Stadt bietet Fahrradanhänger mit E-Unterstützung zum Ausleihen

Stadtverwaltung hat 3 Lasten- und 5 Personen-Pedelecs im Diensteinsatz

Ab Samstag, 11. Juli 2020 können sich Hattersheimer Bürgerinnen und Bürger kostenlos Fahrradanhänger ausleihen, einer auch mit elektrischer Unterstützung. So können schwerere Lasten einfach und ohne große körperliche Anstrengung mit dem normalen Fahrrad bewegt werden. Es gibt aber auch Fahrradanhänger ohne Motorunterstützung, die auch mit E-Bike oder Pedelec genutzt werden können. Bürgermeister Klaus Schindling möchte an diesem Beispiel zeigen, dass es auch Alternativen zum Auto gibt, wenn man Grünabfälle oder andere Lasten zum Recyclinghof transportieren möchte. „Damit können wir auch mit kleinen Maßnahmen Ressourcen schonen und klimafreundlich unterwegs sein“, ist sich Bürgermeister Klaus Schindling sicher.

In diesem Zusammenhang zieht der Bürgermeister auch ein Resümee über die Nutzung der von 2018 bis heute angeschafften 3 Lasten- und 5 Personen-Pedelecs, die bei der Stadtreinigung, im Gebäudemanagement und den Fachreferaten im Einsatz sind. „Es hat sich herausgestellt, dass sich die Anschaffung der (Lasten-)E-Bikes gleich in mehrfacher Sicht gelohnt hat“, zeigt sich der Bürgermeister zufrieden. „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind mit den Rädern flexibler und schneller als mit dem Auto, müssen nicht erst das Fahrzeug abstellen und können spontaner auf Ereignisse reagieren. Zudem ist der Nachhaltigkeitsgedanke nicht zu unterschätzen, Benzin wird gespart, die Umwelt entlastet und die Mitarbeiter*innen sind zudem noch sportlich unterwegs.

Bürger*innen, die einen Lastenanhänger ausleihen möchten, können dies telefonisch (Tel. 06190 970-161), per E-Mail (auftraege-bauhof@hattersheim.de) oder persönlich während der Öffnungszeiten des Recyclinghofes (mittwochs 16:00 bis 19:00 Uhr, samstags 09:00 bis 13:00 Uhr) vornehmen.

Die Anhänger müssen auf dem städtischen Bauhof (Hattersheim, Im Boden 2) abgeholt und dort auch wieder bis zum Dienstschluss des Recyclinghofes am gleichen Tag zurückgebracht werden.

Auch die Lasten-Pedelecs der Stadt Hattersheim können zu den Öffnungszeiten des Recyclinghofes nach Absprache gerne vor Ort ausprobiert werden; die Stadt begrüßt dies ausdrücklich.

Sowohl für den Verleih der Lastenanhänger als auch für die Testfahrten mit den Pedelecs wird ein gültiger Personalausweis benötigt. Außerdem muss ein Verleihvertrag abgeschlossen werden.

Foto: Hans Nietner

Brunnen am Okrifteler Kirchplatz erstrahlt in neuem Glanz

Die Pumpentechnik des dortigen Brunnens war in die Jahre gekommen und das kalkhaltige Wasser hatte dem roten Sandstein schwer zugesetzt. Auf Initiative von Bürgermeister Klaus Schindling, dem die Instandhaltung des Brunnens am Kirchplatz sehr wichtig war, haben die beiden Okrifteler Geschäftsleute Werner Wagner und Bernd Caspari (mit Unterstützung der Stadt Hattersheim) den Brunnen fachmännisch wieder in Gang gebracht. Zudem wurde er von einer Fachfirma eisgestrahlt, so dass er nun kalkfrei und in neuem Glanz erstrahlt. Um die Kalkschäden an der Pumpe und dem Sandstein zukünftig zu minimieren, wird der Brunnen am Kirchplatz nun mit Regenwasser betrieben.

Auch der Brunnen vor der kath. Kirche St. Martinus in Hattersheim wird zurzeit renoviert. Die Technik wurde instandgesetzt und die Entfernung der hartnäckigen Kalkablagerungen ist in vollem Gange und soll in den nächsten Tagen abgeschlossen werden. Auch wird der Einsatz von Regenwasser geprüft.

Bürgermeister Klaus Schindling begrüßt das Engagement der beiden Okrifteler sehr: „Ich bin Werner Wagner und Bernd Caspari sehr dankbar, dass sie sich immer wieder dem Brunnen vor der ev. Matthäuskirche annehmen, ihre Fachkompetenz einsetzen, um die Anlage instand zu halten. Schön, dass der gemütliche Kirchplatz, gerade jetzt in der Sommerzeit, von unseren Bürgerinnen und Bürgern wieder zum Innehalten genutzt werden kann. Das kühle Nass des Brunnens lädt geradezu zum Verweilen ein.“

Foto: Hans Nietner

Kooperationsveranstaltung „Zukunft, Ausbildung, Chance“ – Sieger stehen fest

Abschlussveranstaltung im kleinen Rahmen zur Ehrung der besten Schülergruppen

Am 29. Juni war es endlich soweit: Nach längerer Ungewissheit, ob der ZAC-Wettbewerb aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie zu Ende geführt werden kann, fand die diesjährige Abschlussveranstaltung im kleinen Rahmen in der Heinrich-Böll-Schule statt.

