Ergebnisse der Geschwindigkeitsmessungen im Juli und August 2020

Die Messgeräte der Hattersheimer Ordnungspolizei wurden im Juli und August 2020 an 31 Messtagen (12 x in Hattersheim, 9 x in Okriftel, 10 x in Eddersheim) eingesetzt.

Hierbei sind insgesamt 12.728 Kraftfahrzeuge erfasst worden, von denen 1.390 die vorgeschriebene Geschwindigkeit bis zu 23 km/h überschritten. Gegen 89 Kraftfahrzeugfahrer*innen wurde wegen einer Überschreitung von mehr als 23 km/h ein Bußgeldverfahren eingeleitet.

Der „unrühmliche Spitzenreiter“ befuhr die Neckarstraße Ecke Siemensstraße (außerorts erl. 60 km/h) mit einer Geschwindigkeit von 128 km/h. Diese Überschreitung, abzüglich der Toleranz von 4 km/h, wurde gemäß dem Bußgeldkatalog mit 2 Punkten, 440 € Bußgeld und 2 Monaten Fahrverbot geahndet.

Die etwas andere Freibad-Saison 2020

Badegäste freuten sich über die Öffnung des Hattersheimer Bades

Rund 40.000 Gäste besuchten 2020 das Hattersheimer Freibad. Auch wenn sich dort in den vergangenen Jahren rund doppelt so viele Besucher tummelten, fällt das Resümee in diesem Jahr positiv aus, konnte man doch wegen der Pandemie nur eingeschränkt öffnen.

Bereits im März begannen die ersten Vorbereitungsarbeiten der städtischen Mitarbeiter*innen für die diesjährige Freibadsaison. Kurz darauf mussten die Pläne jedoch aufgrund des Ausbruchs der Corona-Pandemie und aller ausgerufenen Maßnahmen unterbrochen werden.

Nachdem am 15. Juni die Öffnung der Freibäder durch die Hessische Landesregierung wieder erlaubt worden war, galt es, schnellstmöglich ein Hygienekonzept zu erstellen und den gesamten Besucherverkehr zu organisieren.

Am 22. Juni war es dann soweit und das Hattersheimer Bad war bereit für die vielen wartenden Badegäste. Um möglichst vielen Menschen den Zutritt ins Hattersheimer Freibad zu ermöglichen, wurden drei Zeitfenster für die maximale Aufenthaltsdauer eingeführt. So konnten am Vormittag und Mittag jeweils 300 Gäste das Freibad besuchen, am Nachmittag dann bis zu 800 Besucher*innen. Für die Abstandswahrung im Becken gab es einen Kreisverkehr mit Einbahnstraßenregelung für die Schwimmer.

Über den neuen Webshop, der in Rekordzeit installiert wurde, konnten die Schwimmer*innen die Tickets erwerben. Der Online-Shop wurde von den Freibadgästen sehr gut angenommen, trotz manch kleiner Anfangsschwierigkeiten auf der Plattform, die aber schnell behoben werden konnten. Für Badegäste ohne Internetzugang bot die Stadtverwaltung am Empfang des Rathauses zusätzlich die Möglichkeit an, Freibadtickets zu kaufen.

Damit die Badegäste die Schwimmbadsaison so lange wie möglich genießen konnten, entschied Bürgermeister Klaus Schindling spontan, das Freibad aufgrund des schönen Spätsommers noch bis zum 20. September geöffnet zu lassen. Die Schwimmmeister und Mitarbeiter der Stadtwerke freuten sich sehr über das viele Lob der Badegäste, auch aus den Nachbargemeinden, die sehr froh waren, dass das Freibad trotz der besonderen Umstände geöffnet werden konnte.

