Neue Rankpyramide schmückt das Rosarium

Rosenpyramide wurde am 11. März eingeweiht

In Anwesenheit von Landrat Michael Cyriax, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Regionalpark RheinMain Pilot GmbH, und Hattersheims Bürgermeister Klaus Schindling wurde heute (11. März) die neu gestaltete Rosenpyramide eingeweiht.

Die alte, vor mehr als 20 Jahren in Holzbauweise errichtete, Rosenpyramide war zwischenzeitlich in die Jahre gekommen und wies beim Abbruch im Februar eine erhebliche Verwitterung auf. Die tragenden Holzbalken und die Ranklattung waren größtenteils morsch; erst durch den Abbruch und die hierdurch zu Tage tretende Fäulnis wurde die Dringlichkeit des Neubaus deutlich.

Auch der Neubau in Metallbauweise wird im Eingangsbereich die Besucher des Rosariums begrüßen. Vergleichbar zu der alten Konstruktion wird die neu gestaltete Rosenpyramide mittig geteilt sein. Die Pergola wird allerdings nicht wie früher durch Balken, sondern von den beiden Dreieckshälften frei getragen. Hierdurch wirkt die Metallkonstruktion insgesamt leichter.

Durch die Nutzung des alten Fundaments konnte der Aufwand reduziert und die Kosten auf knapp unter 100.000 Euro begrenzt werden. Insgesamt wurden 7 Tonnen Stahl verbaut, hinzu kamen 850 kg Zinkbeschichtung, die zukünftig das Ensemble vor Rost und Korrosion schützen werden.                            

Aber auch im Bereich nach der Rosenpyramide wird dieses Jahr einiges umgestaltet: Die Beete und tunnelförmigen Rankbögen, die um ein Wasserbecken mit Schilf, Seerosen und Fischen angeordnet sind, werden durch ein Staudenbeet ergänzt. Dieses wird durch den Renovierungsfonds des Regionalpark RheinMain ermöglicht und wird die zum Erscheinungsbild des Parks gehörenden Magnolien, Lilien, Astern und den wunderschön blau blühenden und duftenden Lavendel ergänzen.

Bürgermeister Klaus Schindling freut sich über die Erneuerung der Pyramide. „Ich bin der Regionalpark GmbH sehr dankbar, dass sie dieses identitätsstiftende Bauwerk im Hattersheimer Rosarium trotz der immensen Kosten ersetzt hat. Mit den Maßnahmen zur Neugestaltung wird die Attraktivität unseres beliebten Rosengartens weiter gestärkt und Aufenthaltsqualität für die Gäste erhöht“, zeigt sich Bürgermeister Klaus Schindling begeistert.

Foto von links:
Peter Schmitz (Landschaftsarchitekt GRKW), Erster Stadtrat Karl Heinz Spengler, Bürgermeister Klaus Schindling, Dr. Mathias Bausback (Geschäftsführer GRKW), Michael Cyriax (Landrat und Aufsichtsratsvorsitzender), Heinz Lauck (Mitglied Aufsichtsrat Regionalpark RheinMain Pilot gGmbH)

Hattersheim bekommt ein Fachärztezentrum

Noch in diesem Jahr soll der Bauantrag für das MEDZENTRUM Hattersheim gestellt werden

An der Anton-Hattemer-Straße entsteht ein Ärzte- und Gesundheitszentrum, das die ambulante medizinische Versorgung in Hattersheim zukunftssicher aufstellen wird.

Im Jahr 2018 beauftragte die Stadt Hattersheim das Gießener Unternehmen IWG Ideenwelt Gesundheitsmarkt GmbH mit der Analyse der ambulanten medizinischen Versorgungssituation der Stadt. In dem 2019 vorgelegten Abschlussbericht wurde die Errichtung eines Ärzte- und Gesundheitszentrums als eine von mehreren Optionen zur Sicherung der medizinischen Versorgung genannt. Das Nutzungskonzept steht bereits weitgehend fest. Auf einer Fläche von rund 2.600 m² werden nicht nur Fachärzte praktizieren, sondern auch Therapeuten und Dienstleister des Gesundheitssektors ihre Leistungen erbringen. Aktuell sind noch rund 150 Quadratmeter der Mietflächen nicht beplant und mit einem konkreten Nutzungskonzept hinterlegt.

