10 Jahre Wildbienengarten in Okriftel

Jubiläum im Rahmen von „GartenRheinMain“

Am vergangenen Sonntag feierte der Wildbienengarten in Okriftel sein 10-jähriges Jubiläum. Pünktlich um 11 Uhr strömten die ersten Besucherinnen und Besucher auf das Gelände. Viele der Freiwilligen, die im Jahr 2011 den ehemaligen Kleingarten an einem Bauwochenende zu einem Wildbienengarten umgestaltet hatten, waren zu Gast. Auf den Tag genau 10 Jahre nach der Neugestaltung wurde nun dieses Jubiläum mit Informationen über den Garten und seine tierischen Bewohner sowie einer Bauzaunausstellung gefeiert.

Erster Stadtrat Karl Heinz Spengler begrüßte die Gäste und lobte dabei vor allem das Engagement von Familie Jöckel, die den Garten seither ehrenamtlich betreut.

Das Wetter hätte für diesen Anlass besser nicht sein können. Bei strahlendem Sonnenschein fand unter den Anwesenden in kleinen Grüppchen ein reger Austausch statt. In der Bauzaunausstellung konnten die Interessierten sich über die Entwicklung des Projekts informieren, die mit vielen Bildern und textlichen Erläuterungen gut nachzuvollziehen war.

Für die Jüngsten und die Junggebliebenen gab es ein ganz besonderes Angebot. Sie konnten kleine Bienen aus Papier falten und als Andenken mit nach Hause nehmen. Zudem wurde Informationsmaterial darüber ausgehändigt, wie man auch den eigenen heimischen Garten bienenfreundlicher gestalten kann und was es dabei zu beachten gibt. Auch Wildstauden, die den Bienen Nahrung bieten sowie besondere Ziegelsteine (Strangfalzziegel), die als Bienenbehausung dienen, gab es für die Gäste zum Mitnehmen.

Erster Stadtrat Karl Heinz Spengler freut sich über das gelungene Fest: „Die Besucherinnen und Besucher konnten sich bei heiterer Stimmung und angeregten Gesprächen zum Thema Wildbienen informieren. Das Projekt kann als einzigartig bezeichnet werden. Es wurde nicht nur irgendwo ein Wildbienenhotel aufgestellt, sondern mit viel Tatkraft ein ganz neuer Lebensraum geschaffen.“

Bereits seit vielen Jahren beteiligt sich die Stadt Hattersheim bei dem Projekt „GartenRheinMain“ der KulturRegion FrankfurtRheinMain. In Kooperation mit dem KulturForum und dem Stadtteilbüro der HaWoBau wird jährlich ein abwechslungs-reiches Programm zusammengestellt, das auf die jeweiligen Jahresthemen von „GartenRheinMain“ abgestimmt ist. Das Jahresthema 2021 lautet „Grün im Wandel“.

Stadtradeln 2021

Preisverleihung beim Gartenabschlussfest

Wie bereits im vergangenen Jahr feierte die Hattersheimer Wohnungsbau GmbH am 8. Oktober das Ende der diesjährigen Gartensaison mit einem „Gartenabschlussfest“, das schon fast traditionell in der „Essbaren Siedlung“ stattfand. Dabei handelt es sich um ein von der Hattersheimer Wohnungsbau GmbH unterstütztes Projekt im Rahmen der Initiative „Garten RheinMain“, ausgerichtet von der KulturRegion FrankfurtRheinMain.

Zunächst begrüßte Herr Kazzer, Geschäftsführer der Hattersheimer Wohnungsbau GmbH die zahlreichen Gäste. Bei Kaffee, Kuchen und Gegrilltem fand in diesem Rahmen auch die Ehrung für alle fleißigen Stadtradlerinnen und Stadtradler durch Hattersheims Ersten Stadtrat Karl Heinz Spengler statt.

Vom 3. bis zum 23. September hatten insgesamt 226 Radlerinnen und Radler sowie 830 Kita-Kinder kräftig in die Pedale getreten und dabei insgesamt 68.589 km zurückgelegt. Dies sind über 10.000 km mehr als im vergangenen Jahr und entspricht in etwa einer eingesparten CO2-Menge von 10 Tonnen.

Das „Team mit den meisten Kilometern“ war in diesem Jahr wieder der RC Radsportfreunde Hattersheim 1981 e. V. mit 16.750 zurückgelegten Kilometern- bzw. 2.462 kg eingespartem CO2. Das „Team mit den meisten Kilometern pro Kopf“ bildeten erneut „Karin und Bernd“, die pro Person eine durchschnittliche Strecke von 1.196 km zurücklegten und damit gemeinsam 351 kg CO2 einsparten.

Die städtischen Kindertagesstätten und das Schulkinderhaus bildeten die „Gruppe mit den meisten Teilnehmern“. Sie fuhren zusammen mit 1.657 km über 500 km weiter als im vergangenen Jahr und sparten damit 243 kg CO2 ein.

Unter den Einzelteilnehmern konnte in diesem Jahr Silvio Kahl des RC Hattersheim mit 2.637 km (387 kg CO2) den ersten Platz ergattern. Damit tauschte er seine Platzierung des Vorjahres mit seinem Teamkollegen Matthias Katholing, der in diesem Jahr auf Platz 2 landete (mit 2.217 km/325 kg CO2). Dritter in dieser Kategorie wurde Jörg Schäfer aus dem Team „Dätwyler IT Infra“ (mit 1.506 km/221 kg CO2).

Einen Sonderpreis als Dankeschön für die Bewirtung am Gartenabschlussfest erhielt der „Runde Tisch“.

Bürgermeister Klaus Schindling und Erster Stadtrat Karl Heinz Spengler sind begeistert von der hohen Teilnehmerzahl: „Bereits in den vergangenen sechs Jahren war die Beteiligung an der Aktion hoch. Dass wir sie in diesem Jahr sogar noch hinsichtlich der Teilnehmerzahl als auch der gefahrenen Kilometer übertreffen konnten, freut uns sehr. Wir sind zum siebten Mal mit Hattersheim bei der bundesweiten Stadtradeln-Aktion dabei gewesen, um ein Zeichen für ein besseres Klima zu setzen. Bei unseren Radlerinnen und Radlern von Jung bis Alt, die dabei ganz aktiv für einen geringeren CO2-Ausstoß in die Pedale getreten haben, bedanken wir uns von Herzen. Für das kommende Jahr hoffen wir, noch weitere Aktive für den guten Zweck gewinnen zu können.“

Schwarzbachrenaturierung im Bereich des Okrifteler Wehres abgeschlossen

In Okriftel wurden im Rahmen der Umsetzung der europäischen Wasserrahmenrichtlinie Teile des Schwarzbaches renaturiert.

Dazu sind auf einer Länge von ca. 600 Metern oberhalb und unterhalb des Wehres alte Mauern und Wasserbausteine entfernt und Teile der Böschung abgegraben bzw. neu aufgebaut worden. Ebenfalls wurden Störsteine in den Schwarzbach verbracht, Kolken (Mulden) ausgehoben und ein Neugerinne geschaffen, dass als Altarm fungieren soll.

Ziel ist eine Neustrukturierung der geraden Uferlinien und Förderung einer eigendynamischen Entwicklung einer naturnahen Bachsohle mit der Ablagerung von Sedimenten.