Bürgermeister Klaus Schindling bedankte sich vor allem bei den städtischen Mitarbeiter*innen, die dies möglich gemacht haben: „Wir haben es in kürzester Zeit geschafft, die Vorgaben für eine Öffnung umzusetzen. Dank des ausgearbeiteten Hygienekonzeptes hatten unsere Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, zumindest eingeschränkt, das kühle Nass unseres schönen Freibades in Hattersheim zu genießen. Für zukünftige Sommer fühlen wir uns nun auch unter erschwerten Bedingungen gut gerüstet.“

30 Jahre Wiedervereinigung

Ausstellung „Von der Friedlichen Revolution zur deutschen Einheit“ eröffnet

In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1989 fiel die Berliner Mauer – 28 Jahre lang war sie das Sinnbild für die deutsche Teilung. Der Mauerfall läutete das Ende des Kalten Krieges und den Zerfall der Sowjetunion ein.

Nach Unterzeichnung des Einigungsvertrages am 31. August 1990 und des Zwei-plus-Vier-Vertrages am 12. September 1990 zwischen den beiden deutschen Staaten und den vier Siegermächten des Zweiten Weltkriegs, wurde die äußere und innere Souveränität des vereinten Deutschlands endgültig bestätigt.

Vor 30 Jahren, am 3. Oktober 1990, trat der Einigungsvertrag schließlich in Kraft und die DDR der BRD bei. Drei Jahrzehnte ist es nun her, dass die Deutschen die Wieder-vereinigung feierten; ein langer und schwieriger Prozess, welcher bis heute andauert: Ost und West sind weiter als Kategorien fester Bestandteil des aktuellen Diskurses zur Thematik. Das Jahr 1990 hingegen war noch weithin von Euphorie geprägt. Wer vergisst schon die Bilder von Menschen aus Ost und West, die sich in den Armen lagen. Willy Brandts Kommentar „Jetzt wächst zusammen, was zusammengehört“ ging in die Geschichte ein.

Im Jubiläumsjahr der Wiedervereinigung zeigt die Stadt Hattersheim am Main die Ausstellung „Von der Friedlichen Revolution zur deutschen Einheit“, herausgegeben von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und dem Beauftragten der Bundesregierung für die neuen Bundesländer. Am Bauzaun an der Untertorstraße (Südseite Bahnhof) kann die 20 DIN A1-Tafeln umfassende Outdoor-Ausstellung in der Zeit vom 28. September bis zum 11. Oktober 2020 besucht werden.

In Form von Schlaglichtern wird über die entscheidenden Entwicklungen der Jahre 1989/90 informiert – von der Fälschung der DDR-Kommunalwahlen, über die Fluchtbewegungen, die Massenproteste bis hin zur deutschen Einheit. Zu sehen sind mehr als 100 zeithistorische Dokumente und Fotos. QR-Codes verlinken auf 18 Videointerviews mit Akteurinnen und Akteuren aus jenen Jahren. „Ein wesentliches Thema der deutschen Zeitgeschichte wird hier in Wort und Bild erfahrbar“, freut sich Erster Stadtrat Karl Heinz Spengler. „Wie kam es zum Mauerfall? Welche Etappen mussten auf dem Weg hin zur deutschen Einheit bewältigt werden? All diese Fragen werden in der Ausstellung beantwortet.“

Es gelten die allgemeinen Abstands- und Hygieneregeln gemäß den Verordnungen zur Bekämpfung des Corona-Virus des Landes Hessen (aktuelle Fassungen).

Beim Besuch der Ausstellung ist ein Mindestabstand von 1,5 m einzuhalten. Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung wird dringend empfohlen.

80. Geburtstag von Stadtverordnetenvorsteher Günter Tannenberger

Anlässlich seines 80. Geburtstages wurde dem Stadtverordneten-vorsteher Günter Tannenberger nachträglich im kleinen Rahmen vor der Stadtverordnetenversammlung am 10. September 2020 gratuliert.

Bürgermeister Klaus Schindling überreichte im Namen der Stadt einen üppigen Präsentkorb und dankte Günter Tannenberger für sein jahrelanges Engagement. Die Stellvertretende Stadtverordnetenvorsteherin Gabriele Sellmann überreichte Günter Tannenberger im Namen aller Stadtverordneten einen Blumenstrauß und gratulierte ebenfalls herzlich.