Die Projektrealisierung wird die IWG-Unternehmensgruppe verantworten, die eng mit der überörtlich tätigen Kanzlei für Medizinrecht HFBP Rechtsanwälte und Notar zusammenarbeitet und auf die Schaffung, den Erhalt und die Optimierung von Gesundheitsinfrastruktur spezialisiert ist.

Der Bauantrag soll noch in diesem Jahr eingereicht werden. Mit der architektonischen Ausarbeitung betraut ist die designplus Planungsgesellschaft mbH. Die Planer erstellen derzeit das Technikkonzept für den innovativen Baukörper. Bauherr wird die noch zu gründende Gesellschaft „MEDZENTRUM Hattersheim GmbH & Co. KG“ als Objektgesellschaft sein.

„Es erfüllt mich mit Stolz, dass es uns gemeinsam gelungen ist, diese wichtige und sinnvolle Erweiterung des medizinischen Angebotes in Hattersheim umzusetzen. Als in die Zukunft gerichtete und wachsende Stadt ist es mir ein besonders wichtiges Anliegen, das Projekt für die Hattersheimerinnen und Hattersheimer durchführen zu können und damit die ärztliche Versorgung unserer Bürgerinnen und Bürger nachhaltig zu sichern“, zeigt sich Bürgermeister Klaus Schindling erfreut.

Erschließung des Baugebiets "An der Ölmühle" fast abgeschlossen

Foto: Hans Nietner

Nachdem im Herbst 2019 mit den Abbrucharbeiten des ehemaligen Gebäudebestands und der Bodenbeläge des Großparkplatzes auf dem Gelände der Ölmühle am Hessendamm 1 - 3 begonnen wurde, können bereits im März 2021 die 119 Eigentumswohnungen bezogen und 224 Mietwohnungen an die Mietinteressenten vergeben werden. Die 20 Mietwohnungen, die wie vertraglich vereinbart an die Stadt Hattersheim übergegangen sind, konnten bereits bezogen werden. Damit sind insgesamt 363 neue Wohneinheiten entstanden.

Im Rahmen eines Durchführungsvertrags wurde mit dem Bauträger, der Projektverwaltungsgesellschaft Horn 2 mbH & Co. KG mit Sitz in Hattersheim, verabredet, die Zuwegungen und öffentlichen Straßen vollumfänglich herzustellen. Damit sollte auch sichergestellt werden, dass die Andienung der neuen Bebauung ordnungsgemäß erfolgen kann.

Mit der baldigen Fertigstellung der Außenanlagen, insbesondere der schönen Quartiersmitte mit Aufenthaltsmöglichkeiten sowie der Allee als Verlängerung der Wasserwerkchaussee, werden die baulichen Maßnahmen zur Erschließung des Neubaugebietes in den nächsten Wochen abgearbeitet sein.

Von dem Stand der Arbeiten konnte sich Bürgermeister Klaus Schindling gemeinsam mit dem Erschließungsträger bei einer Begehung überzeugen. Hier geht es in der Hauptsache um die Flächen, die sich im Privatbesitz befinden, aber nach Abschluss der Bauleistungen ins städtische Eigentum übergehen.

So hat sich der Bürgermeister in seiner Funktion als Verantwortlicher der Ortspolizei erläutern lassen, wie die Rettungsfahrzeuge im Notfall das Gebiet und die einzelnen Gebäude problemlos anfahren können. Darüber hinaus hat er die neu gestaltete Fußgängerbrücke über den Schwarzbach in Augenschein genommen ebenso wie den neuen öffentlichen Weg durch das Baugebiet, der parallel zum Bachlauf in Richtung Okriftel verläuft und den die Fußgänger*innen und Radfahrer*innen zukünftig zur Nutzung bereitsteht.

Zudem wurde ein besonderes Highlight der Erschließungsmaßnahme im Neubaugebiet erstmals in Funktion gesetzt - das in die öffentliche Hand übergehende Wasserspiel.

