570 Euro für die Entwurfs- und Genehmigungsplanung sowie das Planfeststellungsverfahren zur Sanierung und Rückverlegung des Maindeichs der Städte Hattersheim und Flörsheim am Main überreicht.

Auf Hattersheimer Seite nahmen Bürgermeister Klaus Schindling und Erster Stadtrat Karl Heinz Spengler den Bescheid entgegen, während von Flörsheim Bürgermeister Dr. Bernd Blisch und Erster Stadtrat Sven Heß anwesend waren.

„Ein funktionierender Hochwasserschutz ist unerlässlich, zumal alle Prognosen von einer starken Zunahme von Extremregen und damit Hochwasserereignissen ausgehen, die im direkten Zusammenhang mit dem Klimawandel stehen“, sagte Staatssekretärin Tappeser. Die Bürgermeister der beiden Mainstädte dankten für die Unterstützung des Landes Hessen bei dem für die Sicherheit der in Flussnähe wohnenden Bürgerinnen und Bürger so wichtigen Vorhaben.

Der vom Hattersheimer Stadtteil Eddersheim nach Flörsheim führende Deich ist sanierungsbedürftig und soll dem Stand der Technik angepasst werden. Außerdem sollen ein neuer Querdeich gebaut und eine Retentionsfläche geschaffen werden, die mit rund 1,5 Millionen Kubikmeter Wasser geflutet werden und den rapiden Anstieg eines Hochwassers verlangsamen kann. Die Maßnahme kostet insgesamt rund acht Millionen Euro, die von Bund und Land voll getragen werden. Der Bund übernimmt 60 Prozent der Kosten, das Land 40 Prozent.

Öffentliches WLAN in Hattersheim am Main

Im nächsten Jahr werden in Hattersheim am Main die ersten öffentlichen WLAN-Hotspots entstehen. In Hattersheim ist freies WLAN auf dem Marktplatz, im Alten Posthof und dem Nassauer Hof, dem Bahnhof und dem Freibad geplant, während in Okriftel im Haus der Vereine und in Eddersheim im Begegnungszentrum jeweils ein Hotspot eingerichtet werden soll.

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Unterstützt wird das Vorhaben durch das Förderprogramm „Digitale Dorflinde“ des Landes Hessen, bei dem sich die Stadt erfolgreich beworben hat. Zum Förderpaket gehören neben einer finanziellen Unterstützung von 8.000€ bei der Ersteinrichtung der WLAN-Hotspots auch ein Rahmenvertrag mit dem Unternehmen IT-Innerebner, das sich während der Laufzeit neben dem Betrieb, der Wartung oder Reparatur auch um Themen wie Störerhaftung oder Jugendschutz kümmert.

„Die Errichtung von öffentlichem, kostenfreien WLAN macht Hattersheim am Main für Einwohner(innen), Touristen und Unternehmen attraktiver und ist ein weiterer Schritt in Richtung digitale Stadt“, freut sich Bürgermeister Klaus Schindling.

Außerdem soll es nicht bei diesen ersten Standorten bleiben: So wird es 2019 einen erneuten Aufruf für das Förderprogramm der Digitalen Dorflinde geben, bei der die Möglichkeit besteht, sich um Fördermittel für weitere zwei Hotspots zu bewerben.

Zusätzlich hat die Stadtverwaltung auch einen Antrag für das von der EU ausgeschriebene Förderprogramm WiFi4EU eingereicht, im Rahmen dessen Gutscheine im Wert von 15.000 € zur Errichtung öffentlicher Hotspots vergeben werden. Mit einer Rückmeldung ist allerdings frühestens Mitte Dezember zu rechnen.

Fahrplanänderung Expressbus X17

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Am Sonntag, 9. Dezember, gibt es für die Schnellbuslinie X17 eine Fahrplanänderung. Pünktlich zum Fahrplanwechsel werden zusätzliche Frühfahrten angeboten, sodass die Fahrgäste bereits vor 4 Uhr morgens von Hofheim über Hattersheim den Flughafen erreichen können.

Außerdem wird die Linie eine geänderte Strecke fahren. Sie wird nicht mehr über den Südring, sondern über die Frankfurter Straße geleitet, wodurch die Haltestelle Danziger Straße nicht mehr bedient wird. Als Ersatz dafür wird dann die Bushaltestelle Autoberg angefahren.