Die Arbeiten hatten Ende August begonnen und wurden erfolgreich im angestrebten Zeitfenster ausgeführt.

Bürgermeister Klaus Schindling ist erfreut, dass der Umbau so problemlos und pünktlich durchgeführt werden konnte und bedankt sich bei allen an der Maßnahme Beteiligten. „Ich freue mich, dass mit der Renaturierung rund um das Okrifteler Wehr der Schwarzbach wieder ein Stück seiner Ursprünglichkeit zurückerhalten hat und der Fauna und Flora jetzt eine noch optimalere Heimat bietet“, zeigt sich Bürgermeister Klaus Schindling zufrieden.

Am Hattersheimer Bahnhof wird ein Begleitdienst eingerichtet

Seit 2019 existiert das Projekt „Engagement (Ent-) LOHNT“ des Main-Taunus-Kreises, mit dem Langzeitarbeitslosen eine Perspektive auf dem Arbeitsmarkt gegeben werden soll.

Die Stadtverordnetenversammlung hat beschlossen, dass im Rahmen dieses Projektes ein Begleitdienst am Hattersheimer Bahnhof eingerichtet werden soll, da dort aktuell die Bahnsteige aufgrund der baulichen Gegebenheiten und fehlender Rampen bzw. Aufzüge für viele Bahnreisende nur schwierig bis gar nicht zu erreichen sind. Geplant ist, Mitarbeiter einzusetzen, die beispielsweise beim Tragen von Kinderwagen, Rollstühlen, Koffern oder Fahrrädern unterstützen können. Dieser Service wäre bis zum barrierefreien Umbau des Bahnhofes, welcher im Zuständigkeitsbereich der Deutschen Bahn liegt, eine große Erleichterung.

„Der barrierefreie Ausbau der Stationen Hattersheim und Eddersheim genießt nach Aussagen der DB Station und Service AG eine hohe Priorität.  Da auch mir der Umbau der beiden Bahnhöfe enorm wichtig ist, werden wir die Projekte weiter hartnäckig vorantreiben und mit der Deutschen Bahn in ständigem Austausch bleiben, damit wir unseren Bürgerinnen und Bürgern zukünftig einen barrierefreien Zugang zu den Bahngleisen ermöglichen können“, zeigt sich Bürgermeister Klaus Schindling optimistisch. „Bis dahin kann das Projekt des Main-Taunus-Kreises sicherlich Entlastung für alle Fahrgäste bieten.“

Ab dem 4. Oktober 2021 werden zunächst im Rahmen eines zweiwöchigen Testlaufs zwei Personen als Hilfestellungs- und Unterstützungsdienst am Hattersheimer Bahnhof eingesetzt. Der Dienst wird zu den Stoßzeiten von Montag bis Freitag, von 7 bis 10 Uhr und von 16 Uhr bis 18 Uhr angeboten. Bei positiver Resonanz durch die Fahrgäste soll der Service ab dem 1. November 2021 zunächst befristet für ein Jahr, eingerichtet werden.

Foto: Hans Nietner

Sauberhaftes Hattersheim: Rückblick 2021

190 Freiwillige, 19 Sammelgruppen, insgesamt 60 Müllsäcke und jede Menge Motivation – so lautet die positive Bilanz des 5. Aktionstages „Sauberhaftes Hattersheim“. Der Aktionstag wird seit 2017 einmal im Jahr von den Stadtwerken der Stadt Hattersheim am Main organisiert.

190 Hattersheimer Helferinnen und Helfer haben dabei in allen drei Stadtteilen Müll und Unrat beseitigt. Rund 60 Müllsäcke, zwei Matratzen, ein defektes Schlauchboot, zwei Stühle und ein Waschbecken wurden bis zum Abend zusammengetragen. Die Sammelgruppen setzten sich aus Mitgliedern verschiedener Hattersheimer Vereine, der Jugendfeuerwehren, Religionsgemeinschaften, Kindergruppen und Unternehmen zusammen. Die Freiwilligen wurden von der Stadt Hattersheim mit Zangen, Handschuhen, Mülltüten, Mundschutz sowie einer kleinen umweltfreundlichen Wegzehrung ohne Plastikverpackungen und mit regionalen Produkten ausgestattet.

Engangierte Unterstützung erhielten die Freiwilligen durch sechs Mitarbeiter des Hattersheimer Bauhofs. Diese begleiteten die Aktion den ganzen Tag und sammelten die vollen Müllsäcke nach und nach wieder ein.

Bei zwei Aufführungen des „Müll-Mitmach-Theater mit dem Zauberer Zappalott“ zeigten insgesamt 40 Schülerinnen und Schüler der 2. Klasse der Regenbogenschule in Hattersheim viel Interesse am Thema Müll und Umweltschutz.

Bürgermeister Klaus Schindling bedankte sich nach der Aktion bei einer Dankeschön-Veranstaltung im Innenhof des Alten Posthofs persönlich bei den Helferinnen und Helfern und verteilte Präsenttüten mit Süßem, Andenken an den Aktionstag sowie Gutscheine für zwei Kugeln Eis. „Ich bin begeistert, wie viele Gruppen sich auch dieses Jahr wieder für Umweltschutz und ein sauberes und noch schöneres Hattersheim eingesetzt haben. Besonders wichtig ist mir dabei auch, den Kindern auf spielerische Weise das Thema Müll, Abfalltrennung und das Sauberhalten der Umwelt näherzubringen“, so der Bürgermeister.

Besonders erwähnenswert ist der Einsatz der wahrscheinlich ältesten Teilnehmerin in diesem Jahr: Die 90-jährige Gerda Jost vom Landfrauenverein Eddersheim war im Keltenpark zum Sammeln unterwegs.

Nachruf für Stadtrat Wolfgang Deul

Die Stadt Hattersheim am Main trauert um den Stadtrat Wolfgang Deul. Er ist am 26. September 2021 im Alter von 77 Jahren verstorben.

Wolfgang Deul war von 1991 bis 1993, von 1997 bis 2011 und wieder von 2016 bis 2017 Stadtverordneter für die FDP-Fraktion. Als ehrenamtlicher Stadtrat war er für die FDP im Magistrat der Stadt Hattersheim am Main seit April 2017 tätig.

Für sein großes ehrenamtliches Engagement und seinen vorbildlichen Einsatz wurde er mit dem Ehrenbrief des Landes Hessen und der Rathausplakette in Gold ausgezeichnet.

Wolfgang Deul war 1. Vorsitzender des Vereinsrings Okriftel e.V. und in dieser Funktion ebenfalls Vorstandsmitglied im KulturForum Hattersheim e.V. Weiterhin war er Mitglied im Komitee des Hattersheimer Fastnachtsumzuges und Vereinsvorsitzender des Clubs der Gemütlichkeit, den er bereits im Jahr 1986 gegründet hat. Den Fanfarenzug Okriftel hat Wolfgang Deul ebenso gegründet und nach 47 Jahren als 1. Vorsitzender, war er bis zuletzt Ehrenmitglied im umbenannten Verein „Brass-Band Firebirds“. Bereits im Jahr 1959 fungierte er als Gründungsmitglied des Deutschen Roten Kreuzes im Ortsverein Okriftel.

Des Weiteren war er Mitglied bei der Betriebskommission der Stadtwerke Hattersheim und engagierte sich von Anfang an beim Arbeitskreis „Älter werden in Hattersheim“.  