Die Geschäftsführer von PG Horn 2 mbH & Co. KG nahmen darüber hinaus den Termin zum Anlass, die Bauantragsunterlagen für den denkmalgerechten Umbau der Alten Ölmühle an Hattersheims Bürgermeister Klaus Schindling zu übergeben. „Damit könnten die Sanierungsarbeiten und der Umbau zur Gastronomie direkt nach Erhalt der Baugenehmigung durch den Main-Taunus-Kreises beginnen“, sind die Geschäftsführer Günter Horn und Patrick März zuversichtlich. Dieses Projekt ist ebenfalls Bestandteil des Durchführungsvertrages zwischen der Projektverwaltungsgesellschaft Horn 2 mbH & Co. KG und der Stadt Hattersheim am Main.

Übergabe Bauantrag

Übergabe des Bauantrags
Foto (v.l.n.r): Karin Schunda,
monogruen Architekten, Oberursel
Günter Horn, PG HORN 2 mbH &
Co. KG, Hattersheim
Andreas Heinemann, Die Landschaftsarchitekten, Wiesbaden
Klaus Schindling, Bürgermeister
von Hattersheim am Main

Bürgermeister Klaus Schindling zeigt sich beeindruckt von der schnellen und professionellen Umsetzung des Neubauprojektes. „In nicht mal zwei Jahren wurden über 340 Wohneinheiten fertiggestellt und können nun den neuen Bewohnerinnen und Bewohnern übergeben werden. Die großzügigen Außenanlagen haben einen parkähnlichen Charakter und bieten mit dem hochwertigen Mobiliar und dem Wasserspiel eine besondere Aufenthaltsqualität. Ich freue mich besonders darauf, wenn auch die Alte Ölmühle am Schwarzbach in neuem Glanz erstrahlt und mit der geplanten Gastronomie sowohl die Hattersheimerinnen und Hattersheimer wie auch Gäste aus der Umgebung zum Verbleiben einlädt“, ist Bürgermeister Klaus Schindling überzeugt.

Die endgültige Übergabe der gesamten öffentlichen Flächen soll, je nachdem wie die Witterungsbedingungen einen Fortgang der Arbeiten es zulassen, im April/Mai 2021 erfolgen.

Spatenstich für die Erweiterung der Kita „Kleine Feldstraße“ in Okriftel

Zur Erweiterung der Betreuungskapazitäten wird die städtische Kindertagesstätte „Kleine Feldstraße“ erweitert. Auf rund 430 qm entstehen u. a. zwei Gruppen-räume, ein Mehrzweckraum, ein Spielflur, ein Personalraum sowie eine Küche mit Lager sowie Neben-, Umkleide und Sanitärräume. Damit wird Platz für zwei weitere Betreuungsgruppen für jeweils 25 Kinder geschaffen. Nachdem bereits Vorarbeiten geleistet wurden, erfolgte am 9. März der offizielle Spatenstich im Beisein von Bürgermeister Klaus Schindling.

Durch den Neubau werden zwei weitere Gruppenräume inklusive Küche und Mehrzweckraum geschaffen sowie ein eigenständiger Personalanbau.

„Für die Erweiterung haben wir eine modulare Holzbauweise gewählt. Diese ist nicht nur klimafreundlich, nachhaltig und sorgt für ein gutes Raumklima, sondern hat auch wirtschaftliche Vorteile. Durch die Möglichkeit, Teile vorzufertigen, sparen wir nicht nur Geld, sondern auch Zeit. Ziel ist es, die Bauzeit möglichst kurz zu halten und eine geringe Belastung des Kitabetriebs und der Anlieger zu gewährleisten“, ist sich Bürgermeister Klaus Schindling der Auswirkungen im Kita-Alltag bewusst.

Nach Abschluss der Baumaßnahmen können die Erzieher*innen in der Kita „Kleine Feldstraße“ sechs Gruppen mit insgesamt 129 Ü3- sowie U3-Plätzen betreuen.