Bürgermeister Klaus Schindling freut sich: „Unser Stadtverordneten-vorsteher Günter Tannenberger trägt seit vielen Jahren politische Verantwortung in verschiedenen Ämtern und ist damit ein wertvolles und engagiertes Mitglied unserer Kommunalpolitik. Er ist ein Gentleman der alten Schule und es erfüllt uns mit Freude und Stolz, mit ihm zusammenarbeiten zu dürfen. Für die Zukunft wünschen wir ihm nur das Beste.“

Stadtverordnetenvorsteher Günter Tannenberger bedankte sich erfreut: „Wer mich kennt, weiß, dass ich diesen Ehrentag unter anderen Umständen gebührend und in größerem Kreis zu feiern gewusst hätte. Für die vielen Glückwünsche bin ich außerordentlich dankbar. Es ist nicht selbstverständlich, im stolzen Alter noch vital und elanvoll durch’s Leben gehen zu dürfen.“

Digitale Metropolregion

Zukunftsverein Taunus Innovation Campus veranstaltet eine Kick-Off-Veranstaltung am 16. September 2020

Der Verein „Taunus Innovation Campus e. V.“ (TIC), der am 31. August gegründet wurde, setzt sich die Förderung von unverzichtbaren Zukunftsthemen wie Digitalisierung, Industrie 4.0, Künstliche Intelligenz, Distributed Ledger Technologie (Blockchain ist ein prominenter Vertreter dieser Technologie) und Smart City zum Ziel.

Zum Startschuss veranstaltet der TIC am 16. September 2020 eine Kick-Off-Veranstaltung mit dem Leitgedanken „Digitale Metropolregion“, bei der der neugegründete Verein sowie dessen Konzepte und Ziele vorgestellt werden. Nach einer Begrüßung durch Bürgermeister Klaus Schindling wird Felix Schiessl vom TIC das Publikum über die anstehenden Ziele informieren. Für den Impulsvortrag konnte mit Frau Oona Horx-Strathern, Trendforscherin, Autorin und CEO des Zukunftsinstituts Horx, ein gleichermaßen prominenter wie auch kompetenter Gast gewonnen werden. In ihrem Vortrag wird Frau Horx-Strathern über das spannende Thema „Megatrends: Wohnen-Leben-Zukunft“ berichten.

Die anschließende Podiumsdiskussion wird moderiert von Dr. Stefan Söhngen dem Vorsitzenden der Montagsgesellschaft. An der Podiumsdiskussion werden neben Frau Horx-Strathern und Herrn Schindling noch Toan Nguyen und Professor Dr. Sven Henkel teilnehmen. Toan Nguyen ist “Director Business Development & Cloud Platform” des Unternehmens NTT Global Data Centers EMEA. Prof. Dr. Sven Henkel ist Senior Professor für Marketing und Inhaber des Lehrstuhls für Käuferverhalten und Verkauf an der EBS Business School in Wiesbaden.

Auf dem Podium ist somit die Wirtschaft, die Politik, die Trend- und Zukunftsforschung wie auch Bildung und Wissenschaft vertreten. Hierbei werden wichtige Fragestellungen für die Zukunft thematisiert werden wie beispielsweise:

  • Welche Innovationen haben Wirtschaft und Gesellschaft in den vergangenen Jahren am meisten verändert?
  • Welche Rolle nimmt Frankfurt-Rhein-Main als digitale Metropolregion ein?
  • Welche Bedeutung kommt dabei einer Einrichtung wie dem neuen Taunus Innovation Campus in Hattersheim zu?
  • Welche Innovationen wurden zuletzt durch die Corona-Pandemie angestoßen oder verstärkt?
  • Wo liegen die Grenzen von Digitalisierung, Künstlicher Intelligenz, Smart City etc.?

