Main-Taunus-Kreis bereitet weitere Maßnahmen im Kampf gegen Corona vor

Verschärfte Maskenpflicht und mehr Busse

Zur Eindämmung der Corona-Pandemie leitet der Main-Taunus-Kreis weitere Maßnahmen ein. Es wurden bisher gültige Verfügungen verschärft. [zur Pressemitteilung des Main-Taunus-Kreises]

Weite Teile Hessens haben die im Landeskonzept festgelegte rote Eskalationsstufe erreicht oder überschritten. Binnen zwei Wochen hat sich die so genannte 7-Tage-Inzidenz (neue positiv Getestete pro 100.000 Einwohner) im Main-Taunus-Kreis mehr als verdoppelt; am Freitag (23.10.) betrug sie 106.

Der Kreis hat daher auch seine in den vergangenen Tagen erlassene Verfügungen angepasst. Unter anderem gilt seit Samstag an eine verschärfte Maskenpflicht bei öffentlichen Veranstaltungen, auf Bahnsteigen und an Haltestellen, bei Trauerfeiern, in Kirchen und vergleichbaren Gebäuden anderer Glaubensgemeinschaften gelten: Masken müssen grundsätzlich auch am Sitzplatz getragen werden. Auch müssen zum Beispiel Patienten beim Transport ins Krankenhaus Masken tragen. Auch gibt es weitere Bestimmungen für Einrichtungen wie Pflegeheime und Behindertenwerkstätten. Dort müssen Angestellte und Besucher künftig befragt werden, ob sie ein Corona-Infektion haben oder ob es Anhaltspunkte dazu gibt.

Die angepassten Verfügungen des Main-Taunus-Kreises finden Sie hier.

Allgemeinverfügung des MTK Nr. 51
Allgemeinverfügung des MTK Nr. 52

Der Kreis wird zu Beginn der kommenden Woche über weitere Maßnahmen beraten.

Bürgermeister Klaus Schindling appelliert an alle Bürgerinnen und Bürger, die Inhalte der neuen Allgemeinverfügung des Main-Taunus-Kreises umzusetzen. „Die Infektionszahlen gehen leider stark nach oben, daher bitte ich Sie alle, sich an diese Regeln zu halten und sie im Lebens- und Berufsalltag zu praktizieren. Sie schützen damit Ihre Mitmenschen und auch sich selbst.“

Städtische Gärtner*innen haben über 3.400 Herbstpflanzen gesetzt

Die Gärtner*innen der städtischen Grünabteilung waren in den letzten Tagen kreativ und fleißig am Blumensetzen. In allen drei Stadtteilen haben sie die Pflanzen, die im Frühjahr und Sommer wunderschön blühten und für viel positives Feedback aus der Bevölkerung sorgte, nun ersetzt durch die Herbst-/Winter-bepflanzung. Die Pflanzen wurden von der Gärtnerei des Schlockerhofes geliefert.

In Hattersheim wurden die Pflanzen im Innenhof des Alten Posthofes, die Kübel am Hessendamm/Mainzer Landstraße, das Beet am Mühlenkreisel (Hessendamm/ Voltastraße) ausgetauscht. In Okriftel wurden die Kübel in der Sindlinger Straße und am Buswendeplatz neu bepflanzt sowie das Beet am Denkmal in der Langgasse und die große Verkehrsinsel in der Mainstraße. In Eddersheim sind die Beete an der Neckarstraße/Kelsterbacher Straße sowie an der Pestkapelle überarbeitet worden. Zudem haben diverse Kübel im Stadtgebiet eine neue Bepflanzung erhalten.

Drei Gärtnerinnen und Gärtnern haben dabei insgesamt 2.500 Stiefmütterchen in allen Farben, 412 rote Erika, 170 Stacheldrahtpflanzen, 180 Silberblatt, 100 Blauschwingel-Gras, 50 Bärenfellschwingel-Gras und 50 Gras Japan-Seege gepflanzt.

Die Kästen am Brückengeländer Frankfurter Straße werden abgehängt und eingelagert. Im Mai nächsten Jahres werden sie wieder mit einer Sommerbepflanzung am Brückengeländer befestigt.

„Ich bin begeistert von der Kreativität unserer städtischen Gärtnerinnen und Gärtner. Die Beete sind wieder wunderschön angelegt worden. Ich weiß, wieviel Arbeit dahintersteckt, und bin dankbar für die tolle Leistung, die hier wieder abgeliefert wurde“, weiß Bürgermeister Klaus Schindling die Arbeit der Gärtnerinnen und Gärtner zu schätzen.