Alle seine Aufgaben nahm Wolfgang Deul mit großem Engagement und vorbildlichem ehrenamtlichen Einsatz war. Er hat sich um die Stadt Hattersheim am Main und ihre Mitbürgerinnen und Mitbürger sehr verdient gemacht. Wir werden ihm stets in Ehren gedenken.

Foto: Andrea Kreusch

„Bistro“ des Stadtteilbüros bietet jüdische Küche

2021 wird bundesweit ein besonderes Jubiläum begangen: „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“. Ein ganzes Jahr lang wird daher dessen Vielfalt bundesweit gefeiert. Auch die Stadt Hattersheim am Main und das KulturForum Hattersheim e. V. haben zum Festjahr ein buntes Programm zusammengestellt.

Am 13. Oktober wird es in diesem Rahmen ein ganz spezielles kulinarisches Angebot in Kooperation mit dem Stadtteilbüro geben, das mit seinem „Bistro“ schon seit langem Bürgerinnen und Bürger aus dem gesamten Stadtgebiet anzieht. Zwischen 15 und 18 Uhr werden auf dem Gelände vor dem Stadtteilbüro, Pregelstr. 1a, jüdische Speisen und Getränke ausgegeben. So soll allen Interessierten die Welt der jüdischen Küche nähergebracht werden.

Die Essens- und Getränkeausgabe wird im stündlichen Turnus durchgeführt. In den insgesamt drei Zeitfenstern können jeweils maximal 20 Personen an der kulinarischen Aktion teilnehmen. Bei schlechtem Wetter wird die Veranstaltung in den Südringtreff, Südring 16, Hattersheim verlegt.

Der Eintritt zur Veranstaltung sowie Getränke und Speisen sind kostenlos. Eine Anmeldung ist jedoch erforderlich und kann über Frau Bülter im Stadtteilbüro per Telefon unter 06190 935 818, oder E-Mail an h.buelter@hawobau.de erfolgen. Vor Ort wird es ein Abstands- und Hygienekonzept geben, über welches die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei der Anmeldung informiert werden.

Neue Rubriken „Starkregen“ und „Hochwasser“ auf der städtischen Webseite

Aktuelle Informationen zu den Themen „Starkregen“ und „Hochwasser“ für die Stadt Hattersheim finden sich nun auf unserer Webseite unter dem Menüpunkt „Leben & Wohnen“ in der Kategorie „Umwelt, Naturschutz und Klimawandel“.

Unter dem Schlagwort „Starkregen“ können alle Interessierten für alle drei Hattersheimer Stadtteile Starkregen-Szenarien, die theoretisch anhand eines Höhenmodells berechnet wurden, herunterladen.

Die Pläne sind auch im Geodatenportal hinterlegt. Eine Anleitung dafür findet sich ebenfalls unter der Kategorie „Starkregen“.

Weitere Informationen zum Thema Hochwasser finden Sie auf der Webseite des Hessische Landesamts für Naturschutz, Umwelt und Geologie.

25 Jahre Kindertagesstätte Zwergenhöhle

Am 25. September feierte die Kindertagesstätte Zwergenhöhle in Hattersheim ihr 25-jähriges Jubiläum mit einem kunterbunten Fest.

Seit der feierlichen Eröffnung der Kita im Jahr 1996 hat sich vieles getan. Wurden anfangs 65 Kinder betreut, darunter vier Kinder mit Behinderung, sind es heute bereits 85 Kinder. Mit anfangs 35 Essensplätzen in der Kita, werden zudem inzwischen 65 Kinder täglich mit einer frischen und ausgewogenen Verpflegung versorgt.

Auch das Außengelände der Kita wurde seit der Gründung schrittweise weiterentwickelt und mit allem ausgestattet was das Kinderherz begehrt: allerlei Spielgeräten, einem Weidentunnel, Beeten, und Beschattungsmöglichkeiten. Die Leiterin der Kita Teresa Kazmierczak, sowie die Erzieherin Silke Borowsky, sind der Kita seit Anfang an treu geblieben.

Um all das gebührend zu feiern kamen die Angestellten der Kita, die Kinder und ihre Eltern sowie Karl Heinz Spengler, Erster Stadtrat der Stadt Hattersheim, als Vertreter des Magistrats der Stadt Hattersheim am Main letzten Samstag zusammen.

Auch die Kindergartenkinder hatten einiges zu feiern. Neben einem Korb voller Dinosaurier-Figuren als Geschenk von Herrn Spengler, riss der Liedermacher Alex Schmeisser die Kinder mit seinen Kinderliedern ordentlich mit. Zudem führten die Kinder ihr eigenes Jubiläums-Lied auf. Dazu gab es eine Bilderausstellung „Das Beste in der Kita“ mit selbstgemalten Bildern der Kinder. Auch für Essen und Trinken sowie Gelegenheit für Gespräche war gesorgt.

In einer Ansprache rekapitulierte Herr Spengler die Entwicklung der Kita seit ihrer Gründung. „Es freut mich sehr, heute das 25jährige Bestehen der Kita Zwergenhöhle mit begehen zu können. Die teils langjährigen Angestellten sowie die Elternschaft der Kita haben alle mit ihrem Engagement dazu beigetragen, dass wir heute viel zu feiern haben. Dafür möchte ich mich zu diesem Jubiläum noch einmal bedanken.

Zudem hat die Kita Zwergenhöhle von Anfang an auch Kinder mit Behinderung begleitet und hat somit einen wichtigen Beitrag hinzu einer inklusiven Kinderbetreuung in unserer Stadt geleistet. Ich bin mir sicher, auch die Herausforderungen der nächsten 25 Jahre wird die Einrichtung gut meistern.“

Auch Bürgermeister Klaus Schindling freut sich über die gelungene Veranstaltung. „Ich danke den Kolleginnen und Kollegen, die, nicht nur während der Coronapandemie, ein besonderes Engagement für die Erziehung und Entwicklung der kleinen Hattersheimerinnen und Hattersheimer gezeigt haben. Ebenfalls freut es mich, dass trotz der schweren Zeiten in denen wir uns befinden, das Jubiläum der Kita Zwergenhöhle in diesem Rahmen gefeiert werden konnte.“

Hattersheim packt an: Familienbüro der städtischen Familienoffensive in Okriftel erstrahlt am Malteser Social Day in neuem Glanz

In Hattersheim wurde am 17. September im Rahmen des Malteser Social Day kräftig angepackt. 10 Mitarbeitende der ING-DiBa AG in Frankfurt am Main haben mit tatkräftiger Unterstützung der Stadt Hattersheim das Familienbüro in der Martin-Luther-Straße 1 in Okriftel umgestaltet und verschönert. Insgesamt haben am diesjährigen Malteser Social Day 27 Unternehmen mit rund 650 Mitarbeitenden 65 soziale Projekte in und um Frankfurt unterstützt.

Das Familienbüro ist als Außenstelle der Familienoffensive der Stadt Hattersheim eine Anlaufstelle für Eltern und ihre Kinder in Okriftel. Es organisiert bildungsfördernde und familienstärkende Angebote und bietet Hilfe und Vermittlung bei Themen wie Schwangerschaft, Frühförderung, Erziehung und Bildung. Unter anderem erhielt die Einrichtung an diesem Tag einen neuen Anstrich von Eingangstür, Garagentor, Mauer und Tafelwand, der Sandkasten wurde verlegt sowie eine Rasenfläche vorbereitet und eingesät, die Einbauküche wurde ausgetauscht, Unkraut wurde entfernt und Sperrmüll entsorgt. Somit erstrahlt das Familienbüro nun in neuem Glanz.