Das Event findet als sogenannte „Hybrid-Veranstaltung“ statt. Aufgrund eines strengen Hygienekonzeptes kann nur eine begrenzte Anzahl geladener Gästen vor Ort teilnehmen. Um darüber hinaus Interessierten die Möglichkeit zu geben, sich über Zukunftsthemen und den Verein TIC zu informieren, wird ein Live-Stream über YouTube eingerichtet. Unter dem Link https://www.youtube.com/watch?v=GMBigVQt6N8 wird die Veranstaltung live und kostenfrei übertragen.

Sauberhaftes Hattersheim 2020

Am 9. September haben in Hattersheim 110 Personen aus Vereinen, Kindergruppen und Firmen an unserem Aktionstag „Sauberhaftes Hattersheim“ teilgenommen. Die Teilnehmer*innen haben an verschiedenen Stellen in den drei Stadtteilen Müll eingesammelt. Am Vormittag gab es „Müll-Zaubereien“ für die Kleinen in unserer Stadt. In zwei Kindertheater-Vorführungen hat der Zauberer Zappalott die Kinder spielerisch an das Thema Müll herangebracht. Somit werden auch schon die Kleinsten in unserer Stadt für das Thema sensibilisiert. Der Aktionstag wird seit 2017 einmal im Jahr von den Stadtwerken der Stadt Hattersheim am Main organisiert.

Am Abend lud Bürgermeister Klaus Schindling alle Beteiligten zu einem Dankeschön-Abend in den neuen Wertstoffhof ein. „Darüber, dass der Aktionstag „Sauberhaftes Hattersheim“ in diesem Jahr schon zum vierten Mal stattfinden kann, freuen wir uns sehr. Veranstaltungen wie dieser Aktionstag zeigen, dass unsere Hattersheimer Bürgerinnen und Bürger in besonderem Maße engagiert sind und sich dafür interessieren, unsere schöne Stadt noch schöner zu machen“, so Bürgermeister Klaus Schindling.

Feierliche Eröffnung des neuen Wertstoffhofes in der Schützenstraße

Zu einer kleinen Einweihungsfeier vor der offiziellen Eröffnung des neuen Wertstoffhofes lud Bürgermeister Klaus Schindling am Mittwoch, 9. September ein.

Zunächst wurde im Rahmen eines kleinen, geladenen Teilnehmerkreises, unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln, von Bürgermeister Klaus Schindling, Leiter des Bauhofs Dietmar Kiesewetter, Betriebsleiter der Stadtwerke Peter Dengel und Leiter des Referates für Bauen, Planen und Umwelt Thomas Kettenbach feierlich das Eröffnungsband zerschnitten. Der Einladung gefolgt waren zudem neben Stadtverordnetenvorsteher Günter Tannenberger und Erstem Stadtrat Karl Heinz Spengler auch Vertreter des Roten Kreuzes, Mitarbeiter der Stadtverwaltung und Vertreter der Presse. Für die Anwesenden fanden daraufhin in Kleingruppen Führungen über das neue Gelände in der Schützenstraße statt.

Im Anschluss hatten interessierte Bürger*innen die Möglichkeit, den neuen Wertstoffhof mit ihrem Auto zu „erfahren“ und so die neuen Wege zu den einzelnen Abladestationen des Wertstoffhofes kennenzulernen.

Die Planung des neuen Wertstoffhofes orientierte sich an den Bedürfnissen der Bürger*innen, die ihre abzuliefernden Abfälle bzw. Wertstoffe schnell, einfach und übersichtlich entsorgen möchten. Um dies zu realisieren, wurde auf der Fläche der neuen Liegenschaft ein beschilderter Kreisverkehr eingerichtet, der es den Bürger*innen ermöglicht, überschaubar und strukturiert die verschiedenen Wertstoffe getrennt zu entsorgen. Die Abgabe der Wertstoffe ist als Tankstellensystem konzipiert, was bedeutet, dass die Bürger*innen wie an einer Tankstelle nacheinander an die Container heranfahren und bequem ihre Wertstoffe ausladen können.

Der „neue“ Wertstoffhof in der Schützenstraße 2 a, ist ab Samstag, 12. September zu unveränderten Öffnungszeiten von 9 bis 13 Uhr und mittwochs von 16 bis 19 Uhr zugängig. Die Angaben im Müllkalender 2020 sind verbindlich und bleiben weiterhin gültig.