Wegekreuz wurde umgesetzt

In der Grünanlage am Schwarzen Weg wurde jetzt ein Wegekreuz aufgestellt.

Das denkmalgeschützte Kreuz aus dem Jahr 1766 ist damit ein weiteres Mal umgezogen. Der ursprüngliche Standort war die frühere Sindlinger Straße in Hattersheim. Der Bauunternehmer Ignaz Mitter hat das Kreuz 1909 in die Staufenstraße umgesetzt.

Da es an diesem Standort gefährdet war, hatte die zuständige Denkmalbehörde einer weiteren Versetzung in die Grünanlage zugestimmt.

Am alten Standort wurde es bereits im Herbst 2019 abgebaut und wurde jetzt nach einer fachgerechten Sanierung - und in Teilen erneuert - neu aufgestellt. Nach Auflage der Denkmalbehörde wird im Anschluss eine Informationstafel, die die Geschichte und die verschiedenen Standortwechsel erläutert, angebracht. 

Baumfällungen im Stadtgebiet

Ab nächster Woche müssen in Hattersheim und den Ortsteilen Eddersheim und Okriftel kranke und abgängige Bäume gefällt werden. Die Maßnahmen sind das Ergebnis der diesjährigen externen Baumkontrolle.

Rund 80 Bäume sind aufgrund von anhaltender Trockenheit und Pilzerkrankungen so geschwächt, nicht mehr standsicher oder bereits abgestorben, dass sie weggenommen werden müssen. Darunter sind viele Ahornbäume, die an der Rußrindenkrankheit leiden.

In den nächsten zwei Wochen wird mit einem Hubsteiger gearbeitet, die Fällungen insgesamt werden bis in den Winter hinein andauern. In Hattersheim wird unter anderem in der Mainzer Landstraße, dem Spielplatzweg, am Karl-Eckel-Weg, in der Weiheranlage, im Glockwiesenweg und Am Eisernen Steg gefällt, in Okriftel am Schwarzbachweg, im Wäldchen und am Baggersee und in Eddersheim am Hasenpfad. Es muss mit kurzfristigen Behinderungen während der Fällungen gerechnet werden.

Ob eine große Roteiche in der Nähe der Stadthalle noch gerettet werden kann, müssen weitere Prüfungen zur Standsicherheit ergeben. Die alte Eiche ist von einem Pilz am Stamm befallen, der die Wurzeln angreift.

Je nach Standort und Möglichkeit sollen Ersatzpflanzungen vorgenommen werden. Rund 50 Bäume sind derzeit eingeplant. Größtenteils werden die neuen Bäume noch im Laufe dieses Jahres gepflanzt.

Informationen zum Baumbestand sind auch über das Geodatenportal auf der Homepage der Stadt Hattersheim am Main abrufbar.

Baustellen und Sperrungen

Vollsperrung der Annabergstraße

Die Annabergstraße in Eddersheim wird vom 26. Oktober bis zum
7. November zunächst halbseitig zwischen Neckarstraße und Mönchhofstraße für den Gesamtverkehr gesperrt. Grund dafür ist die Umgestaltung der Straße.
Eine Vollsperrung erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt.

Zufahrt zur Sindlinger Kläranlage wird erneuert

Die Stadt Frankfurt am Main hat mitgeteilt, dass die Zufahrtsstraße zur Abwasserreinigungsanlage in Sindlingen aktuell gesperrt ist. Der Grund dafür ist die Erneuerung des Wirtschaftsweges. Die Arbeiten der Sanierung dauern voraussichtlich bis Ende des Jahres.

Umleitungen für den Rad- und Werksverkehr wurden eingerichtet.

Sprechstunden in Hattersheim am Main

In Hattersheim am Main werden in regelmäßigen Abständen Sprechstunden zu verschiedenen Themenbereichen angeboten. Die nächsten Termine sind die Folgenden:

 

  • Sprechstunde des Integrationsbeauftragten
    Aufgrund der anhaltenden Corona Pandemie findet die nächste Sprechstunde mit Inklusionsbeauftragten Bernd Seel telefonisch statt. Hattersheims Beauftragter für die Belange von Menschen mit Behinderung und Inklusion steht Interessierten am Mittwoch,
    28. Oktober
    von 17 bis 18 Uhr unter der Telefonnummer 06145 33537 zur Verfügung. Auch außerhalb dieser Sprechstunde ist Bernd Seel per E-Mail unter inklusion@hattersheim.de erreichbar.