Mitarbeiter der Stadt Hattersheim trugen mit ihrer engagierten Unterstützung zum Gelingen der Umbauarbeiten bei. Dietmar Kiesewetter, Leiter des Bauhofs sowie Jörg Schmidtmer vom Grünflächenamt überwachten die Baumaßnahmen und Gärtnerarbeiten und ein Maler des Bauhofs betreute die Anstricharbeiten. Ebenfalls vor Ort waren Katja Spahn-Ben N´Hila von der ING-DiBa AG sowie Manfred Brill vom Maltesern Hilfsdienst.

Offiziell eröffnet wurden die Bauarbeiten durch eine Begrüßung von Karl Heinz Spengler, Erster Stadtrat der Stadt Hattersheim und zuständig für das Referat Kinder, Jugend, Senioren und Soziales. Herr Spengler begrüßt das soziale Engagement für Hattersheim und freut sich besonders über die beeindruckende Bilanz des Tages. „Der Malteser Social Day hat das Ziel Solidarität und Hilfsbereitschaft durch tatkräftiges Anpacken und persönliche Begegnungen zu fördern. Dies ist auch in diesen Zeiten von großer Bedeutung für unsere Gesellschaft. Der engagierte Einsatz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der ING-DiBa AG bei den Umbauarbeiten trägt zu einer optimalen Integration von Familien und Kindern in Okriftel bei. Dafür danke ich allen Helferinnen und Helfern recht herzlich.“

Yaskawa legt Grundstein für neues europäisches Headquarter in Hattersheim

Im feierlichen Rahmen hat die Stadt Hattersheim gemeinsam mit der Yaskawa Europe GmbH die Grundsteinlegung für die neue, europäische Firmenzentrale in der Philipp-Reis-Straße 6 zelebriert. Das Gebäude befindet sich aktuell bereits im Rohbau. Zur Begrüßung wurden die Gäste aus den am Bau beteiligten Unternehmen sowie Mitglieder der Stadtverwaltung daher zunächst ins benachbarte Gebäude in der Philipp-Reis-Straße 4 geladen.

Im Anschluss wurde auf der Baustelle symbolisch eine Zeitkapsel in das Fundament des entstehenden Rohbaus eingemauert. Darin enthalten sind neben einer tagesaktuellen Zeitungsausgabe auch japanische Münzen und ein Dokument mit den Unterschriften der verantwortlichen Akteure.

Der Bezug des neuen Gebäudes ist für 2023 geplant. Aktuell liegen die Arbeiten gut im Zeitplan.

„Einen weiteren digitalen global Player nach Hattersheim zu holen, war unser großes Anliegen und ist uns mit Yaskawa gelungen. Die Zusammenarbeit mit Yaskawa war stets sehr offen und konstruktiv. Dafür möchten wir uns bedanken“, so Klaus Schindling, Bürgermeister der Stadt Hattersheim. Und weiter: „Die Stadt Hattersheim am Main ist an gemeinsamen Kooperationsprojekten sehr interessiert. Für die Zukunft ist beispielsweise auch eine Partnerschaft mit der nahegelegenen Heinrich-Böll-Schule angedacht. So können beispielsweise Schülerinnen und Schülern die Themen Automatisierung und Robotik in verschiedenen Workshops nähergebracht werden. Da stehen wir bereits mit der Schule im Austausch.“

Für Hattersheim am Main als Standort für die neue Firmenzentrale sprachen vor allem die sehr gute Infrastruktur im Technologiepark Hattersheim sowie die gute Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr, die Autobahn und den Frankfurter Flughafen.

„Wir freuen uns die Digital City in Hattersheim mit unseren Antriebskomponenten und Robotern bereichern zu können. Bei der Stadt Hattersheim bedanken wir uns für die freundliche Begrüßung und die tatkräftige Unterstützung für unser Engagement“ so Bruno Schnekenburger, CEO der Yaskawa Europe GmbH.

Seit 1979 ist Yaskawa – als einer der weltweit größten Akteure im Bereich Industrieroboter und darüber hinaus ein international führender Anbieter von Antriebs-, Automations- und Steuerungstechnik sowie von Komponenten zur Erzeugung alternativer Energie – mit einer eigenen Tochtergesellschaft in Europa vertreten. Zwei Jahre später folgte die Gründung der Yaskawa Electric Europe GmbH, die im Juni 2010 in der heutigen Yaskawa Europe GmbH aufging. Mit ihren Geschäftsbereichen Drives Motion Controls (Automatisierung, Antriebs- und Steuerungstechnik), Robotics (Industrieroboter, Systeme) und Environmental Energy (Umwelttechnik) sowie mit europaweit mehr als 1.900 Mitarbeitern strebt diese im aktuellen Jahr einen Umsatz von ca. 600 Millionen Euro an.

Ergebnisse der Geschwindigkeitsmessungen im Juli und August 2021

Im Juli und August 2021 wurden an 10 Tagen (4 x in Hattersheim, 3 x in Okriftel, 3 x in Eddersheim) Geschwindigkeitsmessungen durch die Stadtpolizei durchgeführt.

Hierbei sind insgesamt 10.340 Kraftfahrzeuge erfasst worden, von denen 1.020 die vorgeschriebene Geschwindigkeit bis zu 23 km/h überschritten. Gegen 86 Kraftfahrzeugfahrerinnen und Kraftfahrzeugfahrer wurde ein Bußgeldverfahren wegen einer Überschreitung von mehr als 23 km/h eingeleitet.

Der „unrühmliche Spitzenreiter“ befuhr die Hofheimer Straße (innerorts erl. 30 km/h) mit einer Geschwindigkeit von 82 km/h. Diese Überschreitung, abzüglich der Toleranz von 3 km/h, wurde gemäß dem Bußgeldkatalog mit 2 Punkten, 280,00 € Bußgeld und 2 Monate Fahrverbot geahndet.

Aktionstag „Sauberhaftes Hattersheim“

Am 30. September zwischen 9:00 und 18:30 Uhr findet in Hattersheim am Main zum 5. Mal der alljährliche Aktionstag „Sauberhaftes Hattersheim“ statt - angelehnt an die Umweltkampagne der Hessischen Landesregierung. Diese soll das Verantwortungsgefühl der Bürgerinnen und Bürger für öffentliche Räume wie Parkanlagen, Wiesen und Straßen wecken und stärken.

Mit 19 teilnehmenden Vereinen und Gruppierungen aus Hattersheim, Eddersheim und Okriftel - mit insgesamt ca. 185 Personen - wird in diesem Jahr ein erfreulicher neuer Rekord aufgestellt. „Es ist sehr positiv zu bewerten, dass sich die Teilnahmezahl von Jahr zu Jahr erhöht. Die Themen Umwelt-, Natur- und Klimaschutz treten immer mehr in den Fokus. In vielen Gesprächen konnte ich feststellen, wie überaus wichtig es unseren Bürgerinnen und Bürgern ist, diesbezüglich auf „ihr“ Hattersheim zu achten. Das ist eine Entwicklung, die mich persönlich sehr freut“, so Bürgermeister Klaus Schindling.