Teilsperrung des Parkplatzes Erbsengasse

Die Sanierung des Alten Posthofs begonnen. Auf der To-do-Liste stehen neben der Neupflasterung des Innenhofs u. a. die Instandsetzung der Entwässerungs-
anlage, die Durchgangserneuerung zum Nassauer Hof und die Anpassung der Stromversorgung an die Erfordernisse heutiger Veranstaltungen.

Für die Einrichtung der Baustelle muss der Parkplatz Erbsengasse für die Dauer der Baustelle, also voraussichtlich für drei Monate, teilgesperrt bleiben.

Der Umzug ist geschafft

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Das Team des städtischen Referats für Kinder, Jugend, Senioren und Soziales ist in den letzten Tagen umgezogen. Die Arbeitsplätze in den neuen Räumlichkeiten in der Schulstraße 29 sind eingerichtet und so können die Mitarbeiterinnen ab sofort telefonisch und per E-Mail kontaktiert werden. Die regulären Sprechstunden werden ab dem kommenden Montag, 10. Dezember wieder aufgenommen. Sie finden montags, mittwochs und freitags von 8:30 Uhr bis 12 Uhr sowie mittwochnachmittags von 15 bis 18 Uhr statt.

Auch die anderen Nutzer der „alten Post“ in der Untertorstraße 5 sind bereits ausgezogen und haben neue Domizile gefunden. So sind die Büros des Ausländerbeirats und von B‘90/Die Grünen nun in der Pregelstraße 1 zu finden.

Die Sprechstunden des Ortsgerichts Hattersheim, mittwochs von 16 bis 18 Uhr, werden ab sofort im Bürgerbüro Stadtpunkt, Bahnhofsplatz 1, abgehalten.

Notwendig wurden die Umzüge, weil die drei Verwaltungsgebäude in der Untertorstraße 1 – 5 abgerissen und durch Neubauten ersetzt werden. Die Verwaltungsmitarbeiterinnen werden nach Fertigstellung in rund zwei Jahren wieder an den Bahnhof zurückkehren.

Hattersheim erhält für Sanierung von Sportanlage vom Kreis rund 330.000 Euro

Mehr als 330.000 Euro erhält die Stadt Hattersheim vom Main-Taunus-Kreis für die Sanierung ihres Sportparks. Wie Landrat Michael Cyriax mitteilt, stammt das Geld aus dem Kreisinvestitionsfonds. Er wurde in diesem Jahr erstmals eingerichtet, gefördert werden insgesamt fünf Kommunen. Cyriax zufolge sollen die Gelder „zu einem Ausgleich zwischen finanzstarken und -schwachen Kommunen beitragen“; auf diese Weise werde auch der Standort MTK insgesamt gestärkt.

Nach Angaben der Stadt Hattersheim ist die Sportanlage sowohl in der Substanz als auch im technischen Standard stark erweiterungs- und sanierungsbedürftig. Insgesamt würden für die Arbeiten rund 5,2 Millionen Euro aufgewendet. Als erster Schritt sei im Oktober mit dem Umbau des Hartplatzes III in ein Kunstrasenspielfeld begonnen worden; dieser Teil des Projekts könne, falls das Wetter mitspiele, noch in diesem Jahr in wesentlichen Teilen abgeschlossen werden.

Der Sportpark sei „die ehemalige Vorzeigesportanlage im Main-Taunus-Kreis“, fasst Bürgermeister Klaus Schindling zusammen. „Allerdings ist sie mittlerweile stark sanierungsbedürftig.“ Die Stadt sei daher dem Kreis für „die großzügige finanzielle Förderung dankbar“.

Cyriax zufolge erfülle der Kreis mit den Zuwendungen aus dem Investitionsfonds eine Ausgleichsfunktion. Unterstützt würden Projekte, „deren Bedeutung über die eigene Stadt- oder Gemeindegrenze hinausreicht.“ Der Kreis fördere damit nicht nur die Kommunen, sondern habe auch die gesamte Qualität des Standorts MTK im Blick. Im konkreten Fall werde nicht nur der Sport in Hattersheim gestärkt, sondern das Projekt komme durch die Nutzung für Begegnungen mit Vereinen
aus anderen Kommunen auch dem Sport im gesamten Kreis zugute.