Hattersheim am Main ist Fairtrade-Stadt!

Hattersheim am Main hat es geschafft und darf sich seit dem 28. August 2020 Fairtrade-Stadt nennen. Zahlreiche Voraussetzungen mussten im Vorfeld erfüllt werden, beispielsweise arbeitet eine Steuerungsgruppe mit 14 Mitgliedern inhaltlich an dem Thema Fairtrade. Sechs ortansässige Unternehmen beteiligen sich ebenfalls daran und bieten den Kundinnen und Kunden ein Angebot an fair gehandelten Produkten. Dazu gehören:

  • Aldi Süd, Im Boden 17
  • Edeka Buch, An der Taunuseisenbahn 7
  • Globus SB Warenhaus St. Wendel GmbH & Co. KG, Heddingheimer Str. 2 - 4
  • Kirchenladen Hattersheim, Am Kirchgarten 3
  • Lidl Vertriebs GmbH & Co. KG, Im Boden 19
  • REWE Markt Okriftel, Rheinstraße 21

 Auch Institutionen und Vereine sind mit im Boot, nämlich:

  • Evangelische Kirche Okriftel
  • Heinrich-Böll-Schule Hattersheim
  • KulturForum Hattersheim e. V.
  • Landfrauenverein Eddersheim
  • Caritas Main-Taunus e. V., Haus St. Martin

 „In Zeiten, die von der Corona-Pandemie geprägt sind, können größere Feierlichkeiten nicht stattfinden. Daher wird die Auszeichnungsfeier im nächsten Jahr nachgeholt“, so Bürgermeister Klaus Schindling. „Ich freue mich sehr, dass unsere schöne Stadt Hattersheim am Main nun der Familie der Fairtrade-Städte angehört und damit zeigt, wie wichtig uns weltweit die Themen Gerechtigkeit, faire Arbeitsbedingungen, Kinderrechte, Bildung und vieles mehr sind“, fügt Erster Stadtrat Karl Heinz Spengler hinzu.

Auch Hattersheimer Gastronomiebetriebe verwenden in ihrer Angebotspalette fair gehandelte Produkte. Dies sind:

  • Bahnsinn, Bahnhofsplatz 1
  • Eiscafè Konditorei Capri, Frankfurter Straße 8
  • Switch Bar, Am Kirchgarten 11
  • Mein Palace, Siemensstraße 3

Eine Kontaktaufnahme mit der Steuerungsgruppe ist jederzeit per E-Mail möglich: fairtrade@hattersheim.de.

Der Kommunale Schutzschirm wird erfolgreich zugeklappt

Hattersheim ist entlassen und um 21 Mio. Euro entschuldet

Hessens Finanzminister Michael Boddenberg hat in einem Schreiben an Bürgermeister Klaus Schindling mitgeteilt, dass die Stadt Hattersheim am Main zum 31. Dezember 2019 offiziell aus dem Kommunalen Schutzschirm entlassen wurde. Damit hat die einzige Kommune im Main-Taunus-Kreis, die unter dem Schutzschirm des Landes stand, das Programm jetzt verlassen. Die Stadt hat Entschuldungshilfen von über 21 Millionen Euro erhalten.

Mit der Beendigung des Kommunalen Schutzschirms ist sichergestellt, dass die vom Land geleisteten Entschuldungshilfen rechts- und rückzahlungssicher bei den Schutzschirmkommunen verbleiben. Und auch weitere bürokratische Verpflichtungen, wie die Berichtspflichten, entfallen. Damit erhält das Verwaltungspersonal in den Kommunen weitere zeitliche Kapazitäten, um sich auf die drängenderen Aufgaben in der aktuellen Zeit konzentrieren zu können.