Gesammelt wird in der Zeit zwischen 9:00 Uhr und 18:30 Uhr. Alle Sammelgruppen werden ausgestattet mit Zangen, Handschuhen, Müllsäcken, Handdesinfektion, Mund-Nasen-Masken und einer kleinen Wegzehrung.

Zusätzlich werden zwei Theateraufführungen für Grundschulkinder angeboten. Dadurch sollen auch schon die kleinen Hattersheimerinnen und Hattersheimer auf spielerische Weise mit dem Thema Müll, Mülltrennung und Müll sammeln vertraut gemacht werden. Das „Müll-Mitmach-Theater mit dem Zauberer Zappalott“ findet um 9:00 Uhr und um 10:30 Uhr im Kutschersaal statt. Herr Erster Stadtrat Karl Heinz Spengler begrüßt die teilnehmenden Kinder.

Zur Dankeschön-Veranstaltung um 19:00 Uhr im Innenhof des Alten Posthof lädt Herr Bürgermeister Schindling alle am Aktionstag Beteiligten ein, um ihnen persönlich für ihr besonderes Engagement zu danken.

Zentrale Friedhofsmauer in Okriftel wird saniert

Es muss mit Lärmemissionen gerechnet werden

Auf dem Friedhof in Okriftel wird die zentrale Friedhofsmauer saniert. Die Arbeiten starten in dieser Woche mit dem Rückbau der Abdeckung und der Sicherung der wieder verwendbaren Materialien.

Hauptaugenmerk der Sanierung liegt auf der Erneuerung der Rollschicht und einer Ertüchtigung der Verfugung der unter Denkmalschutz stehenden Mauer.

Aufgrund des Einsatzes von Maschinen muss in den nächsten Wochen mit vermehrten Lärmemissionen von 7 bis 18 Uhr gerechnet werden.

Die Stadtverwaltung bittet um Verständnis.

Erfolgreiches Business-Talk Special zum Thema Social Media

Das von der Wirtschaftsförderung der Hattersheimer Stadtverwaltung kostenfrei angebotene Seminar zum Thema „Erste Schritte mit Social Media“ stieß bei vielen ortsansässigen Unternehmen auf großes Interesse.

Rund 25 Vertreter*innen aus Hattersheimer Betrieben nahmen am 1. September virtuell an der Veranstaltung teil.

Anlass für die Schulung hatte eine Umfrage der Stadt Hattersheim am Main vor einigen Monaten zum Thema Social Media-Nutzung unter den Gewerbetreibenden geboten. In dieser gaben 36,49% der befragten Hattersheimer Unternehmen an, Social Media bisher gar nicht im gewerblichen Kontext zu verwenden.

Um interessierten Gewerbetreibenden einen ersten Einblick in die vielfältigen Möglichkeiten der Sozialen Medien zu geben und den potenziellen Nutzen insbesondere für die Kundenbindung und -gewinnung aufzuzeigen, wurde ein virtuelles Business-Talk Special angeboten. Nach einer Begrüßung der Teilnehmer*innen durch Bürgermeister Klaus Schindling, führte Frau Dr. Tanja Bernsau, Geschäftsführende Gesellschafterin der Wiesbadener Social Media Manufaktur UG, durch das Seminar.

Bürgermeister Klaus Schindling und die städtische Wirtschaftsförderung zeigten sich erfreut über die hohe Teilnehmerzahl aus Hattersheimer Unternehmen. „Besonders die Vielfältigkeit und Diversität der Teilnehmer*innen, aus kleinen oder mittleren bis hin zu großen international agierenden Unternehmen aus Hattersheim zeigt, dass Social Media ein Thema ist, das für alle Unternehmen Potenziale birgt. Deshalb ist eine Beschäftigung mit der Materie sicherlich sinnvoll“, so Bürgermeister Schindling. Und weiter: „Ich bin zuversichtlich, dass wir mit dieser Veranstaltung dazu beitragen konnten, einigen bisher in diesem Bereich noch unerfahrenen Hattersheimer Unternehmen, die Möglichkeiten von Social Media näherzubringen.“

Die Hattersheimer Wirtschaftsförderung wird sich aufgrund des erfolgreich verlaufenen Events auch in Zukunft mit dem Themenfeld Social Media beschäftigen,um interessierten Unternehmen weiterhin Unterstützung in diesem Bereich anbieten zu können.

Sanierung einiger Hochspannungsmasten am Hattersheimer Stadtrand

Im Nordosten Hattersheims erhalten ab dem 6. September einige Hochspannungsmasten eine sogenannte Maststahlsanierung am Gestänge. Betroffen sind nur wenige Masten am Stadtrand in Richtung Kriftel in der Nähe des Krifteler Autobahndreiecks.

Um im Rahmen der Sanierungsarbeiten Material und notwendige Baumaschinen zum Einsatzort zu transportieren, können verschiedene städtische Wege und Flächen rund um die Hochspannungsmasten beansprucht werden und so für die Bürger*innen zeitweise eventuell nicht oder nur eingeschränkt benutzbar sein.

In Zusammenarbeit mit einem externen Umweltbaubegleitungsunternehmen wurde bereits bei der Planung der Maßnahmen die Einhaltung des Arten- und Gebietsschutzes abgestimmt. Auch während der Baumaßnahmen findet eine entsprechende Kontrolle statt.

Die Arbeiten werden voraussichtlich bis Ende Oktober andauern.

Stadtradeln-Aktion startet am 3. September

Ab 3. September heißt es in Hattersheim wieder: Radeln für ein gutes Klima! Hattersheim am Main ist bereits zum siebten Mal beim Stadtradeln mit dabei.

Bürgermeister Klaus Schindling will mit der Aktion einen Anreiz geben, für kurze Strecken das Fahrrad zu nehmen und lädt alle kleinen und großen Hattersheimer(innen) herzlich zum Mitradeln ein.

„Gerade im Spätsommer lohnt es sich, bei angenehmen Temperaturen und dem Beginn der herbstlichen Jahreszeit an, unsere schöne Stadt einmal aus einem neuen Blickwinkel zu betrachten. Mit der Teilnahme an der Aktion möchten wir uns für ein besseres Klima einsetzen. Daher lade ich Sie herzlich ein, das Hattersheimer Stadtradeln aktiv zu begleiten“, ruft Bürgermeister Klaus Schindling alle kleinen und großen Hattersheimer(innen) zum Mitmachen auf.

Geradelt wird, wie jedes Jahr drei Wochen lang, diesmal vom 3. bis 23. September. Ziel ist es, möglichst viele Hattersheimer auf den Sattel zu bringen und ein Zeichen für ein gutes Klima zu setzen. Letztes Jahr konnten die Hattersheimer Radler(innen) im Rahmen der bundesweiten Stadtradeln-Aktion mit 58.211 km eine CO²-Einsparung von rund 8,5 Tonnen verzeichnen.

Interessierte können sich noch bis einschließlich 2. September unter www.stadtradeln.de/hattersheim anmelden und ein Team gründen oder einem Team beitreten, um Kilometer für Hattersheim am Main zu sammeln.

Plakat: www.stadtradeln.de

Neue Spielgeräte für die Spielplätze am Ida-Kerkovius-Platz, am Wolfsweg und in der Ankerstraße

Zurzeit werden auf den Spielplätzen am Ida-Kerkovius-Platz in Hattersheim, in der Ankerstraße (Wäldchen) in Eddersheim und am Wolfsweg in Okriftel Spielgeräte ausgetauscht.