Wie der Landrat erläutert, stehen im Kreisinvestitionsfonds für 2018 insgesamt 1,5 Millionen Euro zur Verfügung. Über die Zuwendungen entscheidet der Kreisausschuss. Beträge wurden bereits in Eppstein, Hochheim und Bad Soden bewilligt. Weitere Gelder sind noch für Liederbach vorgesehen, worüber der Kreis noch detaillierter informieren will.

EVIM und Deutsche Post eröffnen Partner-Filiale

Die Deutsche Post und die EVIM Gemeinnützige Behindertenhilfe GmbH eröffneten am Montag, 3. Dezember 2018 gemeinsam mit dem Hattersheimer Bürgermeister Klaus Schindling die neue Partner-Filiale der Deutschen Post im denkmalgeschützten ehemaligen Pförtnerhäuschen am Standort der EVIM Reha-Werkstatt, Hugo-Hoffmann-Ring 2.

Ab sofort werden dort alle Post- und Paketdienstleistungen angeboten, bzw. auch benachrichtigte Briefe und Paket ausgegeben. Die neue Partnerfiliale ist montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr sowie samstags von 9 bis 14 Uhr geöffnet.

Klaus Schindling sagte seine Teilnahme an der Eröffnung sofort zu, als er von dem regionalen Politikbeauftragten der Deutschen Post Friedhelm Schlitt die Einladung zum offiziellen Start der Partnerfiliale erhielt. Klaus Schindling: „Hier passt nach meiner Meinung alles. Es ist mir sehr wichtig, dass die Deutsche Post weiterhin zentral in Hattersheim vertreten ist. Wir freuen uns, dass wir der Post helfen konnten, mit der EVIM einen hervorragenden Betreiber der Postfiliale zu finden, mit der wir als Stadt Hattersheim schon lange gut und vertrauensvoll zusammenarbeiten.“

„Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind hochmotiviert, das neue Aufgabenfeld zu übernehmen. Wir freuen uns, dass wir mit einem weiteren Projekt in Hattersheim Teil der Stadt sind“, sagte Renate Pfautsch, Geschäftsführerin der EVIM Behindertenhilfe und dankt für die gute Zusammenarbeit und Unterstützung der Arbeit.

Im Anschluss an die Eröffnung übergaben Volker Braun, Vertriebsmanager, Frank Scheller, Vertriebsgebietsleiter der Deutschen Post, und Friedhelm Schlitt überraschend noch eine Geldspende in Höhe von 500,- Euro für die EVIM Behindertenhilfe. Schlitt: „Wir sind beeindruckt von der jetzt erfahrenen Arbeit und dem Engagement der Behindertenhilfe und wissen unsere Spende in wirklich helfenden Händen. Der Behindertenhilfe gehört unsere große Wertschätzung.“

Dienstleistungen im Brief- und Paketbereich, sowie Auskünfte zu Produkten und Service, wie zum Beispiel Portoermittlung gehören ebenso zum Angebot der neuen Filiale. Mit Eröffnung stehen dem Partner anfänglich auch kompetente und geschulte Mitarbeiter der Deutschen Post bei Kundenfragen zu Postleistungen hilfreich zur Seite.

Weihnachtspäckchen Aktion 2018

Wie im letzten Jahr möchte der Spielgruppen Hattersheim e. V. wieder die Kinder und Mütter des Hofheimer Frauenhauses mit bunten Päckchen überraschen, die eine Woche vor Heilig Abend, am 17. Dezember, übergeben werden.

Bis Freitag, 14. Dezember, können die Geschenke dafür in mit buntem Papier umwickelten Schuhkartons bei den Kleinen Strolchen in Eddersheim, der Rasselbande in Okriftel sowie den Posthofzwergen und dem Treffpünktchen in Hattersheim während den Betreuungszeiten abgegeben werden.

Wer sich gern daran beteilgen möchte, erfährt alle notwendigen Informationen zu den Päckchen und Abgabezeiten hier.

Rathausgezwitscher: Hattersheim in den sozialen Netzwerken

Twittern und posten, das sind seit 1. September gängige Begriffe im Hattersheimer Rathaus. Die Stadt Hattersheim am Main ist in den sozialen Netzwerken facebook und twitter (#MainHattersheim) aktiv.