Finanzminister Boddenberg erläutert hierzu: „Die meisten Schutzschirmkommunen hatten die Grundvoraussetzungen zur Erfüllung der Konsolidierungsverträge – die ausgeglichenen Haushalte – ohnehin bereits erfüllt, konnten bislang aber den Schutzschirm noch nicht verlassen, da die Jahresabschlüsse noch aufgestellt oder geprüft werden müssen.“

So ist es auch in der Mainstadt. „Wir haben die Vorgaben zur Entlassung aus dem Schutzschirm aus eigener Kraft geschafft, was uns zu Recht stolz sein lässt. Ein von der Pandemie unabhängiges Verlassen des Schutzschirms hing lediglich von der Formalie der Jahresabschlüsse ab, auf die wir zeitlich keinen Einfluss hatten“, zeigt sich Bürgermeister Klaus Schindling zufrieden.

Stadt bietet Fahrradanhänger mit E-Unterstützung zum Ausleihen

Stadtverwaltung hat 3 Lasten- und 5 Personen-Pedelecs im Diensteinsatz

Ab Samstag, 11. Juli 2020 können sich Hattersheimer Bürgerinnen und Bürger kostenlos Fahrradanhänger ausleihen, einer auch mit elektrischer Unterstützung. So können schwerere Lasten einfach und ohne große körperliche Anstrengung mit dem normalen Fahrrad bewegt werden. Es gibt aber auch Fahrradanhänger ohne Motorunterstützung, die auch mit E-Bike oder Pedelec genutzt werden können. Bürgermeister Klaus Schindling möchte an diesem Beispiel zeigen, dass es auch Alternativen zum Auto gibt, wenn man Grünabfälle oder andere Lasten zum Recyclinghof transportieren möchte. „Damit können wir auch mit kleinen Maßnahmen Ressourcen schonen und klimafreundlich unterwegs sein“, ist sich Bürgermeister Klaus Schindling sicher.

In diesem Zusammenhang zieht der Bürgermeister auch ein Resümee über die Nutzung der von 2018 bis heute angeschafften 3 Lasten- und 5 Personen-Pedelecs, die bei der Stadtreinigung, im Gebäudemanagement und den Fachreferaten im Einsatz sind. „Es hat sich herausgestellt, dass sich die Anschaffung der (Lasten-)E-Bikes gleich in mehrfacher Sicht gelohnt hat“, zeigt sich der Bürgermeister zufrieden. „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind mit den Rädern flexibler und schneller als mit dem Auto, müssen nicht erst das Fahrzeug abstellen und können spontaner auf Ereignisse reagieren. Zudem ist der Nachhaltigkeitsgedanke nicht zu unterschätzen, Benzin wird gespart, die Umwelt entlastet und die Mitarbeiter*innen sind zudem noch sportlich unterwegs.

Bürger*innen, die einen Lastenanhänger ausleihen möchten, können dies telefonisch (Tel. 06190 970-161), per E-Mail (auftraege-bauhof@hattersheim.de) oder persönlich während der Öffnungszeiten des Recyclinghofes (mittwochs 16:00 bis 19:00 Uhr, samstags 09:00 bis 13:00 Uhr) vornehmen.

Die Anhänger müssen auf dem städtischen Bauhof (Hattersheim, Im Boden 2) abgeholt und dort auch wieder bis zum Dienstschluss des Recyclinghofes am gleichen Tag zurückgebracht werden.

Auch die Lasten-Pedelecs der Stadt Hattersheim können zu den Öffnungszeiten des Recyclinghofes nach Absprache gerne vor Ort ausprobiert werden; die Stadt begrüßt dies ausdrücklich.

Sowohl für den Verleih der Lastenanhänger als auch für die Testfahrten mit den Pedelecs wird ein gültiger Personalausweis benötigt. Außerdem muss ein Verleihvertrag abgeschlossen werden.