Der Spielplatz am Ida-Kerkovius-Platz erhält ein neues Kombispielgerät, der Spielplatz am Wäldchen eine neue Rutsche sowie neues Mobiliar. Am Wolfsweg wird die alte Seilbahn durch eine neue ersetzt.

Die Arbeiten werden voraussichtlich Mitte September abgeschlossen sein. Sobald der Beton abgetrocknet ist, können die Geräte - dann pünktlich zum Herbstferienbeginn - für die Nutzung freigeben werden.

Fußgängerüberwege machen Keltenpfad noch sicherer

Als nächstes wird der Schwarzbachweg saniert

Die Fußwegeachse zwischen der Heinrich-Böll-Schule und der Innenstadt Hattersheims hat jetzt den letzten Baustein für eine sichere Querung der kreuzenden Straßen erhalten. An der Albanstraße und der Lindenstraße wurden beleuchtete Fußgängerüberwege installiert.

Damit steht den Hattersheimer*innen eine barrierefreie und sichere Fußwegeverbindung abseits der Straßen zur Verfügung, die inzwischen gut angenommen wird. Gerade auch Bewohner*innen aus der Senioreneinrichtung EVIM und Schüler*innen auf dem Weg zur Robinson-Schule bzw. zur Heinrich-Böll-Schule nutzen den Weg regelmäßig.

Bürgermeister Klaus Schindling ist froh, dass mit dem Keltenpfad eine barrierefreie Wegeachse in die Innenstadt geschaffen werden konnte und damit auch ein zentraler Beitrag zur Nahmobilität geleistet wurde. „Mit dem Einbau der noch ausstehenden Fußgängerüberwege in der Alban- und Lindenstraße ist das Projekt jetzt abgeschlossen. Als nächstes werden wir die Wegesanierung entlang des Schwarzbaches in Angriff nehmen, um auch hier eine nachhaltige Verbesserung sowohl für die Spaziergänger*innen als auch für den Radverkehr zu erreichen“, erläutert Bürgermeister Klaus Schindling die nächsten Schritte.

Hattersheim blüht in bunten Farben

Städtische Gärtner*innen waren wieder sehr kreativ

Nach den Planungen über die Pflanzenzusammenstellung im letzten Winter wurden von der Blumenscheune Abt aus Zeilsheim im Mai ca. 4.000 Sommerblumen wie Zauberglöckchen, Eisbegonien, Sonnenblumen, Salbei, Zinnien, Studentenblumen, Zier-Süßkartoffeln und Geranien geliefert. Die städtischen Gärtnerinnen und Gärtner haben sie in unterschiedlichen Varianten geschmackvoll an den verschiedenen Standorten gepflanzt. Dazu wurden noch die überwinterten Cannas (Indisches Blumenrohr) in einige Beete gesetzt.

Die folgenden Standorte haben neue Bepflanzungen erhalten:

Eddersheim: Beet Pestkapelle, Fahrbahnteiler Neckarstraße

Okriftel: Beet Buswendeplatz Sindlinger Straße, Pflanzkübel Mainstraße/Friedhof, Verkehrsinsel Mainstraße (Ortseingang)

Hattersheim: Beet Hessendamm/Voltastraße (Mühlenkreisel), Pflanzkübel Kreuzung Hessendamm/Mainzer Landstraße, Pflanzkästen Frankfurter Straße/Hessendamm.

Mit viel Wasser und Dünger - und natürlich Pflege - haben sich die Kübel und Beete in bunte „Hingucker“ verwandelt, die schon von Weitem leuchten.

Das von Bürgermeister Klaus Schindling initiierte Projekt „Blühendes Hattersheim“ wird sehr positiv von der Bevölkerung aufgenommen und begleitet. „Wir freuen uns über Rückmeldungen und sind immer dankbar für Ideen zur Gestaltung. Für die Pflanzung im nächsten Frühjahr werden auch schon Vorschläge gesammelt. Ich bin begeistert, wie die städtischen Gärtnerinnen und Gärtner mit den Pflanzungen in diesem Jahr wieder so ein wunderbar einladendes Entree geschaffen haben. Sie haben sich viel Mühe gegeben mit der Auswahl der farbenfrohen Blumen wie auch der kreativen Gestaltung an den verschiedenen Orten. Dafür möchte ich mich an dieser Stelle sehr herzlich bedanken“, so Bürgermeister Klaus Schindling.

Feierliche Einweihung des Südrings nach Abschluss der Bauarbeiten

Projekt verlief nach Plan

Eine Großbaustelle findet ihren Abschluss: Trotz Lieferverzögerungen durch die Corona-Pandemie und einiger ungünstiger Wetterlagen, verlief die Baumaßnahme im Südring planmäßig, sodass am Mittwoch die feierliche Eröffnung begangen werden konnte.

In den letzten vier Jahren musste der Südring aufwändig erneuert werden, um notwendige Arbeiten am Kanal und an den Wasserleitungen durchzuführen. Im Herbst 2017 begannen die Planungen der Stadtwerke zusammen mit dem beauftragten Ingenieurbüro Scheuermann & Martin GmbH. Nach einer Anliegerversammlung im Juni 2018 konnte die Ausschreibung für die Bautätigkeiten beginnen, die schließlich im Frühjahr 2019 die Hermanns RTE GmbH für sich entschied.

Im Mai 2019 starteten die Arbeiten am ersten von 6 Bauabschnitten vom Glockwiesenweg bis zur Vogelweidestraße und konnten bald darauf wie geplant abgeschlossen werden. Im selben Jahr folgten die Baumaßnahmen des 2. Bauabschnitts bis zur Brunnenstraße (Spielplatzweg).

Im darauffolgenden Jahr 2020 wurden die Arbeiten im Bauabschnitt 3 von der Schützenstraße bis zum Südring 1 - 3 begonnen. Unvorhergesehen kam es dann im Sommer 2020 aufgrund der Corona-Pandemie (durch Engpässe im Transportwesen) in diesem Bauabschnitt zu Lieferschwierigkeiten bei dringend erforderlichen Baumaterialien. Um hohe Stillstandskosten und Zeitverzögerungen zu vermeiden, wurde kurzfristig entschieden, vorzeitig mit den Arbeiten der Bauabschnitte 4 und 5 (Ecke Danziger Straße bis Ecke Pregelstraße) zu beginnen, die ursprünglich erst für einen späteren Zeitpunkt geplant waren.

„Gerade bei so großen Bauvorhaben kann es auch einmal unvorhergesehen zu Planänderungen kommen“, weiß Bürgermeister Klaus Schindling zu berichten. „An dieser Stelle möchten wir uns deshalb besonders bei allen Anwohnerinnen und Anwohnern herzlich für ihr Verständnis und für ihre Spontanität bedanken. Aufgrund der Baumaßnahmen gab es an einigen Stellen Probleme, die eigenen Parkplätze zu nutzen. Hier ist die Stadt den Anliegern mit Ausweichmöglichkeiten entgegengekommen, beziehungsweise indem, wo immer notwendig, die Kosten für die Anmietung eines Stellplatzes übernommen wurden.“

Zu Beginn dieses Jahres konnte der 6. und letzte Bauabschnitt begonnen werden, der von der Pregelstraße bis zur Brunnenstraße reicht. Alle Arbeiten sind nun planmäßig und rechtzeitig abgeschlossen. Als vertragliches Bauende wurde zu Beginn der Baumaßnahmen der 10. September 2021 vorgesehen. Dass die Bauarbeiten nun bereits vor diesem vereinbarten Stichtag abgeschlossen werden konnten, ist nicht zuletzt der guten Zusammenarbeit aller Beteiligten zu verdanken. Zudem konnten durch kluge Absprachen einige Baumaßnahmen zeitlich getauscht werden, sodass am Ende keine Verzögerung in Kauf genommen werden musste.