Über 80 Schüler*innen des Haupt- und Realschulzweigs hatten zuvor zu Beginn des Jahres für einen Tag in 26 verschiedenen Hattersheimer Unternehmen hospitiert und ihre Erfahrungen verschriftlicht. Diese Reportagen wurden von einer unabhängigen Jury bewertet und darüber hinaus im Schulunterricht präsentiert. Die besten Schülergruppen der jeweiligen Schulzweige wurden bei der Abschlussveranstaltung zunächst durch inspirierende Reden von Schulleiter Dr. Dietrich Heither und Bürgermeister Klaus Schindling begrüßt und anschließend mit Urkunden geehrt. Zudem konnten sie sich über Gutscheine für ein Bewerbungsshooting im Hattersheimer Fotostudio „Verity Vian“ freuen. Auch Vertreter der Jury waren anwesend und gaben den Schüler*innen einige Tipps & Tricks für das weitere Berufsleben mit auf den Weg. Die Jury-Mitglieder erhielten zum Dank für ihr großes Engagement ein „süßes“ Präsent, welches an die Historie Hattersheims als Schokoladenstadt erinnert.

Bürgermeister Klaus Schindling dankt allen teilnehmenden Unternehmen für ihr Engagement sowie den zuständigen Mitarbeiter*innen der Heinrich-Böll-Schule und der städtischen Wirtschaftsförderung für die Organisation. Allen Beteiligten gebühre ein großer Dank. „Ein derartiges Projekt zeigt auf besondere Weise den Zusammenhalt in unserer Stadt. Nachwuchsförderung ist ein wichtiges Thema, das uns alle betrifft. Ich bedauere es sehr, dass der Wettbewerb im kommenden Jahr nicht stattfinden werden kann“, so der Bürgermeister. Der Wettbewerb wird im kommenden Schuljahr ausfallen, da der Fokus der pädagogischen Arbeit auf der Aufarbeitung der Corona-bedingten unterrichtsfreien Zeit liegen soll.

Zu den Siegern des diesjährigen Wettbewerbs gehören folgende Gruppen:

Realschulzweig

  1. Kindertagesstätte „Johann-Sebastian-Bach“
  2. Praxis Dr. Aranza-Helm
  3. Stadt Hattersheim am Main

Hauptschulzweig

  1. Hessische Bewehrungsstahl
  2. Dätwyler Cables
  3. Seniorenzentrum Ev. Verein für Innere Mission EVIM

Foto: Hans Nietner

Kinderparlament Eddersheim weiht Spielzeughüttchen ein

Erster Stadtrat Karl Heinz Spengler, Lori, Cedric, Eliam, Vorsitzende des Eddersheimer Kinderparlaments Myriam Jung, Chiara, Bürgermeister Klaus Schindling, Aran und Tim (v.l.n.r.)

Im Rahmen der Sitzung des Kinderparlaments Eddersheim am 1. Juli 2020 fand die Einweihung des neuen „Spielzeughüttchens“ auf dem Außengelände der Eddersheimer Schule statt.

Ursprünglich hatten die Kinder in ihrer ersten Sitzung im Oktober 2019 die Anschaffung der Hütte sowie den Kauf neuer Bücher für die Schulbücherei beschlossen. Da das Holzhäuschen dann vom Main-Taunus-Kreis finanziert wurde und die Bücherei aufgrund von Platzmangel an der Schule aufgelöst werden musste, einigten sich die Kinderparlamentarier*innen mit ihren Lehrer*innen darauf, den Etat von 900 € für die Anschaffung neuer Spielgeräte zu nutzen, die nun in der Hütte untergebracht werden.

Nachdem alle Spielgeräte geliefert worden waren, konnten jetzt die Jungparlamentarier*innen Lori, Cedric, Eliam, Chiara, Aran und Tim (auf dem Foto v.l.n.r.) gemeinsam mit Bürgermeister Klaus Schindling, Erstem Stadtrat Karl Heinz Spengler sowie der Vorsitzenden des Eddersheimer Kinderparlaments, Myriam Jung die Hütte inkl. der Spielgeräte einweihen.

So hatten die Kinder vor Ferienbeginn noch einmal die Gelegenheit, sich zu sehen und gemeinsam zu freuen, was sie als Kinderparlament bewirkt hatten.

„Wir freuen uns sehr darüber, dass auch unsere jüngsten Bürgerinnen und Bürger sich für die kommunale Politik interessieren und sind stolz darauf, dass die Kinder an diesem Projekt mit viel Begeisterung mitgewirkt haben“, so Bürgermeister Klaus Schindling und Erster Stadtrat Karl Heinz Spengler unisono.