Foto: Hans Nietner

Eddersheim erhält 12 Fahrradboxen

Bienen freuen sich über Dachbegrünung

Zum zweiten Mal konnte der Regionalverband FrankfurtRheinMain beim Land Hessen Geld für Fahrradboxen und überdachte Abstellanlagen einwerben. 64 Boxen und 124 Fahrradplätze sind insgesamt in den Kommunen Bad Vilbel, Eschborn, Hattersheim, Kelkheim, Offenbach und Sulzbach jeweils an ÖPNV-Haltestellen installiert worden. Die Gesamtausgaben liegen bei rund 300.000 Euro, das Land gibt knapp 200.000 Euro dazu, den Rest zahlen die jeweiligen Kommunen selbst.

Im Hattersheimer Stadtteil Eddersheim wurden jetzt 12 Boxen errichtet. Die Farbtöne sind aus der natürlichen Umgebung ausgewählt und sollen sich so in das direkte Umfeld integrieren. Zudem wurde eine Dachbegrünung umgesetzt, so dass zum einen die Hitzeentwicklung verringert wird und zum anderen Bienen etwas zum Naschen finden, denn es wurde Bienenweide gepflanzt.

Darüber hinaus wurden die in die Jahre gekommenen Abstellanlagen renoviert und die alten Fahrradständer gegen moderne „Fahrradparker“, an denen der Rahmen angeschlossen werden kann, ersetzt. Die Gesamtkosten belaufen sich
auf rund 20.000 Euro.

„Mit dem Fahrrad zu einer ÖPNV-Haltestelle zu fahren und anschließend mit dem Zug weiterzufahren ist oftmals die schnellste und umweltfreundlichste Art, um in unserem Ballungsraum zur Arbeit zu kommen“, sagt der Erste Beigeordnete und Mobilitätsdezernent des Regionalverbands FrankfurtRheinMain Rouven Kötter. Er ermuntert auch andere Kommunen, bei ähnlichen Interessenslagen auf den Verband zuzugehen. „Ich freue mich sehr, dass wir abermals einer Verbandskommune beim Ausbau der Fahrradinfrastruktur helfen konnten. Der Regionalverband Frankfurt-RheinMain versteht sich als Dienstleister für seine Mitgliedskommunen. Wir wollen auch in Zukunft Unterstützung leisten und – wenn möglich – Fördergeld für unsere Region einwerben.“

Bürgermeister Klaus Schindling freut sich sehr darüber, dass „wir mit Unterstützung des Regionalverbands FrankfurtRheinMain in Eddersheim nun 12 Fahrradboxen zur Verfügung stellen können. Unsere Bürgerinnen und Bürger haben sehr positiv auf die neue sichere Abstellmöglichkeit reagiert. Viele haben schon lange darauf gewartet und konnten nun direkt nach Fertigstellung bereits eine Fahrradbox anmieten.“

„Perspektivisch wollen wir auch in Hattersheim weitere Fahrradboxen installieren. Dafür sind aber weitere Planungsschritte und Absprachen mit der Deutschen Bahn notwendig, die noch einige Zeit in Anspruch nehmen werden“, erwartet Bürgermeister Klaus Schindling.

Fitnessgeräte laden zum Trainieren im Freien

Seit kurzem sind die neuen Fitnessgeräte am Okrifteler Wäldchen (hinter dem Festpavillon) montiert und stehen den Sportbegeisterten jeden Alters für ihre Übungen zur Verfügung.

Bürgermeister Klaus Schindling wurde vor gut zwei Jahren von Okrifteler Bürgerinnen angesprochen, die sich Seniorenfitnessgeräte in der Mainanlage Okriftel wünschten. Klaus Schindling nahm die Anregung gern auf und veranlasste, dass 15.000 € für das Projekt im städtischen Haushalt eingestellt wurden.

Die AWO Main-Taunus fand die Idee so gut, dass sie entschied, die Einnahmen aus dem Stadtlauf 2019 für die Anschaffung weiterer Outdoor-Fitnessgeräte zu spenden. Die Rekordbeteiligung mit 742 Läuferinnen und Läufern sorgte auch in finanzieller Hinsicht für Freude bei den Organisatoren. So konnte die AWO Main-Taunus 7.420 € für die Anschaffung der Fitnessgeräte beisteuern. Damit konnten insgesamt 5 Geräte gekauft und installiert werden.