Denn nicht immer waren die Bedingungen für die Bauarbeiten optimal. So hatten die Mitarbeiter der Stadtwerke aufgrund der Wetterlage häufig schwierige Entscheidungen zu treffen. Beispielsweise waren im Februar dieses Jahres wegen des anhaltenden Regens und der niedrigen Temperaturen kurzzeitig keine Bauarbeiten möglich, da der Boden feucht war und zu frieren begann, was die Verarbeitung jeglicher Baumaterialien unmöglich machte. Die Baustelle wurde jedoch mit steigenden Temperaturen und sinkender Regenmenge wiederaufgenommen. Jede Woche wurde die Witterung neu beurteilt und dann über den Fortgang der Arbeiten entschieden.

„Auch wenn der Winter seinem Namen in diesem Jahr im Februar noch einmal alle Ehre gemacht hat, konnten wir die ursprünglich angesetzten Fristen für die Baustelle bis September 2021 einhalten und waren am Ende sogar etwas schneller, als geplant“ freut sich Bürgermeister Klaus Schindling. Und weiter: „Die Baustelle am Südring ist eines der wichtigsten Projekte für die Kollegen der Stadtwerke. Daher freuen wir uns nun, dass wir das Projekt sehr erfolgreich abschließen können.“

Auch die veranschlagten Kosten konnten eingehalten werden und dies trotz einer Gasleitung, die zusätzlich verlegt werden musste und die in den ursprünglichen Kalkulationen nicht einberechnet war. Insgesamt wurden 5,5 Millionen Euro für das Projekt veranschlagt, von denen 2,6 Millionen Euro auf den Straßenbau, 2,1 Millionen Euro auf den Kanalbau und 0,8 Millionen Euro auf den Wasserleitungsbau entfielen.

Der Südring ist nun rundum modernisiert und umgestaltet: Die Kanal- und Wasserhausanschlüsse wurden bis zu den Grundstücksgrenzen neu verlegt, der Kanal wurde ebenfalls entweder ausgetauscht oder neuwertig saniert und nicht zuletzt wurden die Wasserleitungen sowie der Straßenaufbau komplett erneuert.

„Bei dieser Großbaustelle, die viele Hattersheimerinnen und Hattersheimer betroffen hat war es uns wichtig, immer transparent zu kommunizieren, wie der Stand der
Dinge ist. Daher haben wir auf unserer Webseite während der gesamten Bauzeit ein sogenanntes Bautagebuch bereitgestellt, in dem die aktuellsten Entwicklungen festgehalten wurden. So konnten sich interessierte Mitbürgerinnen und Mitbürger jederzeit über das Geschehen informieren“, so Bürgermeister Klaus Schindling.

Wie vor Baubeginn beschlossen, gilt auf dem Südring ein Fahrverbot für LKW (Anlieger ausgenommen). Aus diesem Grund wird die bereits bestehende Geschwindigkeitsmessanlage entsprechend aufgerüstet.

Der Busverkehr der Main-Taunus-Verkehrsgesellschaft GmbH wird die neuen barrierefreien Bushaltestellen im Südring ab Montag, 13. September 2021 wieder anfahren. Eine frühere Umstellung des Fahrplans ist aus technischen Gründen nicht möglich. Fahrgäste können sich über Abfahrt- und Ankunftszeiten auf www.rmv.de informieren.

An-, Ab- und Ummeldungen von Gewerbe ab sofort auch im Bürgerbüro Stadtpunkt möglich

Ab sofort können Gewerbetreibende die An-, Ab- und Ummeldung ihres Gewerbes auch im Bürgerbüro Stadtpunkt vornehmen lassen.

Damit wird das Serviceangebot des Bürgerbüros nochmals erweitert. Bisher war es lediglich möglich, Anträge die das Gewerbe betreffen, abzugeben. Nun können aktuelle Anliegen direkt bearbeitet und Fragen der Bürger*innen beantwortet werden.

Die Öffnungszeiten des Bürgerbüro Stadtpunkt (Bahnhofsplatz 1) sind montags bis freitags von 07:30 Uhr bis 12:00 Uhr, montags und donnerstags von 13:00 Uhr bis 15:00 Uhr sowie mittwochs von 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr.

Fahrradtour: Auf den Spuren des Klimawandels

Hattersheim beteiligt sich am GartenRheinMain-Programm

Im Rahmen des Projekts „GartenRheinMain“ der KulturRegion FrankfurtRheinMain fand in Hattersheim die Fahrradtour „Auf den Spuren des Klimawandels“ statt.

Das Wetter war gnädig und so konnte die geführte Tour am frühen Abend starten. Neben Birte Heinrich, Mitarbeiterin im städtischen Referat für Bauen, Planen, Umwelt, war auch Hattersheims Erster Stadtrat Karl Heinz Spengler mit von der Partie. Birte Heinrich führte die interessierten Teilnehmer*innen am Abend durch das Hattersheimer Stadtgebiet und erläuterte die Folgen des Klimawandels an konkreten Beispielen.

Auf der kleinen Exkursion wurde unter anderem gezeigt, dass unseren heimischen Bäumen neue Krankheiten und Schädlinge stark zu schaffen machen, wodurch diese zum Teil zur Gefahr für die Verkehrssicherheit werden oder sogar ganz absterben. Bei Neupflanzungen wird daher auf resistentere, nicht einheimische Baumarten zurückgegriffen, um das städtische Grün langfristig zu erhalten.

Weiterhin wurde auf die Folgen der immer häufiger auftretenden Hitzesommer aufmerksam gemacht. Dazu zählen unter anderem auch Schäden auf Asphaltdecken und aufkommende Wasserknappheit in besonders heißen und regenarmen Zeiten.

So hatte das Regierungspräsidium Darmstadt in den vergangenen beiden Sommern die Bürgerinnen und Bürger aufgefordert, auf die Entnahme von Wasser aus den öffentlichen Gewässern wie den Schwarzbach zu verzichten, um Gärten zu gießen. Auch sollte das Befüllen von Pools und das Autowaschen und anderer unnötiger Wasserverbrauch eingestellt werden.

Birte Heinrich und Erster Stadtrat Karl Heinz Spengler freuen sich über das Interesse an der angebotenen Fahrradtour. „Die gute Resonanz auf die besprochenen Themen zeigen, dass in der Bevölkerung durchaus ein Bewusstseinswandel stattfindet. Wir alle müssen lernen mit dem Klimawandel umzugehen. Da sind gerade auch solche kleinen Veranstaltungen wichtig, die noch einmal das Wissen über das Thema erweitern und aufzeigen, wie wir alle unseren Teil dazu beitragen können, unseren ökologischen Fußabdruck so klein wie möglich zu gestalten.“ Die diesjährige Tour fand so großen Zuspruch, dass sie auch im nächsten Jahr wieder angeboten werden soll.