  • Sprechstunde zum Familienrecht
    Die Stadt Hattersheim bietet in Zusammenarbeit mit Herrn Rechtsanwalt Martin Spilok eine Sprechstunde zum Familienrecht an. Interessierten, die Fragen zu Trennung, Scheidung, Unterhalt, Sorgerecht, Vermögensauseinandersetzung oder erbrechtlichen Aspekten haben, steht Herr Spilok Rat gebend zur Seite. Die nächste telefonische Sprechstunde findet am Mittwoch, 18. November von 16:30 Uhr bis 18 Uhr statt. Um vorherige Anmeldung bei Rechtsanwalt Spilok unter Telefon 06192 99 43-0 oder per E-Mail an raspilok@aol.com wird gebeten. Die Sprechstunde ist für die Teilnehmer*innen kostenfrei.

Informationen zu diesen und noch weiteren Sprechstunden gibt es hier.

Kostenlos und wohnortnah: Beratungsangebote für Senior*innen und ihre Angehörigen

Wer von Pflegebedürftigkeit betroffen ist, weiß oft selbst keinen Rat und auch Angehörige fühlen sich im Dschungel der rechtlichen Bestimmungen schnell überfordert.

Vielen Betroffenen ist nicht bekannt, dass alle Versicherten der privaten und gesetzlichen Krankenversicherungen einen gesetzlichen Anspruch auf eine kostenlose Pflegeberatung haben. Diese beinhaltet Informationen zu Pflegebedürftigkeit, Pflegegraden, Pflegeleistungen der Pflegeversicherung und deren Beantragung. Die Krankenkassen führen diese Pflegeberatungen unterschiedlich durch - oft nur telefonisch.

Mittlerweile gibt es in allen Kommunen des Main-Taunus-Kreises Seniorenberatungsstellen, die kostenfreie Beratungs- und Unterstützungsangebote durch Fachpersonal anbieten. Finanziert werden die Beratungsstellen hauptsächlich vom Kreis und den einzelnen Städten und Gemeinden.

Die Seniorenberatungsstelle der Stadt Hattersheim am Main im Seniorenzentrum Altmünstermühle ist nun schon zum dritten Mal in Folge Gastgeberin für die monatlichen Treffen der Mitarbeiter*innen der Arbeitsgemeinschaft Seniorenberatungsstellen im MTK. Das vorrangige Ziel der Beratungsstellen ist es, ältere Menschen in ihrem Wunsch nach Selbstbestimmung und Selbständigkeit zu unterstützen.

Die Inhalte der Beratung decken insgesamt ein breites Spektrum ab: Hilfe und Pflege zu Hause, Dienste und Einrichtungen der ambulanten, teilstationären sowie stationären Altenhilfe, finanzielle Hilfen, rechtliche Vorsorge, Entlastung für Angehörige, Umgang mit Demenz und psychischen Erkrankungen, Wohnen im Alter (Wohnformen und Wohnraumanpassung), soziale Kontakte, Ehrenamt, Freizeit und Kultur.

Die Hattersheimer Seniorenberatungsstelle ist barrierefrei in der Altmünstermühle, Erbsengasse 12, in Hattersheim untergebracht. Ansprechpartner ist Seniorenberater Jürgen Leichtfuß. Erreichbar ist er zu den Bürozeiten montags bis freitags von 9:00 bis 14:00 Uhr unter der Rufnummer 06190 93446-38 oder per E-Mail unter: seniorenberatung@hattersheim.net. Die Beratung ist vertraulich, unabhängig und kostenlos. Sie kann telefonisch, in der Beratungsstelle oder in Form eines Hausbesuches in Anspruch genommen werden.

Weitere Informationen erhalten Ratsuchende bei der Stadtverwaltung oder auf der Homepage der Stadt Hattersheim am Main unter www.hattersheim.de/altmuenstermuehle. Die Broschüren „Seniorenwegweiser“ und „Mit Rat und Tat“ enthalten ebenfalls wertvolle Tipps. Sie sind auch online im Internet unter www.mtk.org abrufbar.

Bautagebuch Erneuerungsarbeiten Südring

Bürgermeister Klaus Schindling ist es ein sehr wichtiges Anliegen, alle Betroffene sowie alle Interessierte bezüglich der Bauarbeiten des Südrings auf einem aktuellen Kenntnisstand zu halten.

Nähere Informationen erhalten Sie im Bautagebuch zur Erneuerung des Südrings.

Erzieher*innen gesucht!

Informationen zu den einzelnen Stellen und den Bewerbungsverfahren gibt es hier.

Bilder: Andrea Kreusch

Rathausgezwitscher: Hattersheim in den sozialen Netzwerken

Twittern und posten, das sind gängige Begriffe im Hattersheimer Rathaus. Die Stadt Hattersheim am Main ist in den sozialen Netzwerken facebook und twitter (#MainHattersheim) aktiv.