Als Baubeginn ist der 1. April 2021 vorgesehen. Die Maßnahmen sollen bis Mitte September dieses Jahres abgeschlossen sein. Unabhängig von dem Neubau werden im Bestandsgebäude selbst kleinere Umbaumaßnahmen durch das Baureferat durchgeführt. So wird beispielsweise im jetzigen Personalbereich eine moderne Glastrennwand gesetzt, um das Büro der Leitung sowie einen separaten Raum für Elterngespräche zu realisieren. Im Bereich des Haupteinganges werden zudem ein barrierefreies Kinder WC sowie weitere WC-Möglichkeiten für das Personal entstehen.

Foto: Hans Nietner
(v.l.n.r.: Bürgermeister Klaus Schindling, Kitaleiterin Sandra Richter und Erster Stadtrat Karl Heinz Spengler)

GMS Hauptsitz in Hattersheim, Entwurf Schneider + Schumacher Architekten
Bürgerbüro Stadtpunkt bietet Service am Fenster

Aufgrund der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie dürfen sich aktuell nur höchstens drei Kunden im Wartebereich sowie im Schalterbereich des Bürgerbüros aufhalten.

Deshalb bietet das Stadtpunkt-Team nun die folgenden Dienstleistungen am Fenster an:

  • Meldebescheinigungen
  • Führungszeugnisse
  • Abholungen von Ausweisdokumenten

Zudem wurde der Verkauf von RMV-Fahrkarten zunächst bis einschließlich 10. Januar 2021 eingestellt.

Seniorenberatung koordiniert Hilfsangebote

Aufgrund des erneuten Lockdowns koordiniert und vermittelt die Hattersheimer Seniorenberatungsstelle wieder Hilfsangebote insbesondere für ältere, alleinstehende, chronisch kranke und immungeschwächte Personen, die keine Verwandte, Freunde und Bekannte haben, die helfen können.

„So übernehmen freiwillige Helferinnen und Helfer den Einkauf von Lebensmitteln und Bedarfsgütern, den Gang zur Apotheke oder Drogerie und das Abholen von Rezepten beim Arzt. Sie stehen aber auch als telefonische Gesprächspartner zur Verfügung. Wir sind sehr dankbar für die Bürgerinnen und Bürger, die diese wichtigen Aufgaben gerne und mit viel Herzblut übernehmen“, freut sich Erster Stadtrat Karl Heinz Spengler.

Die Einkaufsunterstützung zum Beispiel läuft folgendermaßen ab: Die Helferin/der Helfer nimmt nach Vermittlung durch die Seniorenberatung telefonisch mit dem Hilfesuchenden Kontakt auf, um den Bedarf zu erfragen. Eine Einkaufsliste kann telefonisch erfolgen oder ein Einkaufszettel wird vor der Wohnungstür platziert. Den Einkauf stellt die helfende Person vor der Wohnungstür ab. Das Geld wird an der Wohnungstür mit einem entsprechenden Sicherheitsabstand oder in einem Briefumschlag übergeben bzw. vor die Wohnungstür gelegt.

Ansprechpartner für Menschen, die Hilfe benötigen, sowie für ehrenamtliche Helfer*innen ist Jürgen Leichtfuß von der Seniorenberatung Hattersheim. Er ist telefonisch unter den Rufnummern 06190 93446-38, 06190 970-257, per Fax 06190 93446-17 oder per Mail unter: seniorenberatung@hattersheim.de erreichbar.

Auch die zentrale Telefonnummer im Rathaus Hattersheim, 06190 970-0, E-Mail: stadt@hattersheim.de, nimmt Hilfegesuche bzw. Hilfsangebote entgegen und gibt sie an die Seniorenberatung weiter.

Bürgermeister Klaus Schindling ist froh, dass die Seniorenberatungsstelle auch weiterhin die Hilfsangebote koordiniert. „Denn gerade in dieser schweren Zeit mit dem zweiten Lockdown und dem Corona-Hotspot in Hattersheim am Main ist es umso wichtiger, dass die älteren, kranken und alleinstehenden Mitmenschen in unserer Stadt Unterstützung und Hilfe erfahren.“