Das Jahresthema 2021 „Grün im Wandel“ des Projekts „GartenRheinMain“ steht für den Klimawandel, den Biodiversitätsverlust sowie Wassermangel und den damit einhergehenden Veränderungen in der Landschaftspflege, Parkgestaltung und Gartenkultur. In Kooperation mit dem KulturForum und dem Stadtteilbüro der HaWoBau wird jährlich ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt, das auf die jeweiligen Jahresthemen von „GartenRheinMain“ abgestimmt ist.

Am 8. Oktober findet das „Gartenabschlussfest mit Ehrung der Stadtradler“ in der „Essbaren Siedlung“ hinter den Häusern Breslauer Straße 18-2 in Hattersheim statt. Den Abschluss der Themenreihe bildet die Veranstaltung „10 Jahre Wildbienengarten Okriftel“ am Sonntag, 10. Oktober. Alle Informationen zu den beiden Veranstaltungen können unter https://www.kulturforum.de/index.php/gartenrheinmain.html  eingesehen werden.

Festjahr „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“

Die Stadt Hattersheim am Main beteiligt sich mit einem bunten Programm

2021 wird bundesweit ein besonderes Jubiläum begangen: „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“. Auf das Jahr 321 wird ein Edikt des römischen Kaisers Konstantin datiert, in welchem die jüdische Gemeinde Kölns erwähnt wird. Es gilt als erster Beleg für die Existenz von jüdischen Gemeinden auf dem Gebiet des heutigen Deutschlands. Ein ganzes Jahr lang wird daher die Vielfalt jüdischen Lebens bundesweit gefeiert.

Die Stadt Hattersheim am Main und das KulturForum Hattersheim e. V. haben zum Festjahr ein vielfältiges Programm an Veranstaltungen zusammengestellt.

So wird am 10. Juli eine Führung durch die neue Dauerausstellung im Jüdischen Museum Frankfurt organisiert. Darüber hinaus findet am 3. September im Rahmen der „Serenade um 7ieben“ im Innenhof des Nassauer Hofes ein Konzert des „Duos Doyna“ statt. Bekannt sind die Künstler für ihre mitreißenden Klezmer-Melodien, welche sie mit Elementen des Jazz, mit Rock und Funk verbinden.

Die Stadtbücherei präsentiert am Abend des 30. Septembers eine spannende Lesung: Barbara Bišický-Ehrlich wurde als Tochter tschechisch-jüdischer Emigranten in Deutschland geboren und ist hier aufgewachsen. In ihrer Familienchronik „Sag, dass es dir gut geht“ berichtet sie vom alltäglichen Judenhass in der vom Deutschen Reich besetzten Tschechoslowakei sowie von der Verfolgung und Ermordung von Familienangehörigen in nationalsozialistischen Lagern.  

Am Nachmittag des 13. Oktobers laden das Stadtteilbüro und die Stadt Hattersheim am Main zu einem besonderen kulinarischen Erlebnis ein. Im Rahmen des „Bistros“ im Südringtreff werden Speisen aus der „jüdischen Küche“ angeboten, einer vielfältigen Küche, von all den Ländern beeinflusst, in welchen Juden lebten und leben. Darüber hinaus organisiert die Stadt im Oktober eine Online-Veranstaltung im Rahmen des Begegnungs-Projektes „Meet a Jew“ des Zentralrates der Juden in Deutschland.

In Kooperation mit dem Main-Taunus-Kreis präsentiert die Stadt Hattersheim am Abend des 9. Novembers das Theaterstück „remembeRING“ (Theater La Senty Menti). Anhand der Geschichte eines Ringes, über dessen Weg vom KZ Auschwitz nach Tel Aviv, berichtet die Theatermacherin und Schauspielerin Liora Hilb über die Historie ihrer eigenen Familie. Sie nimmt dabei Bezug auf familiäre Überlieferungen und zugleich auf Gespräche mit Jugendlichen über ihre Sicht auf den Holocaust und auf das jüdische Leben im heutigen Deutschland.

Den Abschluss des Veranstaltungsangebotes bildet am 17. November eine Fahrt für Kinder und Jugendliche ab 8 Jahren in das Jüdische Museum Frankfurt/ Museum Judengasse. Im Rahmen der KulturWerkstatt organisiert das KulturForum Hattersheim e. V. den Besuch des Workshops „Alles koscher – oder was?“. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen hier viele unterschiedliche religiöse Vorschriften und Bräuche zum Thema „Essen“ kennen.

Aufgrund der Auswirkungen der Corona-Pandemie können alle Veranstaltungen nur unter Vorbehalt geplant und unter Berücksichtigung der zum jeweiligen Zeitpunkt gültigen Bestimmungen durchgeführt werden. Informationen über Termine, zum Ablauf von Veranstaltungen und zu Anmeldeverfahren können daher erst kurzfristig unter https://www.hattersheim.de/JLID bekanntgegeben werden. Ansprechpartnerin bei Rückfragen ist Anja Pinkowsky vom Hattersheimer Stadtarchiv, E-Mail: stadtarchiv@hattersheim.de, Telefonnummer: 06190 9266269.

Logo: Verein „321-2021: Jüdisches Leben in Deutschland e. V.“

Anrufsammeltaxi erweitert sein Angebot in Hattersheim

Streckenverlängerung unter anderem zwischen Sindlingen und Okriftel

Das Anrufsammeltaxi (AST) 837 hat seit dem 19. April seine Strecke verlängert. In Hattersheim fährt das Ruftaxi nun auch von der Haltestelle „Hessendamm“ bis zum Bahnhof. Die Fahrtzeiten sind auf die Fahrpläne der S-Bahnen sowie auf die Buslinien X17 und 833 abgestimmt.

Zusätzlich verkehrt das Anrufsammeltaxi in Sindlingen vom Friedhof über die Schlamm-Entwässerungs- und Verbrennungsanlage bis zum Okrifteler Rathaus. An der Haltestelle „Friedhof“ ist somit der Umstieg in die Buslinien 54 und M55 möglich.

Um das Anrufsammeltaxi zu nutzen, muss dieses mindestens 30 Minuten vor regulärer Abfahrt unter der AST-Rufnummer 06192 200 26 26 telefonisch angefordert werden.

An der Taktung der Fahrten ändert sich durch die Streckenerweiterung nichts. Das AST 837 verkehrt unter der Woche im halbstündlichen Rhythmus etwa ab 5 Uhr. An Samstagen starten die Fahrten um 7 und an Sonntagen ab 9 Uhr. Fahrtende ist jeweils gegen 23 Uhr.

Bürgermeister Klaus Schindling hat sich in einigen Gesprächen mit den zuständigen Verkehrsgesellschaften auch persönlich für die Erweiterung des Angebotes eingesetzt: „Es ist schön, dass wir für unsere Bürgerinnen und Bürger nun eine verbesserte Möglichkeit schaffen konnten, zur Hattersheimer S-Bahn-Station zu gelangen und dort die Zugverbindungen zu nutzen. Das gilt natürlich auch für den umgekehrten Weg. In Sindlingen können nun auch die Frankfurter Buslinien leichter erreicht werden.“

Weitere Informationen rund um das Anrufsammeltaxi finden interessierte Bürger*innen auf der Website des RMV unter: https://www.rmv.de/c/de/start/main-taunus/mobilitaet-im-mtk/das-ast