Kinderparlamente gibt es für jeden Stadtteil der Stadt Hattersheim. Sie sollen Schüler*innen der 4. Klassen spielerisch an demokratische Regeln heranführen und mit kommunalen Themen, die speziell die Kinder betreffen, vertraut machen. Jedem Kinderparlament steht ein Budget von 900 Euro jährlich zur Verfügung, über dessen Verwendung die Kinder in ihrem Parlament selbst entscheiden können. Jedes Kinderparlament tagt zwei bis drei Mal jährlich. Anträge werden von den Schüler*innen mit Hilfestellung der Lehrer*innen formuliert.

Foto: Hans Nietner

Eddersheim erhält 12 Fahrradboxen

Bienen freuen sich über Dachbegrünung

Zum zweiten Mal konnte der Regionalverband FrankfurtRheinMain beim Land Hessen Geld für Fahrradboxen und überdachte Abstellanlagen einwerben. 64 Boxen und 124 Fahrradplätze sind insgesamt in den Kommunen Bad Vilbel, Eschborn, Hattersheim, Kelkheim, Offenbach und Sulzbach jeweils an ÖPNV-Haltestellen installiert worden. Die Gesamtausgaben liegen bei rund 300.000 Euro, das Land gibt knapp 200.000 Euro dazu, den Rest zahlen die jeweiligen Kommunen selbst.

Im Hattersheimer Stadtteil Eddersheim wurden jetzt 12 Boxen errichtet. Die Farbtöne sind aus der natürlichen Umgebung ausgewählt und sollen sich so in das direkte Umfeld integrieren. Zudem wurde eine Dachbegrünung umgesetzt, so dass zum einen die Hitzeentwicklung verringert wird und zum anderen Bienen etwas zum Naschen finden, denn es wurde Bienenweide gepflanzt.

Darüber hinaus wurden die in die Jahre gekommenen Abstellanlagen renoviert und die alten Fahrradständer gegen moderne „Fahrradparker“, an denen der Rahmen angeschlossen werden kann, ersetzt. Die Gesamtkosten belaufen sich
auf rund 20.000 Euro.

„Mit dem Fahrrad zu einer ÖPNV-Haltestelle zu fahren und anschließend mit dem Zug weiterzufahren ist oftmals die schnellste und umweltfreundlichste Art, um in unserem Ballungsraum zur Arbeit zu kommen“, sagt der Erste Beigeordnete und Mobilitätsdezernent des Regionalverbands FrankfurtRheinMain Rouven Kötter. Er ermuntert auch andere Kommunen, bei ähnlichen Interessenslagen auf den Verband zuzugehen. „Ich freue mich sehr, dass wir abermals einer Verbandskommune beim Ausbau der Fahrradinfrastruktur helfen konnten. Der Regionalverband Frankfurt-RheinMain versteht sich als Dienstleister für seine Mitgliedskommunen. Wir wollen auch in Zukunft Unterstützung leisten und – wenn möglich – Fördergeld für unsere Region einwerben.“

Bürgermeister Klaus Schindling freut sich sehr darüber, dass „wir mit Unterstützung des Regionalverbands FrankfurtRheinMain in Eddersheim nun 12 Fahrradboxen zur Verfügung stellen können. Unsere Bürgerinnen und Bürger haben sehr positiv auf die neue sichere Abstellmöglichkeit reagiert. Viele haben schon lange darauf gewartet und konnten nun direkt nach Fertigstellung bereits eine Fahrradbox anmieten.“

„Perspektivisch wollen wir auch in Hattersheim weitere Fahrradboxen installieren. Dafür sind aber weitere Planungsschritte und Absprachen mit der Deutschen Bahn notwendig, die noch einige Zeit in Anspruch nehmen werden“, erwartet Bürgermeister Klaus Schindling.

Fitnessgeräte laden zum Trainieren im Freien

Seit kurzem sind die neuen Fitnessgeräte am Okrifteler Wäldchen (hinter dem Festpavillon) montiert und stehen den Sportbegeisterten jeden Alters für ihre Übungen zur Verfügung.

Bürgermeister Klaus Schindling wurde vor gut zwei Jahren von Okrifteler Bürgerinnen angesprochen, die sich Seniorenfitnessgeräte in der Mainanlage Okriftel wünschten. Klaus Schindling nahm die Anregung gern auf und veranlasste, dass 15.000 € für das Projekt im städtischen Haushalt eingestellt wurden.

Die AWO Main-Taunus fand die Idee so gut, dass sie entschied, die Einnahmen aus dem Stadtlauf 2019 für die Anschaffung weiterer Outdoor-Fitnessgeräte zu spenden. Die Rekordbeteiligung mit 742 Läuferinnen und Läufern sorgte auch in finanzieller Hinsicht für Freude bei den Organisatoren. So konnte die AWO Main-Taunus 7.420 € für die Anschaffung der Fitnessgeräte beisteuern. Damit konnten insgesamt 5 Geräte gekauft und installiert werden.